
Umweltpolitiker Michael Kauch (FDP) sieht den Bau solarthermischer Kraftwerke in Nordafrika, wie in dem DESERTEC-Projekt, als Alternative zur Atomkraft.
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Bei einer Wasser-Schutz Konferenz in der Schweiz warb Prinz Hassan von Jordanien für das DESERTEC Konzept. Mit dem Argument der solaren Meerwasserentsalzung empfahl er den Ländern des Nahen Ostens sich an DESERTEC zu beteiligen.
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Der algerische Energie-Minister Chakib Khelil stellte in einem Radio-Interview die Energiepolitik des Landes für die kommenden Jahre vor. Er sprach unter anderem über das DESERTEC-Projekt und die Wichtigkeit eines Energie-Abkommens mit Europa zustande zu bringen.
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Der neue Solar Millenium Konzernchef Utz Claassen verfolgt mit der Erlanger Hightech-Schmiede eine Ehrgeizige Wachstumsstrategie. Bis zu fünf neue Sonnenkraftwerke könnten demnächst in den USA entstehen und für 2010 sind schon je ein Sonnenkraftwerk in Spanien und in den USA geplant.
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Fünf Unternehmen aus Marokko, Tunesien, Spanien, Frankreich und Italien könnten die DII schon im März erweitern. Laut Paul van Son, dem Geschäftsführer der DII, sei die Einbindung der MENA-Staaten in denen die Solarkraftwerke entstehen sollen ein wichtiger Schritt für die Akzeptanz des Projekts in der Region.
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Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage an Stahl, durch riesige Projekte wie der DESERTEC-Initiative oder dem Ausbau der Windenergie in China schaut die Ukraine zuversichtlich in ihre wirtschaftliche Zukunft.
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Zur Unterstützung der technischen und sozioökonomischen Umsetzung des DESERTEC-Konzepts, wurde am 10. Februar unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das enerMENA Forschungsnetzwerk gestartet.
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Die französische AREVA Gruppe, eines der führenden Unternehmen in der Atomkraft, habe für annähernd 200 – 250 Millionen US-Dollar AUSRA, den Zulieferer von Lösungen für große solarthermische Kraftwerke mit Sitz in USA übernommen. Indem AREVA in das Solar-Geschäft einsteigt, könnte AREVA ein interessanter Partner für DESERTEC werden.
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Deutschland und Frankreich haben angekündigt in Sachen Energie- und Klimapolitik enger zusammen zu arbeiten. Geplant sind die Schaffung eines gemeinsamen Büros für Erneuerbare Energien, sowie die Schaffung der Rahmenbedingungen und die Entwicklung grenzüberschreitender Projekte wie DESERTEC.
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At a conference of the German-Algerian Chamber of Commerce and Industry, Christina Wittek, director of Renewable Energy, of the Federal Ministry of Economics and Technology has reminded that the DESERTEC project was a private initiative and would be financed privately. The state was merely there to ensure the legal framework.
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Gianluigi Angelantoni, presedent of Archimede Solar Energy Srl, a Joint Venture of the Italian company Angelantoni Industrie Spa and Siemens Energy (owning 28%) talking in an interview about the new technologies for DESERTEC like the DSG (direct steam generation), or the use of compressed gas as a heat conductor.
Read article on qualenergia.it (Only Italian)

Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, sprach bei der Siemens-Hauptversammlung über DESERTEC und betonte, dass Siemens bei der Umsetzung dieser „Pioniertat“ der entscheidende Technologie-Partner sei.
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A German-Algerian Conference on solar power was held in Algiers. Algerian and German leading German Companies discussed “feed in tariffs” for Algeria and the interests of a German-Algerian cooperation on renewable energies, reminding that the DESERTEC Foundation could fasten the power production from renewable energies in Algeria.
Read article on biladi.fr (Only French)

The Moroccan Minister for Energies Amina Benkhadra presented in Berlin the Moroccan strategy for renewable energies. On her visit in Germany, the Minister talked with Paul van Son, CEO of DESERTEC Industrial Initiative (DII).
Read article on lematin.ma (Only French)

Der Masdar Cleantech Fund plant nicht nur eine Partnerschaft mit der Deutschen Bank, sondern auch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmen mit der E.ON AG. Die beiden deutschen Unternehmen sind Gründungsmitglieder der DESERTEC Industrie Initiative. Dieses Joint Venture mit dem Namen „E.ON Masdar Integrated Carbon“, soll Projekte zur Reduzierung von CO2-Emissionnen entwickeln und realisieren.
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Die EU will den Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. "Das zu erreichen, ist Ihre und meine Aufgabe", sagte Oettinger und kündigte einen "neuen, fokussierten Aktionsplan" an. "Ich halte darüber hinausgehend weitere Ziele für richtig", sagte Oettinger. Das Wüstenprojekt Desertec in Nordafrika etwa könne eine "großartige Chance" für Afrika und die EU sein. "Wir brauchen einen umfassenden Paradigmenwechsel in der Energiepolitik mit dem Ziel der Entkarbonisierung, der Energiesicherheit und der Energiesolidarität", so der baden-württembergische Ministerpräsident. Zum Ausbau der europäischen Netze könne er sich ein europäisches Finanzierungsprogramm nach dem Vorbild der Förderung schneller Schienenwege vorstellen.
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Schriftliche Statements von Guenther OEttinger

Sind die Tage herkömmlicher fossiler- und nuklearer Großkraftwerke gezählt? Schlecht fürs Klima und die Umwelt, unflexibel, inneffizient und angewiesen auf endliche Energieträger, das sind die Kritikpunkte an herkömmlichen Großkraftwerken. Aber solange die Erneuerbaren nicht kontinuierlich genug Energie liefern, um den Bedarf zu decken, geht es nicht ohne die Monolithe. Ein grundlegender Wandel ist jetzt in Sicht, denn ihr Alleinstellungsmerkmal "Grundlastfähigkeit" verlieren sie gerade. Hochspannungs-Gleichstrom-Netze sollen statt dessen regenerative Stromerzeuger, Speicher und Verbrauchszentren auch über große Distanzen miteinander verbinden und so sauberen Strom nach Bedarf liefern.
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Die US-Firma eSolar wird nach einem Bericht der Bismarck Tribune Anlagen für mehrere solarthermische Kraftwerke nach China verkaufen. Nach Angaben der Los Angeles Times wurde am Freitag ein Vertrag unterschrieben. Demnach wird eSolar Ausrüstung und Informationen im Wert von fünf Milliarden US-Dollar an China Shandong Penglai Electric Power Equipment Manufacturing Co. liefern. Mit diesen sollen in den nächsten zehn Jahre verschiedene Kraftwerken gebaut, die eine Gesamtleistung von 2000 Megawatt haben werden. Der größere Teil der Anlagen wird von dem US-Unternehmen in China gefertigt.
Damit wäre die Volksrepublik wieder einmal dabei, ihre Planziele über den Haufen zu werfen. Noch vor einem knappen Jahr hieß das offiziell aus gegebene Soll 150 MW bis 2015. Das dürfte nun bei weitem überboten werden. Gleichzeitig kommt auch der Ausbau der Windenergienutzung und der Fotovoltaik rasch voran, wobei letztere in China noch in den Kinderschuhen steckt.
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Über Solar Millennium lacht die Sonne. Die Firma ist der aktuelle Shootingstar der Branche. Der Mittelständler baut Solarthermie-Kraftwerke und hat Großes vor. Und zwar in der Wüste. Das Unternehmen gehört zu dem Konsortium, das das Desertec-Projekt in Nordafrika plant. Mit einem prominenten Chef vom 1. Januar an: Utz Claassen. Dauergast in Talkshows.
Er hat die Fronten gewechselt: Einen Namen machte er sich als Chef des Energieriesen und Atomkraftwerkbetreibers EnBW. Für Claassen bedeutet das eine ganz neue Aufgabe. Bislang profilierte er sich als Sanierer. Nun muss er Wachstum organisieren, das sich im Highspeedtempo vollzieht.
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Die Weltbank wird mit mehr als 5,5 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) den Bau von 11 solarthermischen Kraftwerken in fünf arabischen Ländern (Algerien, Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien) finanzieren, teilte die Weltbank in Washington mit. Sie sollen "rund ein Gigawatt" Strom erzeugen und damit die derzeitige Leistung solarthermischer Kraftwerke weltweit verdreifachen.
AFP-Meldung lesen

Die steigenden Kosten für Öl und Gas machen erneuerbare Energien immer attraktiver: Strom aus Solarthermie soll schon in naher Zukunft wettbewerbsfähig sein. Angesichts der Chancen für den Arbeitsmarkt und der sinkenden Stromerzeugungskosten, ist MENA-Ländern dringend angeraten in den Aufbau einer Solarstrom-Industrie zu investieren.
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Mit seinen riesigen Vorräte an Öl und Gas, ist der MENA-Region der letzte Ort, an dem man erwarten könnte, dass erneuerbare Energien in Mode sind. Doch das Interesse an Wind, Sonne und Wasserkraft ist in den letzten Jahren enorm gestiegen; getrieben durch Engpässe in der Energieversorgung.
Artikel lesen auf thenational.ae (nur englisch)

Will DESERTEC in neokolonialer Manier Nordafrikas Sonneneinstrahlung, Wasser- und Flächenressourcen für europäische Interessen ausbeuten? Oder bietet das Projekt in erster Linie neue Entwicklungschancen für die Sahararegion selbst?
Thomas Prinzler im Gespräch mit Befürwortern und Kritikern des DESERTEC-Konsortiums.
(Quelle: www.inforadio.de)

Mr Gore, whose campaigning on climate change won him a share of the 2007 Nobel Peace Prize, said GCC nations "have the wealth in their legacy from oil and gas, and the ability to follow a vision to take advantage of the whole world energy market in the future".
"Europe has set a mandate and is going to be interested in buying renewable energy," he said. "Even if electricity prices stay low, the market to sell renewable energy to Europe should be a very powerful incentive." "North Africa and the Middle East has as good a solar energy resource of any region in the world and simultaneously there is this tremendous need for portable water and desalination that is highly energy expensive." "It is extremely important in this part of the world. There is going to be an enormous global industry that is bigger than any other industry out there now, in solar, wind-enhanced, geothermal energy."
Zum vollständigen Artikel auf thenational.ae (nur englisch)

Mit dem Kauf von 100% der Solel-Aktien für rund 418 Mio USD, der noch von den Behörden genehmigt werden muss, steige Siemens in die Spitzengruppe für Anlagen der Solarthermie auf, fügte Löscher hinzu. Diese werden auch beim Projekt Desertec zum Einsatz kommen. Löscher hatte bereits Ende Juni ein "intensives Engagement" des Münchener DAX-Konzerns bei Desertec angekündigt.
Die Siemens AG übernimmt das israelische Solarthermie-Unternehmen Solel Solar Systems, um sich für das Wüstenstrom-Projekt Desertec zu wappnen. "Der führende Technologiepartner in diesem Apollo-Projekt des 21. Jahrhunderts werden wir sein", sagte Siemens-Vorstandsvorsitzender Peter Löscher am Donnerstag in einer Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Solel-Übernahme.
Zum vollständigen Artikel auf focus.de

Am Abend des 10. Septembers wurde in Berlin zum zweiten Mal der Clean Tech Media Award verliehen. Mit ihm werden innovative Projekte und herausragende Leistungen aus dem Bereich der “Grünen Energietechnologie” auszuzeichnen. Im Rahmen einer festlichen Gala-Veranstaltung feierten mehr als 500 prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur die diesjährigen Preisträger.
Artikel lesen auf klima-wandel.com

"Maximale politische Rückendeckung in Deutschland und Europa", versprach der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer dem Wüstenstrom-Projekt DESERTEC. "Dieses mutige und visionäre Zukunftsprojekt hat die volle Unterstützung Bayerns.", versicherte er führenden Repräsentanten der DESERTEC Industrial Initiative (DII) und der DESERTEC Foundation, die er zu einem Spitzengespräch nach München eingeladen hatte. Horst Seehofer wurde begleitet vom Chef der Staatskanzlei Siegfried Schneider, Finanzminister Georg Fahrenschon und Umweltminister Dr. Markus Söder.
Zum vollständigen Artikel auf DESERTEC.org

BMU will den Weg für DESERTEC bereiten:
Zusätzlich fördert das BMU Forschung und Entwicklung von solarthermischen Kraftwerken und bereitet damit den Weg für Projekte wie das Wüstenstromprojekt der Desertec-Industrieinitiative.
Zum Artikel auf Bundestag.de

Schon vor zwanzig Jahren sah eine Studie der Westberliner Akademie der Wissenschaften die Chancen und Probleme des Projekts "Desertec" voraus.
Zum Welt Online Artikel

Der Leiter der Behörde für Erneuerbare Energien in Rabat erklärte heute, dass Marokko eines der führenden Länder beim Desertec-Projekt sein wolle. Marokko verspreche sich von dem Engagement um das Sahara-Großprojekt dringend benötigte Investitionen und Arbeitsplätze.
Zum Englischen Artikel auf Alibaba.com
Zum Focus Artikel

Heute hat das industrielle Solarzeitalter begonnen. Die Initiative "Desertec" soll Strom aus der Sahara nach Deutschland bringen. Strom aus der Wüste? Da stellen sich Fragen. Zum Beispiel, ob Sonnenstrom nicht zu teuer ist und ob wir uns von arabischen Despoten abhängig machen. WELT ONLINE hat die Antworten.
Zum Welt Online Artikel

Die Financial Times beschreibt das DESERTEC Konzept und die DESERTEC Industrial Initiative (DII).
(Quelle: www.ft.com)

Interview im ZDF Morgenmagazin: Max Schön über die aktuellen Entwicklungen
Zum ZDF Video

Stromkonzerne wollen massiv Kraftwerke in der Sahara bauen und Solarenergie nach Europa exportieren - doch Lobbyisten behaupten, die Wüste sei terrorgefährdet. Unsinn, sagt Nordafrika-Experte Wolfram Lacher: Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht er über die wahren Risiken des Milliardenprojekts.
Zum Interview auf Spiegel Online

Solarstrom vom Schwarzen Kontinent: Ein Firmenkonsortium rund um DESERTEC will in Afrika Sonnenkraftwerke bauen - für 400 Milliarden Euro. Es ist eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten.
Zum Artikel der Sueddeutschen Zeitung

Jack Steinberger, 1988 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet, warb für den massiven Ausbau solarthermischer Kraftwerke. Allerdings müssten die Anlagen dort betrieben werden, wo die Sonne zuverlässig scheint, zum Beispiel in Wüsten. Die deutsche Organisation DESERTEC schlägt zum Beispiel vor, solarthermische Anlagen in Nordafrika und der Sahara anzusiedeln und den Strom nach Europa zu exportieren. Das allerdings setzt ein interkontinentales Leitungsnetz mit anderer Technik als bisherige Hochspannungskabel voraus. In ihrem Memorandum fordern die Nobelpreisträger ausdrücklich den Aufbau solcher Netze.
(Quelle: Sueddeutsche Zeitung)

Greenpeace International hat gerade die Studie "Globaler Ausblick auf die Entwicklung solarthermischer Kraftwerke 2009" veröffentlicht, die zeigt, dass das DESERTEC Konzept "Sauberer Wüstenstrom" machbar ist.
Zu Greenpeace