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19. Januar 2012

UAE und Spanien investieren gemeinsamen bis zu 5 Mrd. US$ in Solarkraftwerk

Die spanische Firma Sener und das Unternehmen Masdar aus Abu Dhabi haben das Joint Venture Torresol Energy gestartet, welches bis zu 5 Mrd. US$ in den Bau von solarthermischen Kraftwerken in Spanien, den USA und dem Nahen Osten investieren wird. Mindestens ein Projekt soll in Abu Dhabi entstehen. Obwohl sich in vielen Ländern die wirtschaftliche Situation in den letzten Jahren zugespitzt hat, sind die Unternehmen zuversichtlich ihre Ziele zu erreichen, da vor allem ausländische Banken immer interessierter an der Finanzierung vielversprechender Solarenergie-Projekte sind.

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
18. Januar 2012

Stromspeicherung mit Hilfe von Batterien

Die Stromspeicherung mit Batterien ist die Lösung für die Problematik der schwankenden Stromerzeugung bei den erneuerbaren Energien. Moraine Power's 20 MW Anlage kombiniert PV mit einer Batteriebank der Kapazität 120 MWh und kann dadurch auf Abruf Strom bereitstellen. Die Anlage wird jährlich 52,000,000 kWh Strom aus Sonnenenergie, Windenergie oder Wasserkraft erzeugen. Moraine hat schon einen Käufer für das Kraftwerk, allerdings fehlen derzeit noch 200 000 US$ um es auf den Weg zu bringen.

(Englisch) Artikel lesen auf: earthtechling.com
18. Januar 2012

Spanisches Solarkraftwerk in Betrieb genommen

Lebrija ist ein solarthermisches Kraftwerk mit einer maximalen Kapazität von 50 MW, das am 27. Dezember 2011 in Andalusien, Spanien in Betrieb genommen wurde. Lebrija ist ein Joint Venture zwischen Siemens und Valoriza und wird 30.000 spanische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen.

(Englisch) Artikel lesen auf: solarnovus.com
10. Januar 2012

Beitritt der Savoie Universität zum DESERTEC University Network

Das DESERTEC University Network wurde von 19 Institutionen im Oktober 2010 gegründet und stellt vor allem ein akademisches Netzwerk dar, welches öffentliche sowie private Institute vereint und so der Realisierung des DESERTEC Konzeptes ein Stück beiträgt. Am 28. November 2011 ist die Savoie Universität, als erste französische Einrichtung dem DUN durch eine Konvention beigetreten. Unterzeichnet haben Mouldi Miled, Executive Director des DUN und Gilbert Angenieux, Präsident der Savoie Universität.

(Englisch) Artikel lesen auf: polyech.uni-savoie.fr
10. Januar 2012

Dubai kündigt $3 Milliarden Solarpark an

Dubai hat als Teil seiner ambitiösen Pläne bekannt gegeben, bis 2020 1GW an Solarkapazität bereitstellen zu wollen. Weitere Details zur Finanzierung und Technologie des geplanten Solarparks stehen noch aus. Es wird damit gerechnet, dass sowohl Photovoltaik als auch Solarthermie verwendet werden.

(Englisch) Artikel lesen auf: businessgreen.com
09. Januar 2012

Könnte Saudi Arabien der nächste Hotspot des Solarenergie Marktes werden?

Das Königreich plant bis 2020 10% seines Energiebestandes aus Solarenergie zu erzeugen. Die Regierung hofft auf eine Kapazität von 5 GW. Solch ein Wachstum der Solarindustrie könnte bis zu 15.000 Arbeitsplätze schaffen, sowie weitere Bereiche der Industrie entwickeln. Investoren haben bereits mehr als 3 Milliarden US$ für Solarpanels in Al Madinah und Jubail City versprochen. Saudi Arabien erhält einen Durchschnitt von 2,200 Kilowattstunden je Quadratmeter.

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
09. Januar 2012

Max Schön über die Perspektiven von DESERTEC

Solarstrom aus der Wüste - lassen sich die ehrgeizigen Pläne des Projekts Desertec nach dem Arabischen Frühling, der Fukushima-Katastrophe und der Pleite des Desertec-Förderers Solar Millennium noch halten? Max Schön, Ehrenpräsident des Club of Rome und Aufsichtsratsvorsitzender der DESERTEC Foundation, spricht über die Perspektiven der regenerativen Energie bis 2050.

Artikel lesen auf: manager-magazin.de
08. Januar 2012

Westerwelle in Algerien: DESERTEC Meilenstein für die Zusammenarbeit unserer Regionen

Zum Auftakt seiner dreitägigen Nordafrika-Reise hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Regierung Algeriens zu weiteren Reformen ermutigt. Politische Teilhabe und wirtschaftliche Perspektiven seien "zwei Seiten derselben Medaille", sagte Westerwelle nach einem Treffen mit seinem Kollegen Mourad Medelci in Algier. Beide Seiten bekräftigten den Willen zur Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien. Das Energie-Projekt DESERTEC "könnte ein Meilenstein für die Zusammenarbeit unserer Regionen werden", sagte Westerwelle. Eine speziell für die DESERTEC-Organisation gegründete deutsch-algerische Wirtschaftskommission soll laut Westerwelle im Frühjahr zu ihrem zweiten Treffen in Algier zusammenkommen.

Artikel lesen auf: google.com
22. Dezember 2011

Mega-Wüstenprojekt hält an Solarthermie fest

Trotz der Insolvenz von Solar Millennium hält die Dii an der Solarthermie fest. Das Projekt, welches in Nordafrika Strom produzieren soll, ist auch technologieoffen für Photovoltaik sowie Windkraft, da jede dieser Technologien gute Zukunftsperspektiven bietet. Solarthermie soll aber weiterhin die wichtigste Rolle spielen.

Artikel lesen auf: welt.de
21. Dezember 2011

Eine Marktstudie über Solarthermie

Die Finanzierung von solarthermischen Kraftwerken weltweit, sowie Profile von Firmen wurden in einer Marktstudie neulich veröffentlicht. Die Kosten für solarthermisch erzeugte Elektrizität soll bis zu 15% gesenkt werden bis 2015. Der erwartete Aufschwung wird vor allem die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Experten haben bereits erkannt, dass die solarthermische Technologie ein langzeitiger Ersatz für konventionelle Energiequellen wie Erdöl und Atomkraft darstellt.

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
16. Dezember 2011

Chinesische Zeitung berichtet von DESERTEC

Die chinesische Zeitung “Xinmin News” berichtet vom DESERTEC Konzept und seinen sozio-ökonomischen Auswirkungen. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, sowie die verstärkten Beziehungen zwischen Europa und dem Mediterranem Raum werden erwähnt. Genauso wird aber auch ein Blick auf politische Herausforderungen geworfen, wenn es darum geht die Rahmenbedingungen für den grenzüberschreitenden Transport von Elektrizität zu schaffen.

(Chinesisch) Artikel lesen auf: xinmin.news365.com.cn
15. Dezember 2011

China plant Erhöhung des Solarenergieanteils um 50%

Das chinesische Nationalradio berichtet, dass die Solarkapazität 15GW bis 2015 erreichen soll, während Windenergie bis zu 100 GW wachsen soll. Dies würde eine Steigerung von 50% bedeuten.

(Englisch) Artikel lesen auf: ifandp.com
15. Dezember 2011

Eine Review über DESERTEC

Die britische Zeitung “The Guardian” präsentiert den Gründer der DESERTEC Foundation, Dr. Gerhard Knies. Dieser studierte das Potenzial der Sonne was Energieversorgung angeht und kam zum Entschluss, dass „die Wüsten der Erde in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne empfangen, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht“. Das Interesse an DESERTEC aus dem privaten Sektor hat vor allem zugenommen seitdem Deutschland sich entschieden hat aus der Atomkraft auszusteigen.

(Französisch) Artikel lesen auf: smartplanet.fr
15. Dezember 2011

Solarthermische Kraftwerke: Deutsch-Marokkanische Zusammenarbeit

Unterstützung aus Deutschland ermöglicht den Bau des ersten solarthermischen Kraftwerks in Marokko. Das Kraftwerk wird über eine Leistung von 160 MW verfügen und ab 2012 in Ouarzazate, eine Stadt im Norden der Sahara, gebaut. Durch integrierte Speicherkapazitäten kann das Kraftwerk bis zu drei Stunden nach Sonnenuntergang weiter arbeiten. Dieser Beitrag wird vor allem seinen Einfluss auf die bilateralen Beziehungen zwischen Marokko und Deutschland zeigen.

Artikel lesen auf: bine.info
12. Dezember 2011

U.S Innenministerium genehmigt Übertragung für 150 MW Solarprojekt

Ein zuvor unfruchtbares Ackerland in Kalifornien  wird nun als Bauort für ein 150 MW Reis Solar Energie Projekt dienen. Des Weiteren wurden eine Hochspannungsleitung, eine Zufahrtsstraße und ein Umspannwerk auf öffentlichen U.S. Gelände genehmigt. Das Projekt wird ebenso einen Flüssigsalz Energiespeicher haben und daher auch nachts und an bewölkten Tagen Energie produzieren.

(Englisch) Artikel lesen auf: solarserver.com
06. Dezember 2011

Ein Drittel der globalen Energie wird bis 2060 durch Solarenergie erzeugt

Laut einer neuen Studie der IEA wird ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs ab 2060 durch Solarenergie gedeckt sein. Dazu gehören unter anderem Technologien wie Photovoltaik, …. Die Studie präsentiert eine Vielzahl von Annahmen, um zu sehen welche Möglichkeiten es für eine finanziell leistbare Verbreitung von Solarkraftwerken  gibt. Ergebnisse zeigen, dass Solarenergie eine der führenden Energiequellen werden könnte, wenn CO Emissionen reduziert werden müssen.

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
30. November 2011

BrightSource baut Turmkraftwerke mit Flüssigsalz-Energiespeichern

Durch den Einsatz von Flüssigsalz-Enegiespeichern kann BrightSource ein komplettes Kraftwerk einsparen. Um 4 Millionen Megawatt Stunden pro Jahr zu produzieren, genügen nun sechs statt sieben Kraftwerke am Standort in Kalifornien.

(Englisch) Artikel lesen auf: cnet.com
29. November 2011

Thailand weiht erstes solarthermisches Kraftwerk ein

Das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Südostasiens wurde am 29. November in Huaykrachao, Thailand, vom stellvertretenden Premierminster Yongyuth Wichaidit eingeweiht. Es ist das erste Parabolrinnen-Kraftwerk weltweit, welches mit der hocheffizienten Methode der direkten Verdampfung arbeitet.

Artikel lesen auf: wirsol.de
28. November 2011

Interview mit Max Schön

Max Schön, Präsident Deutsche Gesellschaft Club of Rome und Vorsitzender des Aufsichtsrats DESERTEC Foundation, spricht über das Potenzial der Wüsten im Hinblick auf die weltweite Energieversorgung. Welche Technologien sind notwendig, wir kann man Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für das Projket DESERTEC gewinnen? Welchen Beitrag können die Logistiker dazu leisten? Und was kann jeder einzelne von uns tun, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten?

Artikel lesen auf: bvl.de
28. November 2011

Übergabe des DESERTEC-Atlas an die Ludwig-Erhard Schule in Kiel

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat insgesamt 1.000 DESERTEC-Atlanten für Schulen in Schleswig-Holstein beschafft. Weiters übergaben Max Schön und Dr. Juliane Rumpf einen Klassensatz neuer Atlanten an die Ludwig-Erhard Schule in Kiel.

Artikel lesen auf: schleswig-holstein.de
24. November 2011

Kooperation zwischen DESERTEC und Medgrid

Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen der Dii und dem französischen Medgrid am 24. November repräsentiert einen wichtigen Schritt für die Förderung von erneuerbaren Energien. Teil dieser Absichtserklärung sind unter anderem Informationsaustausch, Fortschrittsverbuchungen und gemeinsame Evaluierungen von potenziellen Synergien, welche die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energie Märkte verbessern wird.

Artikel lesen auf: n-tv.de
20. November 2011

Arabische Staaten vor schwierigen Herausforderungen beim Umweltschutz

"Die Arabische Staaten haben nicht länger eine Wahl," sagt Murad Ahmad Al-Fakih von der Organisation für Umweltschutz in Jemen. "Es geht nicht mehr um den Wunsch nach einem Wandel zu einer umweltfreundlichen Grünen Wirtschaft oder nicht. Sie müssen es tun! Auf der einen Seite müssen wir dringend wachsen aber auf der anderen Seite müssen wir die Umwelt schützen. "

(Englischen) Artikel lesen auf: dw-world.de
18. November 2011

Abengoa: Projektentwickler  von Solarthermischen Kraftwerken steigerte Umsatz um 42 %

Wie Abengoa vermeldet, steigerte das Unternehmen seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2011 um 42 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Umsatzsteigerung führt Abengoa zu großen Teilen auf die Inbetriebnahme von solarthermischen Kraftwerken mit insgesamt 200 MW in Spanien und Algerien zurück.

Artikel lesen auf: solarserver.de
17. November 2011

„Deutschlands Abhängigkeit wird mit DESERTEC geringer“

DESERTEC Foundation Vorstand Dr. Thiemo Gropp im Interview mit der Neue Osnabrücker Zeitung: Die „Abhängigkeit vom Ausland [ist] bereits jetzt Fakt [...]: Gas- und Öllieferungen aus Russland und Nigeria sprechen für sich. Mit DESERTEC wird Deutschlands Abhängigkeit sogar geringer, weil sie sich auf mehr Lieferländer verteilt.“

Artikel lesen auf: noz.de
17. November 2011

Weltbank unterstützt Solarstrompläne

Die Weltbank unterstützt die Finanzierung des solarthermischen Kraftwerks in Ouarzazate, Marokko, mit Krediten in Höhe von 297 Millionen US-$. Dies ist ein historischer Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung des ersten Großkraftwerks in Nordafrika das die gewaltigen Energieressourcen der Region nutzen wird.

(Englischen) Artikel lesen auf: allafrica.com
14. November 2011

"Wüstenstrom kann mehr als Klimaschutz" – Interview mit Max Schön

Max Schön, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung und Mitgründer der DESERTEC Foundation, beantwortet Fragen zum DESERTEC-Konzept und stellt den DESERTEC-Atlas vor.

Artikel lesen auf: www.nachhaltigkeitsrat.de
12. November 2011

DESERTEC-Atlas: Weltatlas zu den erneuerbaren Energien

Der soeben erschienene DESERTEC-Atlas zeigt, dass bei DESERTEC mehr als nur ein technisches Konzept dahintersteckt. Das Buch bietet innovative Antworten auf die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte.

www.desertec.org/atlas

Artikel lesen auf: www.sonnenseite.com
11. November 2011

Durban 2011 - eine Klimakonferenz der Hoffnung und Verzweiflung

Während die düsteren Prognosen der Klimaforscher bereits von der Realität übertroffen werden, steigen die Erwartungen für die Klimakonferenz in Durban, Südafrika. Um das zwei-Grad-Ziel zu erreichen, müssten die CO²-Emissionen bereits 2015 reduziert werden. Dafür werde eine Erneuerung des Kyoto-Protokolls oder eine Verfassung für ein neues Protokoll benötigt. In beiden Fällen stellen sich beinahe nicht zu bewältigende Hindernisse in den Weg.

Artikel lesen auf: www.n-tv.de
11. November 2011

"In der Wüste scheint die Sonne wesentlich länger und intensiver"

DESERTEC Vorstand Dr. Thiemo Gropp informiert im DeutschlandRadio über das DESERTEC-Konzept und nimmt Bezug zum neuesten Bericht der Internationalen Energieagentur, der nicht überrasche aber doch alarmiere. Nie sei der Ausstoß an Kohlendioxyd so hoch gewesen wie in 2010, heißt es - Tendenz steigend.

Artikel lesen auf: www.dradio.de
07. November 2011

Fotos von Kuraymat - Ägyptens erstes solarthermisches Kraftwerk

Experten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien unternehmen im Rahmen der Dii Konferenz in Kairo einen Ausflug zu Ägyptens erstem solarthermischen Kraftwerk ins 90 Kilometer von Kairo entfernte Kuraymat.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.greenprophet.com
07. November 2011

2. Dii Desert Energy Conference in Kairo

"Die Sonne vereinigt uns, wo auch immer wir sind", waren die Abschlussworte des Dii Conference Vorsitzenden Paul van Son. Es wurde auch klar, dass Solar- und Windenergie an Bedeutung in der MENA Region gewonnen haben. Wie ein arabischer Teilnehmer es sehr präzise formulierte: "Das Thema der erneuerbaren Energien hat sich in den Maghreb-Staaten von einem ‚nice-to-have‘-Thema zu einem ‚ must-have‘-Thema entwickelt."

(Englischen) Artikel lesen auf: www.solarnovus.com
29. Oktober 2011

DESERTEC will ab 2012 riesiges Solarkraftwerk in Marokko bauen

Das Wüstenstrom-Projekt DESERTEC will schon in wenigen Jahren in einem riesigen Solarkraftwerk in Marokko Strom für Europa produzieren. Die Anlagen sollen demnach auf einer zwölf Quadratkilometer großen Fläche aufgestellt werden und eine Kapazität von 500 Megawatt haben - etwa die Hälfte eines modernen Atomkraftwerks. Das Vorhaben solle bis zu zwei Milliarden Euro kosten. Die Kosten für die erste Baustufe, ein Kraftwerk mit einer Leistung von 150 Megawatt, veranschlagt DESERTEC den Angaben zufolge mit bis zu 600 Millionen Euro. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge ist die Planungsgesellschaft DII bereit, 30 Prozent der Investitionen zu übernehmen. Derzeit liefen Gespräche mit dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium über eine Beteiligung des Bundes. Die Signale seien positiv. "Deutschland ist bereit, beim DESERTEC-Start eine Führungsrolle zu übernehmen", sagte Manager Rauch. Auch Spanien, Italien, Frankreich und die EU seien in die Gespräche eingebunden.

Artikel lesen auf: www.reuters.com
18. Oktober 2011

Marokko leitet Energiewende ein

Marokko setzt auf Wind- und Sonnenkraft um Energie-Importe zu reduzieren und neue Arbeitsplätze schaffen. Mit den weltweit größten Solarkraftwerken an fünf Standorten baut das Land seine Vorreiterposition aus und verfolgt damit einen sehr ehrgeizigen Plan. Bis 2020 sollen Solarkraftwerke mit einer Leistung von 2.000 Megawatt errichtet werden und dann rund 14 Prozent des Strombedarfs decken. In weiteren Projekten sind zudem große Windparks geplant. Bis zum Jahr 2020 soll der Strom in Marokko zu 42 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen und dadurch auch die Kosten für Energie-Importe nach Marokko um jährlich 500 Millionen Dollar senken. Eine entsprechende Pilotanlage steht bereits in Béni Mathar, an der algerischen Grenze. Sie wurde im Mai 2010 feierlich von König Mohammed VI. eingeweiht und hat eine Leistung von 20 MW. Im Sommer 2012 soll nun mit dem Bau im marokkanischen Ouarzazate, südlich von Rabat, begonnen werden. Das Solarkraftwerk soll in 2015 ans Netzt gehen und dann 500 MW produzieren.

Artikel lesen auf: www.dw-world.de
17. Oktober  2011

Chinesischer Planungskatalog für Industrielle Strukturanpassungen (2011): großes CSP-Potential

[Übersetzt aus dem Chinesischen] Entsprechend den Berechnungen der IEA soll der Anteil der solarthermischen Energieerzeugung in 2030 bei 3.0-3.6% der installierten Gesamtleistung liegen. Bei einer angenommen installierten Gesamtkapazität in 2030 von 6.2TW entspräche der CSP Anteil einer installierten Leistung von circa 200GW. Die von der IEA berechneten Konstruktionskosten sollen dabei in der Höhe von circa $ 2,500 / KW liegen. Es wird daher von “einer sich abzeichnenden Billionen US-$ Industrie” gesprochen. China will daher den Ausbau solarthermischer Projekte fördern, auch wenn entsprechende Projekte noch in einer sehr frühen Phase sind. Die Solarthermische Elektrizitätserzeugung wurde von China nunmehr in den "Planungskatalog für Industrielle Strukturanpassungen (Ausgabe 2011)" aufgenommen. Chinesische Experten erwarten für 2011-2015 eine Phase der technischen Evaluierung, für die Zeit von 2015 – 2020 erst kommerzielle Umsetzungen und kommerzielle Groß-Projekte ab 2020. Unter Annahme einer entsprechend rasanten Entwicklung wird von dann gesunkenen Kosten in Höhe von 10,000 Yuan / KW ausgegangen.

(Englische) Google-Übersetzung des Artikels lesen auf: stock.sohu.com
10. Oktober  2011

Algerien investiert 15 Milliarden Euro in erneuerbare Energie

[Übersetzt aus dem Französischen] Mit einem Investment von 15 Milliarden Euro will Algerien die Rolle der erneuerbaren Energien verstärken. Im Programm für die Energieversorgung für 2011 bis 2021 wird eine Energieproduktion aus erneuerbaren Energiequellen in Höhe von 40% angestrebt. Nach Marokkos Solarplan, welcher laut Eric Besson von Frankreich mit 100,3 Million Euro unterstützt wird, strebt nun Algerien die Nutzung erneuerbarer Energien an. "In 2030 sollen 40% der Elektrizität für den heimischen Bedarf aus  erneuerbaren Energiequellen kommen" sagt Nordine Bouterfa, CEO des öffentlichen Energieversorgers Sonelgaz. Bereits im Juli startet das Land mit Vorbereitungen für eine “Nach-Öl-Era” als das erste Hybrid-Solar-Gas Kraftwerk der Welt mit 150 MW eröffnet wurde.

(Französischen) Artikel lesen auf: www.usinenouvelle.com

(Französischen) Artikel lesen auf: www.letempsdz.com
24. September 2011

Netzbetreiber planen Bau von HGÜ-Trassen

Vier große Netzbetreiber, darunter Amprion, 50Hertz Transmission und EnBW, planen den Bau von 3 Stromtrassen, welche Wind- und Solarstrom quer durch Deutschland fließen lassen sollen. Allerdings wird dieses Projekt, aufgrund von Genehmigungsverfahren, bis zu einer Dekade einnehmen. Die Verwendung von Gleichstromkabel, auch HGÜ Technik genannt, wird an dieser Stelle in Erwägung gezogen. Sie ist bereits im DESERTEC-Projekt für Solarkraftwerke in Nordafrika geplant. In Europa allerdings bislang nur in geringem Einsatz. Darüber hinaus werden erste Machbarkeitsstudien festgelegt, welche die besten Trassen, die genauen Kosten sowie die beste Technik ausfindig machen sollen. Denn bis Mitte 2012 müssen die Betreiber einen Netzentwicklungsplan vorlegen, welcher dann jährlich aktualisiert werden soll. Der Bau von einer unterirdischen Kabelverlegung gilt gegenüber Freileitungen als gangbarere Möglichkeit mit geringem Flächenverbrauch und erwartbar geringeren Bürgerprotesten, jedoch mit bis zu 6-fachen höheren Kosten. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Leitungen auf bestehende Strommasten zu montieren, welches nicht nur Kosten einsparen würde, sondern auch Bürgerproteste gegen Neubauten reduzieren könnte.

Artikel lesen auf www.welt.de
23. September 2011

Solarfeld des Hybridkraftwerks im ägyptischen Kuraymat übertrifft Erwartungen

Drei Monate nach Betriebsstart liegt die Produktion in Ägyptens erstem Solarthermiekraftwerk in Kuraymat, 100 Kilometer südlich von Kairo, deutlich über den Erwartungen. Das Hybridkraftwerk mit einer elektrischen Gesamtleistung von 150 Megawatt (MW) nutzt für den 24-Stunden-Betrieb Solarenergie und Erdgas. Das von der Solar Millennium Gruppe entwickelte Solarfeld in Parabolrinnen-Technologie, mit mehr als 130.000 m2, liefert fast 8% mehr Energie als budgetiert. Die Errichtung und Inbetriebnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Generalunternehmer Orascom Construction Industries. Dr. Christoph Wolff, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG sagt: „Kuraymat beweist die Leistungsfähigkeit unserer solarthermischen Technologie. Das Kraftwerk zeigt zudem eindrucksvoll, dass die Vision DESERTEC realisiert werden kann und mit sauberer Energieerzeugung Arbeitsplätze vor Ort schafft.“ „Die Zusammenarbeit mit unserem ägyptischen Partner Orascom funktioniert so gut, dass sie die Grundlage für weitere Kooperationen in der Region schafft. Zurzeit befinden wir uns gemeinsam mit Orascom in der Ausschreibung für das erste solarthermische Kraftwerk Marokkos“, erklärt Klaas Rühmann, Kuraymat-Projektleiter.

Artikel lesen auf www.solarserver.de
21. September 2011

Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) für das Stromnetz der Zukunft

Bislang werden nur drei Prozent des EU-Stroms über Landesgrenzen transportiert. Die Firma Siemens hat nun begonnen den Ausbau voran zu treiben. Beispielsweise in Mallorca, wo demnächst ein Kabel von 247 km Länge die Insel mit dem Festland Spaniens verbinden wird. Bis Ende des Jahres soll permanent Strom aus Europa nach Mallorca fließen. Dieser Anschluss soll nicht nur die Anzahl der Stromausfälle verringern, sondern auch den Ausstoß von CO2 auf der Insel um 50% reduzieren, da der Stroms auf dem Festland, im Gegensatz zu Mallorca, bereits zu 35% aus Wind und Sonne gewonnen wird. Laut EU-Kommission, sollten bald 10% des Stroms über Landesgrenzen transportiert werden, um so einen Ausgleich und die Ergänzung verschiedener Strommixe zu erzielen.

Artikel lesen auf www.tagesspiegel.de
20. September 2011

Trainingssimulator für CSP Kraftwerke

Die beiden Firmen Siemens Energy und Sun to Market Solutions entwickeln gemeinsam einen Simulator für Solarthermische Kraftwerke, welcher es erlaubt Engineering Tests und die Inbetriebnahme zu simulieren sowie Schulungen des Kraftwerkpersonals durchzuführen. Solch ein Simulator ist von großer Bedeutung, um das Kraftwerkpersonal optimal schon vor der Inbetriebnahme des Kraftwerkes auszubilden und Bedienungsfehler vermeiden zu können, da schnell wechselnde Wetterbedingungen eine große Herausforderung für das Personal darstellt. Der Simulator stellt eine genaue Abbildung des Kontrollsystems dar und kombiniert Prozessmodelle von Sun to Market Solutions mit dem SPAA-3000 Emulationssystem von Siemens.

Artikel lesen auf de.aving.net
8. September 2011

Die EU auf dem Weg zu einer gemeinsamen Energieaußenpolitik

EU-Energiekommissar Günther Oettinger stellte einen Plan vor, welcher mehr Mitspracherecht seiner Kommission bei Energieabkommen der Mitgliedsstaaten anstrebt. Unter anderem will Brüssel für alle Mitgliedsstaaten sprechen, wenn es, wie etwa bei DESERTEC, um Infrastrukturprojekte zwischen EU-Ländern und Drittstaaten geht.

Artikel lesen auf www.badische-zeitung.de
6. September 2011

DESERTEC im Maghreb: Sonne statt Soldaten

Nach den Revolutionen in einigen nordafrikanischen Staaten sucht man dort nach Perspektiven. Wirtschaftliche Weiterentwicklung und neue Arbeitsplätze durch Investitionen in eine saubere Energiezukunft, wie im DESERTEC Konzept vorgesehen, könnten dem politischen Neuanfang die nötige Stabilität verleihen. Um den wachsenden Energiebedarf der Maghreb-Region bedienen zu können, wird der Solarstrom aus den neuen Anlagen vorerst der Deckung des Eigenbedarfes dienen. Ein 500 MW-Pilotprojekt in Ouarzazate (Marokko) soll die Machbarkeit demonstrieren und auch die Möglichkeit später einen Teil des erzeugten Stromes nach Europa zu exportieren soll hier getestet werden.

Artikel lesen auf www.zeit.de
6. September 2011

Internationale Konferenz zu Erneuerbaren-Energie-Themen

In Soest startete am 6.September die 46. International Universities' Power Engineering Conference (UPEC), in deren Rahmen sich Jungwissenschaftler der Elektrotechnik mit Themen aus dem Feld der Energietechnik und insbesondere mit den erneuerbaren Energien beschäftigen werden. Einen Beitrag dazu leisten Wissenschaftler aus aller Welt, die Vorträge zu Themenforen wie etwa intelligente Stromnetze, Hochspannungstechnik oder Qualität und Sicherheit halten. In diesem Zusammenhang stellte Dr. Max Voß aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der RWE AG das DESERTEC-Konzept vor.

Artikel lesen auf www.idw-online.de
29. August 2011

Investitionen in Griechenland zum Netzausbau würden DESERTEC nützen

Laut Medienberichten will Griechenland den Vorschlag von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble umsetzen, das Land mit deutscher Hilfe durch den Aufbau einer Exportindustrie für Photovoltaik-Strom aus der Schuldenkrise zu führen. Sollten die Investitionen zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Griechenland auch für den Netzausbau und eine bessere Anbindung an umliegende Stromnetze verwendet werden, wäre dies aus Sicht der DESERTEC Foundation auch von großem Nutzen für die Umsetzung des Wüstenstrom-Konzeptes in der Mittelmeerregion.

Artikel lesen auf www.solarserver.de
29. August 2011

Finanzierung für 250 MW Solar-Projekt in den USA abgeschlossen

Die US-amerikanische Firma NextEra Energy Resources LLC hat bekannt gegeben, dass eine ihrer Tochterfirmen die Finanzierung in Höhe von 935 Mio. US-Dollar zur Investition in das „Genesis Solar Project“ – ein Kraftwerksprojekt mit einer Nennleistung von 250 MW - abgeschlossen hat. Für das solarthermische Kraftwerk, das im kalifornischen Bezirk Riverside gebaut werden soll, wird das US-Energieministerium eine Kreditbürgschaft gewähren.

Artikel lesen auf www.solarserver.de
27. August 2011

Günther Oettinger: Energiepartnerschaft mit Nordafrika und paneuropäisches Stromnetz

Auf dem Energiekongress der hessischen CDU unterstrich Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, dass nach der geplanten Abschaltung der Atomkraftwerke nunmehr der Umbau der Energieversorgung angegangen werden solle. 48 Prozent des Strompreises würden von der Politik gesteuert und es sei absehbar, dass große Konzerne ihre Produktionsstandorte aus Deutschland in Länder mit billigerem Strom verlegen könnten. Die hohen Subventionen für Fotovoltaik seien laut Oettinger auf Grund der geringen Sonnenstunden in Deutschland nicht zielführend. Sinnvoll sei dagegen eine Energiepartnerschaft mit nordafrikanischen Ländern, die dadurch bei ihrem Aufbruch in die Demokratie gestärkt werden könnten. Langfristig könne der Strom über ein paneuropäisches Stromnetz auch anteilig nach Europa exportiert werden. Professor Michael Düren, Gründungsmitglied der DESERTEC Foundation, kann sich eine „Stromautobahn von Algerien bis Norwegen vorstellen“. Professor Volker Wittwer, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, verwies auf die immensen Mittel, die in Deutschland für Öl, Kohle und Gas aufgewendet werden, alternativ aber auch Neuentwicklungen finanzieren könnten.

Artikel lesen auf www.wiesbadener-tagblatt.de
17. August 2011

Universität Flensburg unterstützt DESERTEC-Fachkräfteausbildung in Marokko

Die Verwirklichung des DESERTEC-Konzepts wird vom Flensburger Hochschulcampus aktiv unterstützt, unter anderem im Rahmen des WEREEMa-Projekts (Windenergie, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Marokko), welches Mitte dieses Jahres gestartet ist. Auf Initiative des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums von Schleswig-Holstein, arbeiten hier die Investitionsbank Schleswig-Holstein, die DESERTEC Foundation, das Forschungsnetzwerk CeWind (Campus Flensburg), das Biomassekompetenzzentrum in Kiel und die marokkanische Energieagentur (ADEREE) zusammen. Marokko eignet sich für die Umsetzung des DESERTEC-Konzept aus geographischen und politischer Sicht sehr gut als Partnerland mit Musterwirkung, auch weil die marokkanische Regierung plant, bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 42% zu erhöhen. Die Universität Flensburg unterstützt die akademische und technische Ausbildung von marokkanischen Fachkräften, beispielsweise sollen Masterstudiengänge akkreditiert werden. Zudem sollen Modellprojekte initiiert und Universitäten mit Laboren ausgestattet werden.

Artikel lesen auf www.shz.de
17. August 2011

Gesamtinvestitionen in erneuerbare Energien in Afrika erreichen 57 Milliarden US$ in 2020

Die Gesamtinvestitionen in erneuerbare Energien in Afrika sollen laut Frost & Sullivan von 3,6 Milliarden US$ in 2010 auf 57,72 Milliarden US$ in 2020 steigen. Obwohl Afrika über große Mengen an fossilen und erneuerbaren Energie Ressorcen verfügt, ist es weiterhin der Kontinent mit der schlechtesten Stromversorgung. Der Bevölkerungsanteil ohne Netzanbindung beträgt 95% und ist damit der höchste weltweit. Aller Voraussicht nach werden die neuen Investitionen auch zu neuen Technologien und Standards führen. Solarstrom wird hier ein starkes Wachstum zeigen, hauptsächlich durch Südafrikas Upington Solar Projekt und durch DESERTEC in Nordafrika.

(Englischen) Artikel lesen auf www.iol.co.za
15. August 2011

Weitere technologische Fortschritte bei konzentrierender Solarthermie

Obwohl es generell anerkannt ist, dass konzentrierende Solarthermie (CSP) großes Potential für die Energieversorgung von Morgen hat, war die öffentliche Aufmerksamkeit eher auf Photovoltaik gerichtet. Brightsource Energy, ein Hauptakteur im CSP Sektor, hat nun zwei technologische Verbesserungen in einem Kraftwerk in Australien eingesetzt, durch die CSP bis 2014/15 preislich mit PV konkurrieren kann. Das eine ist ein höheres Tower-design, wodurch mehr Heliostats eingesetzt werden können – was die Leistung im Vergleich zu älteren Kraftwerken verdoppeln kann. Zudem nutzt Brightsource jetzt Flüssigsalzspeicher. Anders als das Gemasolar Kraftwerk, das 24/7 Strom produzieren kann, sind die Speicher aber hier für Spitzenlastzeiten ausgerichtet, was die Kraftwerke deutlich Ökonomischer macht. Abgesehen von technischem Fortschritt ist auch die politische Unterstützung in vielen Ländern gestiegen. Australien zum Beispiel schrieb kürzlich ein Vorzeigeprogramm ausgelobt, um die CSP Industrie anzukurbeln.

(Englischen) Artikel lesen auf www.climatespectator.com.au
11. August 2011

Deutsche Energieriesen müssen umdenken

Nun ist es klar, wer die Verlierer beim Atomausstieg sind: Die vier Energieriesen, die noch kürzlich den deutschen Energiemarkt fest im Griff hatten. Drei von ihnen schreiben tiefrote Zahlen; Eon kündigte bis zu Elftausend Stellenstreichungen an. Dies ist ein Schock für die Angestellten. Auf der anderen Seite sollten sich die ehemaligen Atomkonzerne jetzt als Agenten der Energiewende positionieren, denn ihr Know-how und Capital werden zur Lösung dieser komplexen Aufgabe nötig sein. Es ist legitim, dass sie die Frage klären lassen, ob sie Recht auf Entschädigungen haben; aber sie müssen auch akzeptieren, dass die alten Denkmuster nicht mehr funktionieren. Zentralisierte Kohlekraftwerke werden in Deutschland zunehmend verdrängt werden. Eine breite Palette von Technologien wird stattdessen unsere Energie in Zukunft bereitstellen, von Photovoltaik Dachanlangen und Wasserkleinkraft zu Solarenergie von DESERTEC und offshore Windanlagen.

Artikel lesen auf www.ftd.de
11. August 2011

General Electric steigt in Solarthermie ein

Wie kürzlich verkündet, wird sich der US-Amerikanische Gigant mit einer Investition von bis zu 40 Millionen Dollar an eSolar beteiligen und damit der vierte Wirtschaftsriese sein, der sich am Markt für Solarthermie beteiligt. Zuvor waren Alstom mit der Beteiligung an Brightsource Energy; Areva SA mit Anteilen an Ausra; und Siemens mit dem Kauf von Solel in die Zukunftstechnologie eingestiegen. Obwohl GE’S Investition relativ klein ist, zeigt es erneut das Vertrauen der Wirtschaft, dass Solarthermie ein bedeutender Energieträger der Zukunft sein wird. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Technologien in Preisen und Eigenschaften; doch wie ein Investor bei Brightsource Energy sagte, ist die billigste Technologie nicht immer die beste Wahl: Es ist noch alles andere als sicher, welche den Markt dominieren wird.

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03. August 2011

Bundesregierung verstärkt Forschung für die Energiewende

Bis 2014 will die Bundesregierung in die Entwicklung von erneuerbaren Energien (RE) 3,5 Milliarden Euro investieren und dabei die Zahl der Forschungsprogramme um 75 Prozent erhöhen. Ziel sei es, eine stabile Energieversorgung Deutschlands in Zukunft sicherzustellen. Schwerpunkte sind hier zum Beispiel Speicher und Netze, denn nur mit solchen kann der Anteil von fluktuierenden RE signifikant erhöht werden – wie im DESERTEC Konzept schon früh erkannt wurde. Rückgrat der neuen Entwicklungen sollen deutsche Unternehmen sein, um die Technologieführerschaft Deutschlands weiter auszubauen. Internationale Projekte und Kooperation wie bei DESERTEC gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung und sollen entsprechend forciert werden.

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03. August 2011

Weltweit erstes CSP Kraftwerk mit reinem Wasserzyklus ist fertiggestellt – in Thailand

Das 5 MW Parabolspiegelkraftwerk, gebaut von der deutschen Solarlite GmbH, wird das erste Konzentrierende Solarthermiekraftwerk (CSP) in ganz Asien sein – und das erste überhaupt, dass statt Öl ausschließlich Wasser als Hitzeträger benutzt. So sei es „komplett umweltfreundlich“, wie Joachim Krüger, Gründer von Solarlite, betont. Die Asian Development Bank sieht Asiens Energieversorgung der Zukunft in Solarenergie, und Thailand war das erste Land der Region, dass ein Energieziel hierfür verabschiedet hat. Durch einen Feed-in Tariff boomt die Branche nun. CSP ist ein Hoffnungsträger, da sie neben zuverlässiger Stromproduktion, die zur installierten Leistung 30% höher liegt als bei PV, auch nutzbare Restwärme für Klimaanlagen oder Meerwasserentsalzung bereitstellt – wichtig für trockene und heiße Regionen.

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02. August 2011

Südafrika offen für Gebote: Bis zu 42% von neuer Energie - Kapazität soll aus erneuerbaren Energien kommen

Die Regierung Südafrikas hat die Ausschreibung für Projekte eröffnet, die in den nächsten fünf Jahren die geplanten 3.8 GW neuer Kapazität an Energieproduktion sichern sollen. Davon sollen bis zu 42 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern stammen, darunter Windkraft, Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse, Biogas, Deponiegasnutzung und Kleinwasserkraft. Wenngleich internationale Experten die Regierung für den ambitionierten Plan loben, monieren andere, dass der kurzfristige Wechsel von einer geplanten Einspeisevergütung zu dem Auktionssystem den schnellen Ausbau ausbremsen könnte: Bieter müssen finanzielle Sicherheiten bieten und ihr Gebot für 300 Tage aufrecht erhalten, was die finanziellen Risiken substanziell erhöhe.

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28. Juli 2011

Wird unsere Energie zukünftig von solaren Großkraftwerken oder vom Dach kommen – oder gibt es einen Mittelweg?

Bill Gates ist der Meinung, dass „wenn du wirklich das Energieproblem angehen willst, es die großen Projekte [...] in der Wüste, die interessant sind“. Andere sehen den Energiewechsel als Chance, den Energiemarkt mehr in die Hand der Verbraucher zu bringen. Allerdings sind Netzintegration und Stabilität der Stromproduktion bei Solarpaneelen problematisch. Die Vorteile sind auch auf wohlhabende Hausbesitzer begrenzt. Die günstigere und zuverlässige Variante ist konzentrierende Solarkraft (CSP), die auf Stromerzeugung durch konzentrierte Hitze in großen Anlagen setzt. Als dritte Variante sieht jetzt ein kalifornischer Gesetzesentwurf vor, dass Privatpersonen Anteile an „grünen“ Großkraftwerken kaufen können, wodurch jedermann Einfluss auf und wirtschaftliche Vorteile aus zentraler Energieversorgung haben könnte. Könnte dies die wahre Demokratisierung der erneuerbaren Energien sein?

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27. Juli 2011

Algerien: Verhandlungen mit DESERTEC kurz vor Beginn

Wie der algerische Minister für Energie und Minen, Youcef Yousfi, kürzlich vor dem nationalen Volkskongress des Landes verkündete, werde sich die Regierung in den nächsten Wochen mit Vertretern von DESERTEC treffen, um den die Implementierung von Solarprojekten in Algerien zu diskutieren. Er betonte, dass zur Realisierung des ambitionierten Regierungsprogrammes, bis zum Jahr 2030 22.000 MW aus neuen und erneuerbaren Energieträgern zu gewinnen, viel Parteien an den Tisch geholt werden würden – besonders im Bereich Solar. Allerdings müsse man eventuell auch Nuklearenergie erwägen: Wenn nicht schnell zuverlässige Alternativen geschaffen würden, bleibe Algerien keine andere Wahl, seine Energieversorgung sicherzustellen. Desweiteren beantwortete Yousfi Fragen zu Umwelt und Sicherheit in dem Bereich und betonte die Bedeutung von Technologietransfer und einer Partnerschaft auf Augenhöhe mit Europa, und besonders einen transparenteren, offeneren europäischen Markt.

(Englischen) Artikel lesen auf http://economicsnewspaper.com
25. Juli 2011

Westerwelle bestätigt DESERTEC als Bestandteil Deutschlands zukünftiger Energieversorgung

Außenminister Guido Westerwelle identifiziert DESERTEC in einem Artikel zur neuen Energiepolitik Deutschlands als integralen Teil der zukünftigen Energieversorgung der Bundesrepublik. Er betonte, dass der Atomausstieg das abgewogene Ergebnis politischer Debatte ist, wobei der SuperGAU in Fukushima nur der Auslöser war. Zudem bekräftigte er das Ziel Deutschlands, das EU Ziel, bis 2020 20% CO2 einzusparen, und sogar die ambitionierteren 40% Einsparung, die die Regierung anpeilt, zu erreichen. Dies soll durch höhere Effizienz, einen großen Anteil Erneuerbarer Energien und die Erweiterung des Stromnetzes erreicht werden. DESERTEC sprach Westerwelle dabei als zentrales Element die explizite Unterstützung der Bundesregierung zu. Desweiteren betonte er die einzigartige Energiekooperation mit Indien, wodurch beiderseits Know-how und Potential optimiert werden sollen.

(Englischen) Artikel lesen auf www.german-info.com
25. Juli 2011

Deutschland sieht Griechenland als Exporteur von Solarenergie

Scheinbar war Bundesfinanzminister Schäuble’s Vorschlag, Griechenland solle zur Sanierung des Haushaldes Solarstrom exportieren, kein Zufall: Nachdem er sich mit dem griechischem Entwicklungsminister Michalis Chrysohoidis getroffen hatte, verkündete Schäuble, ein detaillierter Vorschlag zu einem Export von griechischem Solarstrom nach Deutschland und dem Bau weiterer Solarkraftwerke werde bis Ende 2011 vorliegen. Deutschland, das weltweit führend in Technologie im Bereich Solarenergie ist, ist besonders nach dem Atomausstieg sehr an Importen von sauberem Solarstrom interessiert, während Griechenland sein Solarpotential gut zur Restaurierung seiner angeschlagenen Wirtschaft gebrauchen kann. Dazu sei man schon im Gespräch mit der Europischen Kommission, die zur Analyse des Potentials für neue Solarkraftwerke in Griechenland eine gemeinsame Arbeitsgruppe zusammengestellt hat.

(Griechischen) Artikel lesen auf www.express.gr
21. Juli 2011

Vision DESERTEC: Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung für die Menschheit

Schon nach der Tschernobyl-Katastrophe schrieb Gerhard Knies, heute Aufsichtsratsvorsitzender der DESERTEC Foundation, erste Konzepte zu Strom aus Wüstensonne. Seitdem ist die Idee weit gekommen, sowohl durch Studien renommierter Institute wie dem DLR als auch durch praktische Umsetzung und Unterstützung. So trat die TU München kürzlich dem DESERTEC University Network bei, das aus Universitäten aus Nordafrika und dem mittleren Osten (MENA) und der EU besteht. Rektor Hans Müller-Steinhagen ist vehementer Verfechter von DESERTEC, betont vor allem ihr entwicklungspolitisches Potential: Soziale, politische und wirtschaftliche Dimensionen werden verbunden, und die Projekte sollen vor allem den Menschen in MENA bei der wirtschaftlichen Entwicklung helfen. Manche monieren, DESERTEC bedeute zentralisierte Energieversorgung und haben Bedenken bei der Technologie. Doch DESERTEC verbindet einen Energiemix aus zentralen- und dezentralen erneuerbaren Energien, und zahlreiche Studien belegen die technische Machbarkeit und die Vorteile von konzentrierender Solarthermie – bleibt noch, den politischen Willen zu vereinen, um das Potential DESERTECs zum Beitrag einer sicheren, Nachhaltigen Energieversorgung zu realisieren. 

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20. Juli 2011

Webinar: CSP und PV

Am 28. Juli wird ein Webinar zu Vor- und Nachteilen der Solartechnologien Konzentrierende Solarthermie (CSP) und Phtovoltaik (PV). Zentrale Personen der Industrie werden bei der 45- minütigen Session Frage und Antwort stehen. Die Registrierung ist kostenlos.

Mehr lesen und registrieren auf www.environmental-expert.com
19. Juli 2011

CSP Kraftwerk Andasol 3 geht in heiße Phase

Das solarthermische Kraftwerrk, das im Oktober ans Netz gehen soll, absolvierte die erste Testphase, in der es mit der die Kraft der konzentrierten Wüstensonne Dampf erzeugte. Die Flüssigsalztanks des 50 MW Kraftwerks sollen im August fertiggestellt und die Turbinen synchronisiert werden. Ab dann wird es beinahe rund um die Uhr Elektrizität entsprechend seiner Kapazität erzeugen können: Dank des Speichersystems kann das Solarthermische Kraftwerk – wie schon Andasol 1 und 2 – bis zu 8 Stunden bei Bewölkung oder des Nachts volle Leistung erbringen. Dies unterscheidet solarthermische Kraftwerke zum Beispiel von Photovoltaik. RWE, Betreiber des Andasol Kraftwerks, erwägt, weitere 50 MW CSP vor Ort, und 100 MW in Südeuropa insgesamt, zu installieren.

(Englischen) Artikel lesen auf www.utilityweek.co.uk
19. Juli 2011

Spanien kündigt verstärkte Energiekooperation mit Algerien an

Nach Deutschland und Frankreich tritt nun Spanien zu den Europäischen Ländern hinzu, die ihre Kooperation mit Algerien intensivieren wollen, um die reichhaltigen solaren Ressourcen zu nutzen. Algerien erwartet, von den massiven Investments zu profitieren – durch die Finanzspritze der ausländischen Investoren, dem Stromverkauf und dem Wissens-und Technologietransfer in Form deutscher Technik. Interessant ist dies gerade in Zeiten schwindender Ölquellen in dem Land. Somit hoffen alle Parteien, stärkere Kooperation und gegenseitige Vernetzung zu schaffen.

(Französischen) Artikel lesen auf http://portail.cder.dz
18. Juli 2011

In Algerien geht das erste Hybridkraftwerk (Gas und Solar) ans Netz

Der spanische Solarhersteller Abengoa hat sein erstes Gas-Solar Hybridkraftwerk in Algerien ans Netz gebracht. Das Hybridkraftwerk in Hassi R `Mel hat eine Leistung von 150 MW. Die mit Erdgas befeuerte Anlage ist mit einem Solarfeld, bestehend aus 224 Parabolrinnenkollektoren, verbunden. Diese erbringen eine Leistung von bis zu 25 MW. Das Project markiert den Start des algerischen Programms für erneuerbare Energien. Zukünftig sollen in Algerien die erneuerbaren Energien stärker zur Stromerzeugung genutzt werden. Hassi R `Mel ist Abengoas zweites Hybridkraftwerk dieser Art auf der Welt. Die erste Anlage mit 470 MW ging am 13. März in Marokko ans Netz.

(Englischen) Artikel lesen auf www.istockanalyst.com
16. Juli 2011

Deutschland - steht der Bürger im dunkeln?

Vielfach wurde in den letzten Wochen vor Blackouts in Deutschland gewarnt - so etwa RWE-Chef Jürgen Großmann, der warnte, dass eine "Dunkelschaltung" einzelner Regionen Süddeutschlands nötig sein könne, um einen bundesdeutschen Blackout zu vermeiden. Wie real sind solche Warnungen?

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12. Juli 2011

Zusammenarbeit mit den USA in der Energiepolitik und im Klimaschutz verstärken

Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hielt dieses Jahr die Eröffnungdrede der Messe Intersolar North America in San Francisco. Bei dieser Gelegenheit hielt sie fest: "Deutschland, die USA und Kalifornien sind mit den gleichen energiepolitischen Herausforderungen konfrontiert - beide müssen ihre Energiesysteme modernisieren und effizienter gestalten." Weiter sagte Sie: "Das deutsche Energiekonzept und der kalifornische Renewable Energy Bill bieten eine hervorragende Möglichkeit zur Vertiefung der Energiekooperation zwischen Deutschland und Kalifornien". Die Reise findet im Rahmen der Initiative "Transatlantische Klimabrücke" der Bundesregierung statt.

Artikel lesen auf
12. Juli 2011

Warum erneuerbare Energien ohne Kohle- und Atomstrom auskommen können (und müssen)

Kohle- und Atomenergie bildeten bisher das Rückrad unseres Elektrizitätsnetzes: Zuverlässig und dank starker Subventionierung billig boten sie die "base load" (Grundlast), den Strom, den wir rund um die Uhr verbrauchen. Weshalb sie in Zukunft, mit erhöhtem Anteil an erneuerbaren Energien, keinen Platz mehr in unserer Stromversorgung finden können, erklärt dieser Leitartikel: Erneuerbare Energieformen wie Windkraft und Photovoltaik schwanken permanent. Während Kohle- und Atomstrom immer teurer werden, können sie aber nur langsam auf Schwankungen reagieren. Solarthermische Kraftwerke (CSP) und (Bio-)Gasanlagen können hingegen diese Lücke füllen, da sie sowohl zuverlässig 24/7 als auch flexibel Elektrizität produzieren können.

(Englischen) Artikel lesen auf www.kentucky.com
08. Juli 2011

Europa wird bei nachhaltigen Investitionen überholt

Eine Studie von Bloomber New Energy Finance im Auftrag des UN Umweltprogrammes mahnt an, dass die westliche Welt mehr in erneuerbare Energien investieren muss, um im globalen Rennen um die Marktvorherrschaft nicht den Anschluss zu verlieren. So boomte zwar globales investment in nachhaltige Technologien um ein Drittel auf $211Mrd. - allerdings kam ein Viertel davon allein aus China, und die industrialisierten Länder wurden zum ersten mal von den Entwicklungsländern beim Investitionsvolumen überholt. Connie Hedegaard, EU-Kommissarin für Klimaschutz, fordert im Gegenzug, dass mindestens 20% des Budgets der EU für nachhaltige Technologie eingesetzt werde.

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08. Juli 2011

Nach Fukushima: Ökostrom boomt

Seit dem Super-GAU in Fukushima boomt der Markt für Strom aus erneuerbaren Energiequellen: Die vier unabhängigen Anbieter des nachhaltigen Stroms in Deutschland berichten einen sprunghafen Anstieg an Neukundenverträgen um bis zu 700 Prozent. Tim Loppe von Naturstrom, Düsseldorf: „In den ersten sechs Wochen nach dem 11. März 2011 haben wir 50 000 neue Kunden verzeichnet“. Schon vor der atomaren Katastrophe entschieden sich viele Bürger gegen Atom- und fossilen Strom, was den Ökostromanbietern rapides Wachstum bereitete. Der größte Anbieter, Lichtblick, versorgt insgesamt 530 000 Haushalte mit Ökostrom.

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07. Juli 2011

Elektrische Kooperation zwischen Europa und Nordafrika

Frankreich's Industrieminister Eric Besson ist auf einer Reise nach Tunesien und Marokko für den Europäisch-Mediterranen Energiepakt. Dieser basiert auf der Umsetzung des Mediterranean Solar Plan: 20GW elektrischen Stroms sollen in Nordafrika bis 2020 produziert werden, von denen 5GW nach Europa exportiert werden sollen. Der Plan ist assoziiert mit den Projekten Medgrid, nach dem in den Mediterranen Ländern 5 bis 6 Milliarden Euro in Elektrizitäts-Infrastruktur investiert werden sollen, und DESERTEC, das mit einem Gesamtvolumen von 400 Milliarden Euro bis 2050 Ganz Nordafrika und den Mittleren Osten mit Solarenergie versorgen, sowie 15% des Europäischen Strommixes bereitstellen soll. Was den Arabischen Frühling betrifft, der zur Zeit die Region durcheinander wirbelt, sieht André Merlin, Aufsichtsratsvorsitzender von Medgrid, keine Probleme für die Realisierung der Projekte.

(Französischen) Artikel lesen auf www.lefigaro.fr
06. juli 2011

Ökologische Nachhaltigkeit wichtiger für Anleger

Nach dem Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima in Japan haben ökologische Aspekte bei nachhaltigen Geldanlagen von Bedeutung gewonnen, wie eine Studie von Union Investment zeigt. Besonders Junge Anleger berücksichtigen besonders Umwelt- und Klimaschutzziele bei der Wahl ihrer Investments. Während das allgemeine Interesse an nachhaltigen Anlagen, die neben wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch soziale und ökologische Aspekte einbeziehen, seit 2010 um acht Prozent gestiegen ist, hat sich die höchste Priorität der Befragten von sozialer Nachhaltigkeit auf ökologische verschoben.

Artikel lesen auf www.finanznachrichten.de
04. juli 2011

Solarkraftwerk produziert Strom auch bei Nacht

Das erste Solarkraftwerk, dass Tag und Nacht Elektrizität produzieren kann, ist letzte Woche in Sevilla, Spanien ans Netz gegangen. Durch einen Hitzespeicher aus flüssigem Salz ist das Gemasolar Solarkraftwerk in der Lage, auch bei Bewölkung sowie die gesamte Nacht hindurch über 15 Stunden konstant Strom bereitzustellen. Damit löst die Technologie der konzentrierenden Solarenergie (CSP) eines der großen Probleme der meisten erneuerbaren Energien: Diese produzieren Elektrizität nur sehr schwankend. Gemasolar jedoch wird dank seines Hitzespeichers in der Lage sein, die meisten spanischen Sommertage auf Vollast laufen zu können - womit es einen höheren Kapazitätsfaktor erreicht als konventionelle Krafwerke, wie zum Beispiel Atomkraftwerke.

(Englischen) Artikel lesen auf www.greenbang.com
02. juli 2011

„Energiewende“ naiv wie damals Einstieg in Atom: Kritische Fragen werden nicht gestellt

Im Welt online Leitartikel vergleicht der Autor die Debatte zur derzeitigen Energiewende mit der Begeisterung, mit der vor wenigen Jahrzehnten die Welt Atomkraft entgegennahm. Zum einen erzeugten die Reden der Politiker „energiewendenden Kollektivrausch“, der sinnvolle Diskussionen ersticke, wie in den 1950’er Jahren negative Meinungen zu Atomkraft tabu waren. Zum anderen würde durch die so angeheizte Debatte sowohl die damalig sinnvoll erscheinenden Argumente zu Unrecht ins Lächerliche ziehen – und zum anderen kritische Fragen und Alternativen ausblenden. So hat DESERTEC, das mit technischer Innovation, internationaler Kooperation und wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit eine realisierbare Vision zur Energieversorgung darstellt, dennoch wenig Aufmerksamkeit erhalten. Dies, so der Autor, ist nicht konsequent, sondern kleinmütig.

Artikel lesen auf www.welt.de
30. Juni 2011

DESERTEC - mehr als Wüstenstrom

Solarimporte aus Griechenland, wie Minister Schäuble es vorschlägt, sind ein Schritt in die richtige Richtung, können regelbaren Wüstenstrom aber nicht ersetzen. Zum einen gibt es in Südeuropa mehr sonnenarme Wintermonate als südlich des Mittelmeeres, zum anderen geht es bei DESERTEC um mehr als reine Stromerzeugung.

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29. Juni 2011

Erste DESERTEC University Network Konferenz

Am Dienstag den 28. Juni 2011 fand in Wuppertal die erste Konferenz des DESERTEC University Networks (DUN) statt, das von der DESERTEC Foundation zusammen mit rund 20 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Nordafrika, dem Nahen Osten und Europa ins Leben gerufen wurde. Aufgabe von DUN ist es, den Wissenstransfer und die wissenschaftliche Zusammenarbeit rund um das Wüstenstrom-Konzept DESERTEC weltweit voranzutreiben. Die Stärkung von Forschung und Lehre in der MENA-Region auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien soll dort auch gerade der jungen Generation Chancen und Zukunftsperspektiven eröffnen und somit zu einer Stabilisierung der Region beitragen. Am 1. Juli 2011 wird die Technische Universität Dresden als erste staatliche Universität in Deutschland dem DESERTEC University Network (DUN) beitreten. Für den Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, ist DESERTEC etwas ganz Besonderes: „Es ist das bisher wichtigste Projekt für eine nachhaltige Energieversorgung der Menschheit und vom Umfang her vergleichbar mit dem NASA Programm zur Mondlandung! Der Beitritt der Technischen Universität Dresden zum DUN ist eine einzigartige Chance für uns, die Zusammenarbeit mit den Universitäten vor Ort voranzutreiben und Kompetenzen gemeinsam auszubauen.“

artikel lesen auf: www.idw-online.de
28. Juni 2011

Google: Innovation von erneuerbaren Energien unterstützen verspricht große Vorteile

In einer Studie von Google.org, Google's Philanthropischer Abteilung, wird klar, wie wichtig es ist, dass der Wechsel zu erneuerbaren Energien schnell und entschieden vollzogen wird. Sie nutzten ein wirtschaftliches Model der Beratung McKinsey, um 14 Szenarien mit unterschiedlichen politischen, technologischen und wirtschaftlichen Parametern zu errechnen. Das Ergebnis: Allein für die USA könnten Innovationen in erneuerbaren Energien der Wirtschaft 155Mrd$ Gewinn pro Jahr verschaffen, 1,1 Millionen Jobs kreieren, Haushaltskosten für Energie um 942$ pro Jahr reduzieren, und den CO2-Ausstoß bis 2030 um 13% drücken. Wenngleich die Autoren gewisse Probleme mit der Berechnung zugeben (Energiespeicherung wird zum Beispiel auf Lithium-Ionen- Akkus reduziert, was eine unrealistische Annahme ist), zeigt die Studie eindrucksvoll, wie wichtig ein schneller, entschiedener Wechsel zu erneuerbaren Energien für die Wirtschaft ist.

(Englischen) Artikel lesen auf news.cnet.com
28. Juni 2011

Helmholtz-Gemeinschaft kooperiert mit Amerikanern für Solartechnologie

Die Helmholtz-Gemeinschaft und das amerikanische National Renewable Energy Laboratory (NREL) haben eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung von Solartechnologie unterschrieben. So wollen sie die Verbesserung von Dünnschicht-modulen vorantreiben und deren Potentiale erforschen. Weitere Punkte sind Stresstests für Solarmodule und die preiswertere Herstellung von Wasserstoff zur Synthetisierung von Solarbrennstoffen. Die bestehende Zusammenarbeit an Spiegeln für Solarthermische Kraftwerke soll weiter ausgebaut werden.

(Englischer) Artikel auf www.ecoseed.org
24. Juni 2011

65% MENA Führungskräfte erwarten in den nächsten 5 Jahren mehr Investitionen in „Clean-Tech“

Laut einer Umfrage von Ernst & Young, durchgeführt beim World Future Energy Summit (WFES) 2011 in Abu Dhabi, erwarten 65 Prozent der Führungskräfte in Nordafrika und dem Nahen Osten einen signifikanten Anstieg von Investitionen in erneuerbare Energie. Allerdings identifizierten die Teilnehmer der Umfrage fehlende Unterstützung auf Seiten der Regierungen als größtes Hindernis. Politische Entscheidungen, Klimawandel, Wassermangel und die starke solare Strahlung wurden als Hauptgründe für die Entwicklung der Branche angeführt. Projekte wie DESERTEC werden von arabischen Ländern als Möglichkeit zur Reduktion ihres CO2-Fußabdrucks gesehen – während sie ärmeren Nachbarstaaten einen Weg zur wirtschaftlichen Entwicklung bieten. 

(Englischen) Artikel lesen auf http://gulfnews.com
22. Juni 2011

DLR bündelt Kompetenz in Institut für Solarforschung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein Institut für Solarforschung in Köln gegründet. Hier sollen die weltweit führende Erfahrung und Kompetenz in konzentrierenden solarthermischen Kraftwerken (CSP), die das DLR über die letzten 30 Jahre angesammelt hat, in einem Standort gebündelt werden. Desweiteren soll der Forschungs-Solarturm in Jülich als Großversuchsanlage ausgebaut werden. Hierzu stellt das Land Nordrhein-Westfalen 27 Mio. Euro zur Verfügung. Ziel ist es, schnellere Innovationszyklen von Grundlagenforschung zur Pilotanlage zu erreichen und somit den Ausbau solarthermischer Energie zu beschleunigen. Dies wird besonders für Schwellenländer in sonnenreichen Regionen von großer Bedeutung sein, wo auch DESERTEC mit solarthermischen Kraftwerken arbeiten wird.

Artikel lesen auf www.solarserver.de
20. Juni 2011

NY Times: Können MENA und Europa von DESERTEC profitieren?

DESERTEC will die im Überfluss vorhandene Sonnenenergie der Staaten Nordafrikas und des Mittleren Ostens (MENA-Staaten) zur Stromproduktion nutzen, denn hier ist das Solarpotential zwei bis drei Mal höher als in Mitteleuropa. So könnte nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert und der Klimawandel gebremst werden; DESERTEC hat auch das Potential, die Industrialisierung der MENA-Staaten voranzutreiben, wie DESERTEC-Aufsichtsrat Dr. Gerhard Knies betont. Kritische Stimmen geben zu bedenken, dass DESERTEC erst eine Vision ist und solche Vorteile stark davon abhängen, wie die Projekte dann im Endeffekt umgesetzt werden.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.nytimes.com
20. Juni 2011

Siemens investiert in hochkonzentrierende Photovoltaik-Technologie

Siemens Energy hat sich mit 16 Prozent am amerikanischen Startupunternehmen Semprius beteiligt. Dieses produziert hochkonzentrierende PV-Module, die besonders für hohe Sonneneinstrahlung geeignet sind. Durch Linsen wird hier Sonnenlicht auf kleine Hochleistungszellen konzentriert, die so einen Wirkungsgrad von über 40 Prozent erreichen; schon länger unter freiem Himmel erprobt, ist die Technologie vor allem wegen geringer Kosten und hoher Modularität attraktiv. Siemens hat damit womöglich eine leistungsfähige Technologie für das DESERTEC Projekt erworben, die eine technologische Lücke schließen kann.

Artikel lesen auf: www.cleanthinking.de
17. Juni 2011

Marokko und Französische Solarfirmen unterzeichnen Vereinbarung für Zusammenarbeit

Die Marokkanische Agentur für Solarenergie (MASEN) und die Französischen Firmen Soitec und Schneider Electric haben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Soitec ist führend bei der Herstellung von Konzentrator Photovoltaik (CPV), das vor allem für Gegenden mit hoher direkter Sonneneinstrahlung interessant ist. Die Vereinbarung beinhaltet zwei Pilotprojekte mit jeweils 5 MW und die Zusicherung, dass Fertigungsanlagen, Betrieb und damit Ausbildung in Marokko die dortige Solarindustrie stärken sollen. Es ist die erste praktische Umsetzung des Mediterranen Solar Plans (MSP) und des DESERTEC Konzeptes. Durch dieses soll Europa langfristig 15% seiner Elektrizität aus importiertem Solarstrom, insbesondere aus solarthermischen Kraftwerken (CSP) decken.

(Englischen) Artikel lesen auf www.optics.org
16. Juni 2011

Aus für Atomkraft, Zeit für die Sahara

Nicht nur Umweltaktivisten freuen sich über den Ausstieg aus der Nuklearenergie, welcher kürzlich in Deutschland, der Schweiz und in Italien beschlossen wurde. Auch der Sektor der erneuerbaren Energien verspricht sich einiges von dieser Entwicklung. Paul van Son, CEO der Dii, äußerte sich dazu in einem Interview mit Radio Netherlands Worldwide: “Diese Entscheidungen sind gute Neuigkeiten für DESERTEC. Sie werden in einer erhöhten Nachfrage nach erneuerbarer Energie münden. Auf lange Sicht wird es nur noch erneuerbare Energien geben. Die Atomkraft ist nicht akzeptabel und die fossilen Brennstoffe werden uns ausgehen. Alle Anzeichen sind unmissverständlich: Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.“

(Englischen) Artikel lesen auf: www.rnw.nl
16. Juni 2011

Energiedebatte in Ägypten: Nuklear versus Solar

In Ägypten wird derzeit kontrovers über die Energiezukunft des Landes diskutiert. Auf einer Konferenz in Kairo kamen am 09. Juni führende Analysten des Landes zusammen, um über die Machbarkeit eines ägyptischen Atomprogrammes zu beraten. Hier stehen sich jedoch Unterstützer der derzeitigen Militärregierung und Umweltaktivisten gegenüber. Die ägyptische Übergangsregierung plant zur Zeit eine beschleunigte Anschaffung von bis zu 11 Atomkraftwerken. Umweltschützer hingegen argumentieren, die Errichtung von Solaranlagen sei effizienter, schneller und sicherer um den Energiehunger des Landes zu stillen. Unter anderem verwiesen sie auf DESERTEC.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.worldtribune.com
15. Juni 2011

Interview mit Dr. Thiemo Gropp, Vorstand der DESERTEC Stiftung

Dr. Thiemo Gropp befürwortet den deutschen Atomausstieg bis 2022, fordert aber von der Regierung entschlosseneres Handeln in Sachen Energiewende. Für die Zukunft erwartet er mehr dezentrale Energieversorgung. Projekte wie DESERTEC, die mit einem holistischen Konzept nicht nur Energiesicherheit, sondern auch sozioökonomische Effekte und Auswirkungen in den Bereichen Klimaschutz, Trinkwasser und Nahrung ansprechen, seien hier von besonderer Bedeutung. Er betont hier sowohl die positive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik als auch die potentiellen positiven Auswirkungen für die arabischen Staaten. Besonders angesichts des momentanen Bewusstseinswandels in den arabischen Ländern sieht Dr. Gropp dort viel Potential für positive Kooperation mit Europa.

Interview Lesen auf: www.planet-interview.de
13. June 2011

Dii und marokkanische Energiebehörde Masen untschreiben Kooperationsabkommen

In dem formalen Abkommen, unterzeichnet in Gegenwart des marokkanischen Königs Mohammed VI, geht es um die Entwicklung von Exportmärkten in Europa für marokkanische erneuerbare Energie durch Unterwasserleitungen. Ob Marokko sich nun finanziell mehr an DESERTEC beteiligen wird, ist unklar. Doch die formelle Integration des Projekts in nationale energiepolitische Ziele deutet auf mehr Einfluss der marokkanischen Regierung auf die Projektumsetzung hin. Dii Sprecher Klaus Schmidtke betont, dass es letztendlich von der marokkanischen Seite abhängt, ob weitere Zusammenarbeit mit DESERTEC zustande kommen wird. Er bestätigt ebenso weitere Verhandlungen mit Ägypten, Algerien und Tunesien über weitere Referenzprojekte.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.rechargenews.com
09. Juni 2011

Studie: DESERTEC schafft Jobs und wirtschaftliche Entwicklung in MENA

Eine Studie des Fraunhofer Instituts zeigt auf, dass die Umsetzung des DESERTEC-Konzeptes einen erheblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in der MENA-Region leisten kann. Laut der Studienergebnisse kann die lokale Wertschöpfung bei CSP-Kraftwerken in Nordafrika und dem Nahen Osten durchschnittlich bis zu 60 Prozent erreichen. Den Effekt durch lokale Wertschöpfung in der Region beziffert Christoph Kost, Leiter der Studie am Fraunhofer ISE, auf 14,3 Milliarden US-Dollar, wenn eine nachhaltige, langfristige Nachfrage geschaffen wird. Bis 2025 können so 60.000 bis 80.000 neue, teils hoch qualifizierte permanente Arbeitsplätze in der MENA-Region entstehen.

Artikel Lesen auf: www.isi.fraunhofer.de
24. Mai 2011

Bremer Jacobs University: Neuer Lehrstuhl für erneuerbare Energien und Umweltpolitik

Die Bremer Jacobs University hat den neu geschaffenen „Kaefer Chair for Renewable Energy and Environmental Politics“ mit Prof. Dr. Karen Smith Stegen besetzt. Damit stärkt die Jacobs University langfristig ihr Engagement im Themenfeld erneuerbare Energien und Umweltpolitik. Einer der Arbeitsschwerpunkte der Professur ist die Mitwirkung am DESERTEC-Projekt im Bereich Forschung und Lehre. Unter anderem soll ein neuer Master-Studiengang Fachkräfte für Bau und Betrieb von sauberen Energiesystemen an Wüstenstandorten ausbilden. Die Jacobs University gehört seit 2010 zum DESERTEC University Network, welches die Verwirklichung von DESERTEC durch Förderung von internationaler Wissenschafts- und Forschungszusammenarbeit beschleunigen möchte.

Artikel lesen auf: www.jacobs-university.de
24. Mai 2011

DESERTEC zentrales Thema auf der "Solar Energy for Science"

Das DESERTEC-Konzept war eines der zentralen Themen auf der Konferenz "Solar Energy for Science", die kürzlich in Hamburg stattfand. DESERTEC soll die besten Solar-Standorte der Welt, also die Wüsten, mit modernen Technologien aus den Industrieländern zusammenbringen. "Auf diese Weise könnten sich sowohl die Technologieländer in Europa als auch die Wüstenanrainerstaaten Nordafrikas mit sauberer Energie versorgen", erläuterte Dr. Gerhard Knies, DESERTEC-Vordenker und Vorsitzender des Kuratoriums der DESERTEC Foundation.

Artikel lesen auf: www.dw-world.de
24. Mai 2011

Günther Oettinger sieht DESERTEC als Teil der Energiezukunft Europas

Im Interview mit dem Südkurier spricht EU-Energiekommissar Günther Oettinger über die Energiezukunft Europas. Dabei hebt er die Bedeutung des DESERTEC-Projekts hervor und erläutert, wieso er einer neuen, angeblichen Abhängigkeit von den nordafrikanischen Stromexporteuren gelassen entgegen sieht. „Diese Länder haben selbst ein Interesse an der Stromproduktion, die ihnen Einnahmen sichert. Der Strom soll ja nicht nur nach Europa fließen, sondern auch in den afrikanischen Markt. Wir müssen uns jetzt politisch, wirtschaftlich und finanziell in dieser Region engagieren."

Interview lesen auf: www.suedkurier.de
23. Mai 2011

"Hier kommt die Sonnen- (und Wind) Energie"

Paul van Son, CEO der Dii, besuchte Anfang des Monats Mai Ägypten. Dort hielt er Konsultationen mit den Ministern für Industrie und für Energie ab. Zweck der Beratungen war die Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Ägypten. Das Land plant bis zum Jahr 2020 rund 20% seines Energiebedarfs durch erneuerbare Energien zu decken. Um die Entwicklung weiter zu beschleunigen, schaffte Ägypten erst kürzlich die Einfuhrzölle für Komponenten im Bereich erneuerbare Energien ab. Die Dii unterstützt die ägyptische Regierung bei der Entwicklung eines langfristigen erneuerbare-Energien-Konzeptes und der Suche nach geeigneten Standorten für Großanlagen.

(Englischen) Artikel lesen auf: thedailynewsegypt.com
23. Mai 2011

EU-Energiekommissar Oettinger hält energiepolische Grundsatzrede in Deutschland

Einen Besuch des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler hat EU-Energiekommissar Günther Oettinger überraschend für eine energiepolitische Grundsatzrede genutzt. Neben einer besseren Abstimmung der Energiepolitik innerhalb Europas forderte Oettinger auch eine "paneuropäische Energiegemeinschaft", in die neben den Mitgliedsstaaten der EU auch einige Länder Nordafrikas aufgenommen werden sollten.

Artzikel lesen auf: nachrichten.rp-online.de
17. Mai 2011

Erneuerbare Energien aus Marokko können zum Exportschlager nach Europa werden

Zur Eröffnung der Kronberger Gespräche in Rabat sprach sich Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle in seiner Rede vor Entscheidungsträgern aus Nordafrika und Europa für eine "euromediterrane Energiegemeinschaft" aus. Er verwies auf die bereits enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zur Förderung erneuerbarer Energien zwischen Deutschland und Marokko als Vorbild für eine engere Kooperation rund um das Mittelmeer. Beständige und saubere Energie seien der Schlüssel für Infrastruktur und gesundes Wachstum und damit eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Rede lesen auf: www.pressrelations.de
12. Mai 2011

DESERTEC Foundation Vorstand Dr. Thiemo Gropp: "Im Wüstenstrom liegt die Zukunft"

Im Interview mit dem Schweizer Newsportal "20 Minuten online" spricht der Vorstand der DESERTEC Foundation Dr. Thiemo Gropp über das DESERTEC-Konzept und welche Rolle dabei der Demokratisierungsprozess in den Staaten Nordafrikas spielt. "Längerfristig sehen wir die Demokratisierung aber als Chance, dass die Einführung der erneuerbaren Energien schneller voranschreitet. Schließlich ergeben sich daraus gute Chancen für Landesentwicklung und mehr Wohlstand."

Interview lesen auf: www.20min.ch
09. Mai 2011

Vortrag von DESERTEC-Koordinator Brian Schmidly in Puerto Rico

Anlässlich der 4. Internationalen Konferenz "Electrical Interconnection of the Caribbean" vom 05.-06. Mai 2011 in Puerto Rico, präsentierte der DESERTEC-Koordinator für Mexiko, Brian Schmidly,  das DESERTEC-Konzept als Zukunftsvision für eine saubere und nachhaltige Stromerzeugung in Wüstenregionen weltweit. Er benennt die Herausforderungen und die sich daraus ergebenden Arbeitsfelder der DESERTEC Foundation.

Präsentation (beginnend ab Minute 9:30) ansehen auf: http://livestre.am
05. Mai 2011

Netzausbauprojekt auf der Arabischen Halbinsel macht Fortschritte

Im Rahmen des GCC Interconnection Projects sollen die Stromnetze der sechs Golfstaaten Kuwait, Saudi Arabien, Bahrain, Qatar, VAE und Oman sowohl durch Überlandleitungen, als auch durch ein Unterseekabel verbunden werden, um langfristig einen gemeinsamen Energiemarkt zu schaffen. Insbesondere der Ausbau erneuerbarer Energien könnte dadurch stark begünstigt werden. Derzeit wird die zweite der vier geplanten Sektionen in Angriff genommen und parallel dazu laufen Verhandlungen mit der Weltbank, um zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Netzanbindung an DESERTEC zu schaffen.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.greenprophet.com
05. Mai 2011

Finanzierung des weltweit größten Linear Fresnel Solarthermiekraftwerks gesichert

In Spanien ist die Finanzierung des weltweit größten Linear Fresnel Solarthermiekraftwerks, Puerto Errado 2 (PE2), gesichert. Ein Konsortium aus europäischen Banken hat dafür gemeinsam eine Projektfinanzierung auf die Beine gestellt. Mit dieser Form der Finanzierung wird die Marktfähigkeit der Linear Fresnel Technologie unterstrichen. Die Anlage soll nun plangemäß im März 2012 fertig gestellt werden und erzeugt dann rund 50 Millionen KWh Strom pro Jahr.

Artikel lesen auf: www.pressebox.de
01. Mai 2011

Energiewende lässt Wüsten blühen

Das DESERTEC Konzept beinhaltet mehr als eine saubere und nachhaltige Lösung unserer Energieprobleme. Insbesondere das Ziel, instabilen Regionen wirtschaftliche Entwicklung und damit Frieden, Wohlstand und Stabilität zu ermöglichen, ist fester Bestandteil des Konzeptes, wie Stephan Krüger von der DESERTEC Foundation im Interview erläutert.

Interview lesen auf: www.nordbayern.de
28. April 2011

Unterirdische Stromübertragung über weite Distanz möglich

Zur Stromübertragung mittels Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) gibt es mittlerweile zahlreiche, verlässliche Erfahrungswerte. So befinden sich zum Beispiel in China bereits Leitungen mit mehreren tausend Megawatt Leistung in Betrieb und viele weitere in Planung. Auch in Europa hat sich die Technik bereits bewährt und derzeit ist eine Leitung zwischen Spanien und Frankreich im Bau. Im direkten Vergleich mit Wechselstromleitungen zeichnet sich HGÜ vor allem durch deutlich geringere Übertragungsverluste von lediglich 3% pro 1000km aus. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass eine Verlegung in Form von Erd-/Seekabelverbindungen möglich ist, was zu höherer Akzeptanz von Trassenprojekten in der Bevölkerung führt.

Artikel lesen auf: www.innovations-report.de

Informationen zur Technik auf: www.siemens.com
27. April 2011

BrightSource Energy will an die Börse

Der amerikanische Solarkonzern BrightSource Energy hat einen Antrag auf Börsenzulassung gestellt. Durch den Börsengang erhofft sich das Unternehmen rund 250 Mio. US-Dollar frisches Kapital. Aktuell möchte BrightSource Energy das Solarprojekt "Ivanpah Solar Energy Generating System" in der Mojave-Wüste realisieren, wo drei zusammenhängende solarthermische Kraftwerke entstehen sollen.

Artikel lesen auf: Video ansehen: www.iwr.de
14. April 2011

DESERTEC macht Schule

Das DESERTEC-Konzept weckt zunehmend das Interesse gerade junger Menschen. Aktuell sind mehrere Zeitschriften für SchülerInnen und StudentInnen erschienen, die das DESERTEC-Konzept aufgreifen und mit vielen zusätzlichen Materialien vermitteln. Das Themenheft aus "Praxis der Naturwissenschaften - Physik in der Schule" widmet sich in seiner Januarausgabe ganz dem Thema „Strom aus Wüsten“. In der aktuellen Ausgabe „Physik in unserer Zeit“ stellt Dr. Franz Trieb in einem Aufsatz die zentralen Ergebnisse mehrerer wissenschaftlicher Studien dar, die das DESERTEC-Konzept wissenschaftlich untersucht haben. Spannend für Geographie-Interessierte ist das im April erschienene Heft 289 der Zeitschrift "Geographie heute" mit Lehrmaterial zum Thema "Afrika im Wandel". Dabei wird das DESERTEC-Konzept aufgegriffen und durch Aufgabenstellungen sowie Kartenmaterialien vermittelt.

Informationen zu "Praxis der Naturwissenschaften - Physik in der Schule" lesen auf: www.aulis.de

Informationen zu "Physik in unserer Zeit“ lesen auf: http://onlinelibrary.wiley.com

Informationen zu "Geographie heute" lesen auf: www.friedrich-verlag.de

14. April 2011

DESERTEC verstärkt sein Engagement in Österreich

Die faszinierende DESERTEC-Vision entwickelt auch in Österreich Strahlkraft. Ende März fand in der Wirtschaftskammer Salzburg ein Workshop statt, bei dem neben den rund 80 Interessierten auch Max Schön, Aufsichtsratsvorsitzender der DESERTEC Foundation, und der DESERTEC Koordinator für Österreich, Rupert Hierzer, teilgenommen haben. Hierzer will dabei helfen DESERTEC in Österreich zu etablieren und mit Unternehmensplattformen auch wirtschaftliche Chancen für Betriebe herausarbeiten.

Artikel lesen und/oder Video anschauen auf: http://portal.wko.at
13. April 2011

DESERTEC Referenzprojekt soll in Marokko entstehen, zweites könnte in Tunesien folgen

Trotz der jüngsten Unruhen in Nordafrika wird dort der Bau von solarthermischen Kraftwerken vorangebracht. Ende 2012 soll die erste Ausschreibung für ein Solarkraftwerk in Marokko erfolgen. Ab etwa 2015 kann dann der Bau der Anlage beginnen. Nach Marokko könnte Tunesien folgen. In der vergangenen Woche haben deshalb Vertreter der DII GmbH in verschiedenen Ministerien der dortigen Übergangsregierung vorgesprochen.

Artikel lesen auf: http://science.orf.at
11. April 2011

Fortschritte für DESERTEC in Tunesien

Nach Marokko, wo sich das erste Referenzkraftwerk Nordafrikas in Planung befindet, soll DESERTEC jetzt auch in Tunesien konkret vorangebracht werden. Hierfür hat die Dii GmbH in Zusammenarbeit mit der Erneuerbare-Energien-Tochter des staatlichen Energiekonzerns STEG eine Machbarkeitsstudie für den Bau solarthermischer Kraftwerke und Windenergie-Projekte gestartet. Außerdem will die Dii GmbH ein eigenes Büro in Tunis eröffnen, um in enger Zusammenarbeit mit der tunesischen Regierung die Verwirklichung der DESERTEC Vision zu beschleunigen.

Artikel lesen auf: www.sueddeutsche.de
05. April 2011

Günter Gloser, MdB: "Gerade die junge Generation profitiert von DESERTEC"

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Günter Gloser hat im Interview mit Young-Germany erklärt, wieso er das DESERTEC-Projekt seit langem unterstützt. "DESERTEC kann eine große Chance für die Länder im südlichen Mittelmeerraum werden: durch die Erschließung neuer Energiequellen, die Unabhängigkeit von Energieimporten und die Schaffung von Arbeitsplätzen."

Interview lesen auf: www.young-germany.de
31. März 2011

Regierungswechsel hat Tür für Energierevolution geöffnet

Nach den erfolgreichen politischen Umbrüchen in Ägypten und Tunesien blicken Experten einer Energiewende hin zu erneuerbaren Energien zuversichtlich entgegen. Hani Nokraschy, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der DESERTEC Foundation, bewertet die Revolution in Ägypten als durchweg positiv für die Umsetzung des ehrgeizigen Wüstenstromkonzeptes und auch in einigen Nachbarländern wird man aufmerksam. Der Aufbau einer Industrie und Infrastruktur im Bereich erneuerbarer Energien schafft Perspektiven für die jungen Generationen vor Ort und ist zugleich ein Lösungsansatz im Hinblick auf Trinkwasserproblematik, Klimawandel und den wachsenden Energiebedarf in Nordafrika.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.almasryalyoum.com
31. März 2011

Saudi-Arabiens $100Mrd.-Energieplan bietet große Chance für Solarkraft

Um einem sprunghaften Anstieg seines Strombedarfes gerecht zu werden und die Abhängigkeit von Rohöl zur eignen Stromerzeugung zu reduzieren, will Saudi Arabien durch Investitionen von bis zu 100 Mrd. US-Dollar in den nächsten Jahrzehnten 50% seiner Stromerzeugung umstellen. Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis 2030 auf voraussichtlich 20% anwachsen. Solarkraftwerke, die auch zur Meerwasserentsalzung genutzt werden sollen, könnten dabei eine entscheidene Rolle spielen.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.bloomberg.com
25. März 2011

DESERTEC-Vorstand Dr. Gropp ist überzeugt: Demokratisierung in Nordafrika wird DESERTEC helfen

Die Umsetzung des DESERTEC-Konzeptes in Nordafrika ist durch die dortigen politischen Umbrüche nicht gefährdet. Zwar könne es zu zeitlichen Verzögerungen kommen, so Dr. Thiemo Gropp, Vorstand der DESERTEC Foundation im Interview mit ZEIT Online, doch letztendlich wird die Zusammenarbeit mit demokratischen Staaten die ehrgeizigen Solarpläne voranbringen.

Interview lesen auf: www.zeit.de
23. März 2011

DESERTEC-Vorstand Katrin-Susanne Richter in Israel

Katrin-Susanne Richter, Vorstand der DESERTEC Foundation, präsentierte anlässlich der fünften Jahreskonferenz "Environment 2020" in Tel Aviv das DESERTEC-Konzept als Lösungsansatz für nachhaltige und insbesondere saubere Stromerzeugung in den Wüstenländern und äußerte sich zuversichtlich zu einer Umsetzung der Vision. "Ich glaube, dass viele Regierungen motiviert sind, diese Pläne umzusetzen und bereit sind, die richtigen Rahmenbedingungen und Anreize zu schaffen", so Richter im Gespräch mit der Jerusalem Post.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.jpost.com
23. März 2011

Das DESERTEC-Konzept bei 3sat "hitec"

Unter der Überschrift "Wettlauf um die Wüste - Das Geschäft mit der Energie von morgen" sendete 3sat "hitec" am 21.03.2011 einen Beitrag zu DESERTEC, der online kostenlos verfügbar ist.

Livestream ansehen auf: www.3sat.de
21. März 2011

Deutscher Botschafter besucht Solarthermiekraftwerk in Thailand

In der Provinz Kanchanaburi, nordwestlich von Bangkok, wird derzeit das erste kommerzielle Parabolrinnenkraftwerk auf Basis einer Direktverdampfung von Wasser gebaut. Dr. Schumacher, deutscher Botschafter in Thailand, besuchte die Anlage der deutschen Firma Solarlite GmbH, die mit einer Kapazität von 5 MWel als erstes solarthermisches Kraftwerk in Süd-Ost Asien ans Netz gehen wird und sicherte Unterstützung vor allem bei der Sensibilisierung der Thailändischen Regierung für das Thema "Solarthermie" zu.

Artikel lesen auf: www.ptext.de
17. März 2011

Video: Dr. Franz Trieb präsentiert die zentralen Ergebnisse der Studien zu DESERTEC

Das DESERTEC-Konzept wurde von einem Netzwerk von Politikern, Wissenschaftlern und Ökonomen aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten entwickelt, aus dem später die gemeinnützige DESERTEC Foundation entstanden ist. Dieses Netzwerk hat das DESERTEC-Konzept unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wissenschaftlich untersucht. Der Studienleiter Dr. Franz Trieb stellt die zentralen Ergebnisse anschaulich dar und zeigt wie das DESERTEC-Konzept zur Lösung globaler Probleme der kommenden Jahrzehnte beitragen kann.

Video ansehen auf: www.livestream.com/dlrstuttgart

Artikel lesen auf: http://onlinelibrary.wiley.com
16. März 2011

DLR-Studien: Rascher Ausstieg aus Kernenergie ist möglich

Innerhalb eines Jahrzehntes könnten erneuerbare Energien und hocheffiziente Gaskraftwerke alle Kernkraftwerke ersetzen. Neben einer effizienteren Energienutzung ist dazu ein umfassender Ausbau intelligenter Leitungsnetze erforderlich. Am kostengünstigsten ist eine zukünftige Vollversorgung aus erneuerbaren Energien in einem europäischen Verbund, wie ihn auch das durch Studien des DLR untersuchte DESERTEC-Konzept vorsieht.

Artikel lesen auf: www.dlr.de
12. März 2011

Benzin und Kerosin aus konzentrierter Sonnenenergie

Ein Forscherteam der ETH Zürich und des Paul Scherrer Instituts (PSI) hat ein effizientes Verfahren zur Erzeugung von Treibstoffen mittels eines Solar-Reaktors entwickelt. Bis 2020 will man das Verfahren optimieren und den Reaktor dann in konzentrierenden Solarturm-Kraftwerken einsetzen, wie sie auch im DESERTEC-Konzept vorgesehen sind. So könnte man in großem Maßstab aus Sonnenenergie, Wasser und CO2 ein Vorprodukt für Benzin oder sogar Kerosin gewinnen. Insbesondere für die Luftfahrt wäre dies angesichts fehlender alternativer Treibstoffe ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.

Artikel lesen auf: www.welt.de

Video ansehen auf: bazonline.ch
12. März 2011

Europäische Union stellt Staaten Nordafrikas Energiegemeinschaft in Aussicht

Die EU hat ein Strategiepapier zu den Entwicklungen in Nordafrika vorgelegt. Darin stellt sie den Ländern des südlichen Mittelmeerraums eine Energiegemeinschaft in Aussicht. Das könnte dem DESERTEC-Projekt einen großen Schub verleihen. Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2050 um 80 bis 85 Prozent bietet sich laut dem Strategiepapier "die Schaffung einer EU-Mittelmeerpartnerschaft für Erzeugung und Management von Energie aus erneuerbaren Energieträgern, insbesondere von Solar- und Windenergie und die Ausarbeitung eines gemeinsamen Konzepts zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit an".

Artikel lesen auf: www.euractiv.de
09. März 2011

DESERTEC bei ZDF "Abenteuer Forschung"

Unter dem Titel "Ölwechsel: Aufbruch in ein neues Energiezeitalter" beschäftigte sich die ZDF Sendung "Abenteuer Forschung" vom 09.03.2011 mit der bevorstehenden Energiewende und untersuchte verschiedene Lösungsansätze. Liegt die Zukunft vielleicht in der Kraft der Sonne und welche Chancen hat DESERTEC? Die Sendung kann in der Mediathek kostenlos angesehen werden.

Artikel lesen auf: http://abenteuerforschung.zdf.de
09. März 2011

Experte aus Tunesien sieht den Entwicklungen in Nordafrika zuversichtlich entgegen

Mouldi Miled, Koordinator des DESERTEC University Networks (DUN), sieht in den revolutionären Ereignisse in Nordafrika keine Gefahr für die Umsetzung des DESERTEC Konzeptes: "Ich bin überzeugt, dass die post-revolutionäre Situation erstrebenswerter ist, als die Vorherige". Laut Miled kann gerade DESERTEC durch die Schaffung neuer Jobs und wirtschaftlicher Perpektiven dabei helfen, die Region langfristig zu stabilisieren.

(Französischen) Artikel lesen auf: http://energie.lexpansion.com
07. März 2011

Radiobeitrag zu DESERTEC

Das MDR-Kulturradio FIGARO sendete einen Beitrag zu: "Europas Solarvision - Das DESERTEC-Projekt in der afrikanischen Wüste", der jetzt online kostenlos nachgehört werden kann. Im Vorfeld recherchierte die Autorin in Marokko und führte Gespräche mit Mitgliedern der DESERTEC Foundation.

Feature anhören auf: www.ardmediathek.de
03. März 2011

DESERTEC-Erfinder Dr. Gerhard Knies: "Jetzt erst recht"

Dr. Gerhard Knies, geistiger Vater von DESERTEC und Mitbegründer der DESERTEC Foundation im Interview mit energlobe.de.

Interview lesen auf: www.energlobe.de
27. Februar 2011

Japaner beteiligen sich an Solarthermieprojekt

Die japanische Mitsubishi Corporation beteiligt sich zu 15% an der ACCIONA Termosolar S.L., die in Spanien bereits Solarthermiekraftwerke mit einer Kapazität von 150 MW betreibt und gerade ein weiteres Kraftwerk mit 50 MW baut. Als größter japanischer Konzern vertieft Mitsubishi damit sein Engagement für erneuerbare Energien und nachhaltige Stromerzeugung.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.acciona-energia.com
25. Februar 2011

Außenhandelsexperte: DESERTEC ist die "einzige Zukunftsvision für Nordafrika"

Im Interview mit dem WDR berichtet der Außenhandelsexperte Hans-Peter Merz von seinen Erfahrungen zu wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Ländern und welche Auswirkungen die derzeitigen politischen Entwicklungen dort haben könnten. Das DESERTEC-Konzept bezeichnet er als "einzige Zukunftsvision für diese Region", die durchaus das 21. Jahrhundert dominieren könnte - mit großem Entwicklungspotenzial für die Zielländer.

Interview lesen auf: www.wdr.de
23. Februar 2011

Deutscher Markt soll für Wüstenstrom geöffnet werden

Neben anderen Maßnahmen zur Förderung der Erneuerbaren Energien hat die FDP-Bundestagsfraktion einen Entschließungsantrag durchgesetzt, nach dem beim Öko-Strom bis Mitte 2012 ein Gesamtkonzept zur Nutzung der flexiblen Kooperationsmechanismen in der EU vorgelegt werden soll. Zum Nutzen der Verbraucher könnte damit im Rahmen von DESERTEC sauberer Strom aus Wüstenregionen eingespeist werden.

Pressemitteilung lesen auf: www.pressrelations.de
14. Februar 2011

240 km HGÜ zwischen Dänemark und Norwegen

Die ABB Ltd. erhält den Auftrag zur Bereitstellung einer Konverterlösung für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsverbindung zwischen dem norwegischen und dänischen Stromnetz mit einem Volumen von ca. 180 Millionen US-Dollar. Die Leitung mit einer Spannung von 500 kV (ABB HGÜ Light) soll über 240 km unter Wasser verlegt und im Jahr 2014 in Betrieb genommen werden.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.dailymarkets.com

Technologie erkunden auf: www.abb.de
14. Februar 2011

HGÜ-Netzausbau in Europa nimmt Gestalt an

Mit dem Auftrag zum Bau einer 65 km langen HGÜ-Erdkabel-Verbindung zwischen Spanien und Frankreich, die bis 2013 in Betrieb genommen werden soll, ist das erste Teilstück eines transnationalen, europäischen Supergrids beschlossene Sache. Die Bedeutung des Netzausbaus, der auch für DESERTEC eine Schlüsselrolle spielt, zeigt sich darin, dass dieses 700 Millionen Euro Pilotprojekt von der EU mitfinanziert wird.

Artikel lesen auf: www.faz.net
11. Februar 2011

Interesse an CSP in Indien

Während der Ausbau der Photovoltaik bereits in relativ großem Rahmen umgesetzt wird, befinden sich in Indien nun mittlerweile auch einige Solarthermieprojekte in der Planungsphase. So unterzeichnete die indische Lanco Infratech Inc. Stromabnahmevereinbarungen für ein 100 MW CSP-Projekt in Rajasthan.

(Englischen) Artikel lesen auf: http://international.pv-tech.org
10. Februar 2011

Parlamentarischer Abend zu DESERTEC

Anlässlich eines Parlamentarischen Abends zu DESERTEC äußerte sich Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle zuversichtlich zur Realisierung des Konzeptes in EU-MENA. Für die Finanzierung fordert er eine intelligente, europäische Lösung.

Pressemitteilung lesen auf: www.bmwi.de
09. Februar 2011

Solarthermische Kraftwerke: Win-Win-Situation für Nordafrika und Europa

In einer neuen, umfassenden Studie haben das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme (ISE) und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Zusammenarbeit mit Ernst&Young das Industriepotenzial für Wertschöpfung durch solarthermische Kraftwerke in der Mittelmeerregion untersucht und einen Aktionsplan erstellt. Ergebnis der Studie ist, dass die Region wirtschaftlich sehr stark vom Ausbau der solarthermischen Kraftwerkskapazitäten profitieren und bis zu 80.000 neue, teils hoch qualifizierte Arbeitsplätze in der Region entstehen könnten. Außerdem werden auch für europäische Anlagenbauer und Lieferanten große Wachstumschancen prognostiziert. Der Aktionsplan wurde vor dem Hintergrund der Bestrebungen des Clean Technology Fund (CTF) der Weltbank erstellt, die Entwicklung solarthermischer Kraftwerke in MENA zu fördern.

Presseinformation lesen auf: www.ise.fraunhofer.de

(Englische) Studie lesen auf: http://arabworld.worldbank.org
04. Februar 2011

Tunesien und Ägypten: DESERTEC soll Nord-Afrika stabilisieren

Die Planer zeigen sich zuversichtlich: Solar- und Windkraftwerke sollen den Ländern den lang ersehnten wirtschaftlichen Fortschritt bringen.

Artikel lesen auf: www.ftd.de
04. Februar 2011

EU-Energiekommissar Oettinger: 1 Milliarde Euro pro Jahr für das Supergrid ab 2014

Laut SPIEGEL Interview mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger will die EU-Kommission den Ausbau des europäischen Stromnetzes mit einer von der Eurozone ausgegebenen Anleihe finanzieren. Das DESERTEC-Projekt hält Oettinger trotz der Unruhen in Ländern wie Tunesien und Ägypten für nicht gefährdet. "Das Projekt ist für die nordafrikanischen Staaten standortpolitisch hoch relevant", sagte er im Interview. "Wer auch immer diese Länder künftig regieren wird - es wird sein ureigenes Interesse sein, Sicherheit für Investoren zu schaffen." Wenn dann die ersten Anlagen am Netz seien, werde es ebenso wenig ein Interesse geben, die Stromzufuhr nach Europa zu unterbrechen - "schließlich würde die Regierung damit ihre eigene Geldzufuhr kappen", sagte Oettinger.

Artikel lesen auf: www.dowjones.de
04. Februar 2011

China entdeckt den sauberen Wüstenstrom

Chinesische Medien berichten über Projekte zum Bau solarthermischer Kraftwerke (CSP) in China und der Inneren Mongolei. Darunter ist ein Pilot-Projekt in der Provinz Gansu (10MW) und ein CSP-Projekt in Ordos in der Inneren Mongolei (50MW). Dabei zeichnet sich auch für die chinesische Wirtschaft im Bereich CSP ein lukratives Betätigungsfeld ab, das in den nächsten Jahren erschlossen werden soll und mittelfristig durch den Wettbewerb mit westlichen Firmen zu weiteren Kostenreduktionen bei den DESERTEC-Technologien führen kann.

(Englische) Google-Übersetzung des 1. Artikels lesen auf: http://big5.ce.cn

(Englische) Google-Übersetzung des 2. Artikels lesen auf: http://big5.ce.cn

(Englische) Google-Übersetzung des 3. Artikels lesen auf: http://big5.ce.cn

03. Februar 2011

Dr. Thiemo Gropp, Vorstand der DESERTEC Foundation, im Interview mit IRJ

Dr. Thiemo Gropp, Mitbegründer und Vorstand der gemeinnützigen DESERTEC Foundation, berichtet im Interview mit dem International Ressource Journal von den Anfängen der DESERTEC Vision bis hin zur beginnenden Umsetzung. Zudem stellt er die Arbeit der DESERTEC Foundation vor, die sich der schnellen Umsetzung des Wüstenstrom-Konzeptes in allen geeigneten Regionen der Welt verschrieben hat.

(Englisches) Interview lesen auf: www.internationalresourcejournal.com
03. Februar 2011

DESERTEC trotz Unruhen in Nordafrika? "Jetzt erst recht"

Trotz derzeitiger Unruhen in Nordafrika, äußern sich sowohl die DESERTEC Foundation, als auch die Dii GmbH zuversichtlich zu einer Umsetzung des Konzeptes in EU-MENA. Planungen, die zurzeit vor allem in Marokko, aber auch in anderen Staaten laufen, werden durch die Unruhen nicht unmittelbar gefährdet und ein sozio-ökonomisch wertvolles Projekt wie DESERTEC liefert nicht nur einen Lösungsansatz für Energiesicherheit, sondern schafft auch Perspektiven für die Region.

Artikel lesen auf: www.sueddeutsche.de
02. Februar 2011

Interview mit Klaus Töpfer: „Wir müssen Stabilität bieten“

Der frühere Bundesumweltminister und nun DESERTEC-Berater Klaus Töpfer, fordert im Interview mit der Frankfurter Rundschau eine stabile Entwicklungspartnerschaft zwischen Nordafrika und Europa. In der Umsetzung des DESERTEC Konzeptes sieht er einen Weg, wirtschaftliche Entwicklung in Nordafrika anzustoßen und Perspektiven zu schaffen, welche die Region nachhaltig stabilisieren.

Interview lesen auf: www.fr-online.de
01. Februar 2011

"Welt der Physik" zeigt anschauliche Videos zur DESERTEC-Technik

Das Webportal "Welt der Physik" zeigt anschauliche Videos zu den Schlüsseltechnologien des DESERTEC-Konzeptes, wie Solarthermie (CSP) und Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).

Video (Teil 1) ansehen auf: www.youtube.com

Video (Teil 2) ansehen auf: www.youtube.com
31. Januar 2011

Oettinger fordert regulatorische Unterstützung für DESERTEC

Die Einspeisung von Strom aus Offshore-Windkraft und Wüstenstrom in das europäische Stromnetz haben Priorität für EU-Energiekommissar Oettinger. Er fordert eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten und dem EU-Ausland, sowie deutlich höhere privatwirtschaftliche Investitionen. Von den bisherigen regulatorischen Maßnahmen zur Förderung von DESERTEC äußerte sich Oettinger enttäuscht und hält etwa Einspeisevergütungen für Ökostrom-Importe für dringend notwendig.

Artikel lesen auf: www.euractiv.de
27. Januar 2011

Deutschland und Marokko vertiefen Kooperation bei Erneuerbaren Energien

Anlässlich der Tagung "Marokko - Partnerland für erneuerbare Energien" traf sich die marokkanische Energieministerin Amina Benkhadra mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katharina Reiche. Diese betonte die guten Perspektiven für Solarenergie und Projekte wie DESERTEC in Marokko sowie die Bedeutung partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Beide unterzeichneten anschließend einen Kooperationsvertrag.

Pressemitteilung lesen auf: www.bmu.de
27. Januar 2011

Strategisches Bündnis für Solarthermie in Indien

Abengoa und die indische Bharat Heavy Electricals Ltd. (BHEL) bilden eine strategische Allianz zur Umsetzung solarthermischer Projekte. Neben der gemeinsamen Realisierung von Kraftwerksprojekten in Indien, soll durch diese Kooperation auch in anderen Regionen das Potenzial solarthermischer Anlagen analysiert und deren Umsetzung vorangetrieben werden.

(Spanischen) Artikel lesen auf: www.alimarket.es
26. Januar 2011

Joschka Fischer: „Europa muss endlich Ernst machen mit der Partnerschaft mit Nordafrika“

Vor dem Hintergrund der politisch angespannten Lage in Tunesien und weiteren nordafrikanischen Staaten, äußert sich der ehemalige Außenminister Joschka Fischer in einem Gastbeitrag in der Sueddeutschen Zeitung zur Notwendigkeit einer engen partnerschaftlichen Beziehung zwischen der EU und den Staaten Nordafrikas und hebt die Bedeutung gemeinschaftlicher Projekte wie DESERTEC hervor, die Arbeitsplätze und Stabilität schaffen können.

Artikel lesen auf: www.sueddeutsche.de
26. Januar 2011

EU fordert Kooperationen bei Ökostrom

Die EU-Kommission unternimmt einen neuen Versuch, die Förderung der alternativen Energien zu vereinheitlichen, um ein geschätztes Einsparpotenzial von europaweit 10 Mrd. Euro jährlich nutzbar zu machen und durch grenzüberschreitende Einspeisevergütungen die Umsetzung von Projekten wie DESERTEC zu begünstigen. Details dazu sollen in den nächsten Monaten erarbeitet werden.

Artikel lesen auf: www.wallstreet-online.de
15. Januar 2011

Mittelmeer-Stromverbund bis 2020

Die 20 Gesellschafter der Medgrid-Initiative sowie die Französische Behörde für Entwicklungshilfe starten technische und wirtschaftliche Studien über einen Mittelmeer-Stromverbund. Ziel ist, bis 2020 ein Stromnetz zwischen Europa und den im Süden sowie Osten an das Mittelmeer angrenzenden Staaten zu realisieren.

(Französischen) Artikel lesen auf: portail.cder.dz
20. Januar 2011

200.000 Jobs: Algerien plant raschen Aufbau erneuerbarer Energien

Der Algerische Energeiminister Youcef Yousfi verkündet den raschen Aufbau erneuerbarer Energien, um den Eigenbedarf zu decken und sauberen Strom nach Europa zu exportieren. In der ersten Phase bis 2020 sollen 65 Projekte mit insgesamt 2.600 MW realisiert werden und 200.000 Jobs entstehen.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.environmental-expert.com

(Französischen) Artikel lesen auf: www.maghrebemergent.info
22. Januar 2011

Die Erfindung von CSP liegt fast ein Jahrhundert zurück

Die Idee, konzentrierte Sonnenenergie industriell nutzbar zu machen, wurde 1913 erstmalig in der Wüste von Ägypten technisch umgesetzt. Ein solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk - damals zur Bewässerung der umliegenden Felder verwendet - bildet heute, ein Jahrhundert später, eine Schlüsseltechnologie des DESERTEC-Konzeptes.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.thenational.ae
14. Januar 2011

Europäisches Supernetz rückt in den Fokus

Eine neue Absichtserklärung der Northsea Countries Offshore Grid Initiative Anfang Dezember 2010 ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer umfassenden europäischen Netzinfrastruktur, wie sie zur Integration von Wüstenstrom und Windkraft benötigt wird.

(Englischen) Artikel lesen auf: www.renewableenergyworld.com

(Englisches) Memorandum of Understanding lesen auf: www.entsoe.eu
11. Januar 2011

Reden und Präsentationen der ersten Jahreskonferenz der Dii sind jetzt online

Mehr als 300 Besucher aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten besuchten die erste Jahreskonferenz der Dii "Energy from the deserts" am 26. und 27. Oktober 2010 in Barcelona, Spanien. Die große Anzahl hochrangiger Vertreter aus Algerien, Ägypten, Libyen, Marokko und Tunesien spiegelte die wachsende Partnerschaft zwischen Nordafrika und Europa wider. Die Reden und Präsentationen sind ab jetzt online verfügbar.

(Englische) Videos ansehen: www.dii-eumena.com