"Aktuelle News" jetzt auch als RSS-Feed abonnierbar

Weitere Informationen, den Link und weitere RSS-Feeds finden Sie hier:

www.desertec.org/de/aktuelles/rss-feed/
11. April 2013

Wie weit ist eigentlich das Wüstenstromprojekt DESERTEC?

In seinem jüngsten Blogpost beschreibt Prof. Robert Pitz-Paal, Co-Direktor des DLR Instituts, seine Sicht auf das DESERTEC Projekt. 

"Anders als vielfach in der Öffentlichkeit wahrgenommen ist DESERTEC kein Investitionsprogramm von 400 Milliarden Euro oder mehr, bei dem man heute anfängt zu investieren und zu bauen und das in 40 Jahren fertig ist. Es geht vielmehr darum, eine nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen. ,....,

Ebenfalls wird in der Öffentlichkeit oft angenommen, DESERTEC sei ein Stromprojekt für Europa. Wir gehen davon aus, dass vor allem die Länder in Nordafrika davon profitieren können. Schon heute beobachten wir einen von Projekt zu Projekt steigenden Anteil an lokaler Wertschöpfung. Das bedeutet neue Arbeitsplätze und weniger Abhängigkeit von Rohstoffimporten."

Lesen Sie den vollständigen Blogpost des DLR 

Read news
26. März 2013

Wüstenstrom bringt globale Energiewende voran

Weltweit größte Solarthermie-Anlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten nimmt Betrieb auf.


Das 100 Megawatt-Kraftwerk Shams-1 wird Tausende Haushalte versorgen und zu einer jährlichen Einsparung von 175.000 Tonnen CO2 führen. "Projekte wie Shams-1 bringen uns auf dem Weg zu einer emissionsfreien Stromerzeugung und der Verwirklichung der Desertec-Idee einen großen Schritt voran.

Der Nahe Osten und Nordafrika werden dabei mit Wind- und Solarstrom aus den Wüsten eine wichtige Rolle spielen. Europa sollte anerkennen, welchen Beitrag seine Nachbarn in dieser Weltregion dafür leisten. Es wird Zeit, dass die Strommärkte in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten verbunden werden, damit sich unser gemeinsamer Energiemix verbessert. Nur so können wir erreichen, dass erneuerbare Energien zu den besten Konditionen zur Verfügung stehen. Das nutzt gerade auch Europa", sagt Dii-Geschäftsführer Paul van Son.

Read news
24. März 2013

Der Frühling kommt

Eine geradezu frühlingshafte Aufbruchsstimmung herrscht derzeit in der Welt der erneuerbaren Energien. Die diversen Entwicklungen rund um das DESERTEC-Konzept stimmen uns alle hoffnungsvoll, denn die Umsetzung der Idee nimmt so langsam richtig Fahrt auf!


Kaum ist die wegweisende Kooperation mit DESERTEC Power in Saudi-Arabien unter Dach und Fach, gibt es von dort auch schon Berichte über einen technischen Meilenstein: Die PFFC-Technologie (Point Focus Fresnel Collector) ist eine weitere Technologie im Spektrum der solaren Energieerzeugung, die viele Vorteile mitbringt. Eigentlich funktioniert PFFC ganz simpel: man nutzt Reihen von flachen Spiegeln, die dem Gang der Sonne nachfolgen. Die Einstrahlung wird damit zu jeder Tageszeit auf die gleiche Fläche fokussiert und kann somit höchst effizient arbeiten. Wenn man so möchte also ein „Mini-Turmkraftwerk“, das auch für kleine und dezentrale Anwendungen interessant sein kann.

 

Ganz woanders auf dem Globus gibt es neue Erkenntnisse zum Thema „Global Grid“, also einem weltumspannenden Versorgungsnetz. Die Forscher der ETH-Zürich vermelden, dass die Durchleitungskosten in einem weltweiten Netz von Einspeisern aus Sonne, Wind und Wasser nicht höher liegen werden als bei Strom aus konventionellen Kraftwerken. Damit entfällt ein zentrales Argument der Kritiker solcher Konzepte. Und noch einem anderen Vorurteil wird zu Leibe gerückt: Energie aus erneuerbare Quellen muss nicht teurer sein! Australien vermeldet gerade erst, dass Versorgung aus erneuerbaren Quellen dort schon gleichauf mit solcher aus konventioneller Energieerzeugung liegt.

 

Abschließend noch eine Erfolgsmeldung aus Deutschland: Unsere Kollegen der Dii begrüßen mit First Solar einen spannenden Neuzugang im Kreis der Shareholder. First Solar kämpft seit Jahren mit Überzeugung für die DESERTEC-Idee und wird auch künftig eine treibende Kraft auf dem Weg von der Vision zur Realität sein.

 

Fazit: Der Frühling kommt langsam, aber nachhaltig.

30. Januar 2013

2 Neue Windturbinen installiert

Diese zwei neuen Turbinen sind nicht irgendwelche; diese Turbinen setzen neue Maßstäbe: Mit 120 Metern Durchmesser, 148 Meter Höhe und einem 6 MW Siemens Generator ausgestattet, werden sie mehr Strom generieren können als jede andere Turbine. Diese Nachricht reiht sich in die Berichterstattung der letzten Wochen, in denen die Krisen resistente Windbranche mit immer neuen Erfolgsmeldungen ihre verheißungsvollen Zukunftsaussichten feierte. Die zwei Turbinen wurden im britischen Gunfleet Sands in der Nordsee errichtet.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: eadt.co.uk
29. Januar 2013

Windkraft Drittgrößte Elektrizitätquelle in China

Der chinesische Windenergiesektor hat stetiges Wachstum erfahren und in den letzten Jahren den Anteil an der nationalen Stromproduktion konstant erhöht. Im Jahr 2012 hat der Windenergiesektor insgesamt 100,4 Mrd. kWh generiert, und damit mehr zur Elektrizitätsversorgung beigetragen als die nuklearen Kraftwerke des Landes. Zum Jahresabschluss waren, laut der Chinese Wind Energy Association, 60,83 GW an das nationale Netz angeschlossen. Das erklärte Ziel der derzeitigen Regierung ist es bis zum Jahr 2015 100 GW Windkraft an das Netz anzuschließen.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: cleantechnica.com
28. Januar 2013

Deutschland und Tunesien vereinbaren Energiepartnerschaft

Der deutsche Minister für Wirtschaft und Technologie, Phillip Rösler und sein tunesisches Gegenüber, Rhidha Saidi haben sich auf eine enge Zusammenarbeit im Energiesektor geeinigt. Schwerpunkte der Partnerschaft sind unter anderem Energieeffizienz, gemeinsame Forschung im Energiebereich und die politische Zusammenarbeit bei erneuerbare Energien Projekten unter der DESERTEC Vision. Die Partnerschaft mit Tunesien ist nach der Partnerschaft mit Marokko die zweite Vereinbarung mit einem nordafrikanischen Land im erneuerbaren Sektor zu kollaborieren. Tunesien bietet sich als Standort für erneuerbare Projekte, insbesondere Solarkraftwerke wie das TuNur Projekt besonders an.

Lesen Sie die Pressemitteilung: bmwi.de
28. Januar 2013

Hohe Zuwachsraten bei Offshore Wind Parks in Europa

Die European Wind Energy Association hat einen Bericht veröffentlicht, der detailliert die Entwicklungen der europäischen Offshore Industrie in 2012 untersucht. Der Markt erlebt konstantes uns starkes Wachstum. 369 Turbinen mit einer durchschnittlichen Kapazität von 4 MW wurden in 9 Windparks errichtet. Von diesen wurden bereits 293 Turbinen an das Netz angeschlossen. Insbesondere die Nordsee entwickelt sich immer weiter zu einem bevorzugten Standort für die Offshore Industrie.

(Englisch) Lesen Sie den Bericht: ewea.org
25. Januar 2013

Nächste Phase des Ouarzazate Projektes in Marokko

Die marokkanische Agentur für Solarenergie (MASEN) hat die nächste Phase des Ouarzazate Projektes in Marokko eingeläutet. Masen setzt implementiert derzeit die erste  500 MW Phase des Solar-Komplexes in Ouarzazate. Die jetzt beginnende Ausbauphase wird eine Gesamtkapazität von 300 MW aufbauen. 100 MW werden von einem Solarturmkraftwerk und 200 MW von einem Parabolrinnenkraftwerkskomplex generiert. Masen lädt alle interessierten Firmen und Konsortien dazu ein ihre Angebote für die nächste Ausbauphase einzureichen.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: csptoday.com
24. Januar 2013

Keine Abgestimmte Politik

Der Mittlere Westen der Vereinigten Staaten von Amerika besitzt ein enormes Potential für Windenergie. Nicht nur im Hinblick auf die Nutzung der Windenergie´, auch in der Produktion bietet die Region ein enormes Potential. Es existieren Forschungseinrichtungen, weit entwicklete Produktionslieferketten und Know-How und Erfahrung in der Produktion.  Ein jetzt veröffentlichter Bericht analysiert das enorme (wirtschaftliche) Potential und begründet die fehlende Entwicklung mit dem Fehlen einer abgestimmten sauberen nationalen Energiepolitik. So bald eine nationale Politik in der Lage ist die Hürden und die durch versteckte Subventionen entstehende Wettbewerbsnachteile gegenüber den fossilen Brennstoffen auszuräumen, könnte, eine mehrere Milliarden US$ umfassende Investitionsschwemme zu erwarten sein und der Region neuen Auftrieb geben. Die Windenergie-Branche ist derzeit an einem Tipping Point: Während die Technologie immer effizienter und billiger wird, steigen die Gesamtinvestitionen.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: midwestenergynews.com
21. Januar 2013

Erstes Hybrid Solar-Biomasse Kraftwerk in Spanien

Ein 22,5 MW hybrides Solarthermisches-Biomassekraftwerk hat in Les Borgues Blanques, Spanien den Betrieb aufgenommen. Das Kraftwerk kombiniert solarthermische Stromerzeugung mit der Elektrizitätsgenerierung aus Biomasse und kann durch den hybriden Betrieb 24 Stunden am Tag Elektrizität liefern. Forstabfälle ergänzen die solarthermische Produktion. Dadurch, dass die Biomasse aus Abfällen besteht, wird der Konflikt Nahrung vs. Energie vermieden und das Kraftwerk erfüllt die DESERTEC Nachhaltigkeitskriterien.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: biomassmagazine.com
22. Januar 2013

300 MW Windkraft in Kanada

In der kanadischen Provinz Quebec hat die Firma EDF Energies mit der kommerziellen Nutzung der zwei Windparks Massif du Sud und der ersten Phase des Lac Alfred Wind Project (beide 150 MW) begonnen. Mit einer Investition von 700 Millionen $ (528 Millionen €) wurden während der Konstruktionsphase 600 Arbeitsplätze geschaffen, von denen 20 – 30 im Rahmen von Wartungsarbeiten, permanent erhalten werden. Die Firma Hydro Quebec wird den generierten Strom unter einem 20-jährigen Abnehmevertrag in das kanadische Netz einspeisen.

(Englisch) Lesen Sie die Pressemitteilung auf: edf-en.ca
21. Januar 2013

Zwei Fokusregionen Kollaborieren

Energieminister aus Südamerika und den arabischen Ländern haben erneuerbare Energien als Top Priorität der Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen ausgerufen. Die Voraussetzungen in beiden Regionen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Südamerika einen großen Anteil seiner Energie aus Wasserkraft gewinnt, leiden die arabischen Länder unter extremer Trockenheit. Beide Regionen haben jedoch gemeinsam, dass – trotz der südamerikanischen Wasserkraft – viel erneuerbares Potential ungenutzt bleibt und der Ausbau massive wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnet.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: irena.org
21. Januar 2013

Die Verhinderung der Klimawandels

Könnte, laut einem Bericht des World Economic Forum bis zu 700 Mrd. US pro Jahr kosten! Dies ist die Summe, die in erneuerbare Technologien investiert werden muss. Diese Summe addiert sich zu den 5 Billionen die, bis zum Jahr 2020, in Agrar- Infrastruktur, Transport Energie und Wasser investiert werden müssen. „Die G20 Regierungen müssen die Subventionen für fossile Brennstoffe kürzen, einen langfristigen Kohlenstoffdioxid-Preis festlegen, einen freien Markt für erneuerbare Energien schaffen und die Investitionen in Anpassungsmaßnahmen erhöhen.“, so der Bericht.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: bloomberg.com
17. Januar 2013

Mee(H)rwasser für Abu Dhabi

Die Energiefirma Masdar wird mit dem Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage beginnen. Die sehr energieintensive Wasseraufbereitung wird mit Energie aus erneuerbaren ermöglicht und soll in einer bis 2015 währenden Pilotphase zunächst unterschiedlichste Entsalzungstechnologien testen.  2016 soll der Bau der Anlage beginnen, die ab dem Jahr 202 zwischen 50 und 100 Millionen Gallonen (1 Gallone entspricht 3,8 Liter) Frischwasser für das Emirat bereitstellen soll.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: bloomberg.com
16. Januar 2013

Grünes Australien in zehn Jahren?

Laut dem Energy Research institute der Universität Melbourne kann Australien innerhalb der nächsten 10 Jahre zu 100% erneuerbar werden. Ungefähr 40% der Energie würde aus Windkraft generiert werden. Der entscheidende Schlüßel zum Erfolg wäre jedoch die intensive Nutzung der unerschöpflichen Solarenergie im Landesinneren. Konzentrierende Solarthermie (CSP) –Technologien mit integrierten Wärmespeichern können rund um die Uhr Energie liefern und somit Lastspitzen ausgleichen.  Selbst mit einem angenommenen Anstieg des Energieverbrauchs um 40% wäre es möglich, bis zum Jahr 2020 den Kontinent mit sauberem Strom zu versorgen. Eine komplette Umstellung würde jährlich ungefähr 3% des derzeitigen Bruttosozialproduktes kosten (ca. A$37 Milliarden (30 Mrd. €)) und den Preis pro KWh um 6,5 Cent erhöhen.

(Englisch) Lesen Sie den Artikel: dailyclimate.org
15. Januar 2013

Europäer fordern mehr erneuerbare Energien

Eine große Mehrheit der europäischen Bürger (79%) fordert weitergehendes politisches Engagement der Kommission in Politiken, die sich auf die Luftqualität auswirken. Eine umfangreiche, von der EU- Kommission in Auftrag gegebene Studie suggeriert, dass die europäischen Bürger ihre Bedürfnisse nicht ausreichend in europäischen Politiken reflektiert sehen. Vor dem Hintergrund, der weiteren Entwicklung und Ausbeutung der amerikanischen Schiefergas-Reserven und der Diskussionen in einigen EU Mitgliedsstaaten verdeutlicht diese Studie das Vertrauen, dass die Bürger erneuerbaren Energien entgegenbringen. Sieben von zehn Europäern wünschen sich die Priorisierung der erneuerbaren Energien und im Hinblick auf die nächsten 30 Jahre werden erneuerbare Energien in allen Mitgliedsstaaten als erste Energie-Option genannt.

Lesen Sie die Ergebnisse der Studie
15. Januar 2013

Deutscher Umweltminister arbeitet an einer „Koalition der Willigen“

Der deutsche Bundesumweltminister Peter Altmaier setzt sich in Abu Dhabi für einen sogenannten Club der Vorreiterstaaten ein. Die deutsche Energiewende wird international derzeit sehr genau beobachtet und die Hoffnung Altmaiers speist sich aus der daraus resultierenden Vorbildfunktion. Durch eine Koalition der willigen Staaten könnte ein transnationales Beispiel geschaffen werden, wie die Energiewende gelingen und gleichzeitig das Klima gerettet werden kann. Altmaier betont auch die übergeordnete Funktion einer erneuerbaren Energieversorgung, bei der es nicht nur um ökologische, sondern auch um ökonomische Aspekte geht.

Lesen Sie den Artikel: tagesschau.de
15. Januar 2013

US Investitionen in erneuerbare Energien

verbleiben trotz ihres Rückgangs im vergangenen Jahr auf einem Rekordniveau. Laut einem, am Montag veröffentlichtem Bericht, fielen Investitionen von 302 Mrd. US$ im Jahr 2011 auf 269 Mrd. US$ im Jahr 2012. Trotz des Rückganges, ist es die zweithöchste Summe die jemals innerhalb eines Jahres in saubere Technologien investiert wurde. Die Summe setzt sich aus Investitionen in verschiedenen Kategorien zusammen; der größte Anteil entfällt auf Großkraftwerke wie Windparks, Solarkraftwerke und Biokraftstoffe. In Anbetracht der erheblichen politischen Widerstände drücken diese Zahlen vor allem die Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der erneuerbaren Technologien aus.

(English) Lesen Sie den Artikel: thehill.com
14. Januar 2013

Bis zu 20% Anteil Britischer Gezeitenkraftwerke

Trotz hoher Kosten, sagen Experten, sind Gezeitenkraftwerke zuverlässiger als Windkraftanlagen und könnten bis zu 20% der britischen Stromversorgung sichern. Die Vorhersagbarkeit und Zuverlässigkeit mit der die Gezeitenkräfte genutzt werden können, machen sie eine ideale Versorgungsquelle. Grundsätzlich existieren zwei Technologien um die Kräfte nutzbar zu machen: Der Bau eines Dammes entlang einer natürlichen, von den Gezeiten betroffenen Einbuchtung in dessen Inneren sich Turbinen befinden die von Ebbe und Flut angetrieben werden. Ein großes – mittlerweile abgelehntes – Vorhaben war die Nutzbarmachung des von den Gezeiten betroffenen Flusses Severn in Südwestengland. Die andere Technologie nutzt unter Wasser, in Küstennähe situierte Turbinen, die ebenfalls die Gezteiten nutzen. In Großbritannien eignen ich vor allem die Küsten um Cornwall und Schottland. In den vergangenen Monaten hat die EU angekündigt 30 Millionen £ für zwei Gezeiten Projekte  zu kofinanzieren. Investoren erhalten derzeit 40 £ progenerierter MWh.

(English) Lesen Sie den Artikel: bbc.co.uk
10. Januar 2013

Private Unternehmen Investieren in Erneuerbare Energien

Die dominierenden Technologieunternehmen Apple und Google haben Investitionen in erneuerbare Energien, vor allem Wind Energie Projekte angekündigt. Google hat angekündigt 200 Millionen US$ in das 161 MW Spinning Spur Wind Projekt in Oldham County, Texas zu investieren. Währenddessen verfolgt Apple Pläne eine Windturbine zu entwickeln, die Bewegungsenergie in Wärme umwandelt um so Elektrizität zu erzeugen. Die Firmen wollen ihre Energiekosten vollständig durch erneuerbare Energie decken.

(English) Lesen Sie den Artikel: edie.net
09. Januar 2013

32% der Spanischen Energieproduktion erneuerbar

Trotz drakonischer Einschnitte im Zuge der europäischen Finanzkrise konnte der erneuerbare Energiensektor weiterhin 32% der Elektrizität im Jahr 2012 generieren. Die Red Electrica de Espana (REE) Zahlen unterstreichen außerdem den Beginn der solar thermischen Elektrizitätsproduktion (1% Anteil an der Gesamtproduktion). Im Vergleich zu 3% PV und 7% Wasserkraft. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien steht vor schwerwiegenden, der europäischen Finanzkrise geschuldeten Einschnitten in der Förderung. Trotz dieser Einschnitte und der Zunahme des CO2 Ausstoßes konnte der erneuerbare Energien Sektor seinen Anteil an der Gesamtproduktion stabil halten und besitzt weiteres enormes Ausbaupotential.

(English) Lesen Sie den Artikel: rechargenews.com
08. Januar 2013

Neue Deutsche Solar-Rekorde

Im Jahr 2012 wurde in Deutschland mehr Solarenergie als jemals zuvor installiert. Laut dem BMU wurden 2% mehr Module installiert als 2011. Dieser Zuwachs übersetzt sich in 7634 MW neu installierter Kapazität im vergangenen Jahr. Das ursprüngliche Ausbauziel für das Jahr wurde um das doppelte übertroffen und hat auch dazu beigetragen, dass 2012 insgesamt 28 Terrawattstunden solarer Elektrizität generiert wurden.

(English) Lesen Sie den Artikel: businessgreen.com
07. Januar 2013

Energiespeicher als stabilisieren das Netz

Bis zum Jahr 2015 werden 15% aller US-Amerikaner in Kalifornien leben (heute: 11%). Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung in Kalifornien auf 55 Millionen Menschen anwachsen. Dieser Bevölkerungszuwachs geht einher mit einem steigenden Energieverbrauch, der doppelt so hoch, wie der derzeitige sein wird. Smart Grids, die Bedarf und Produktion einander anpassen, werden ein Teil der Lösung sein, aber nicht dazu beitragen können, die Herausforderung vollends zu stemmen. Kalifornien wird bedeutend mehr Energiespeicher benötigen, um erneuerbare Energien weiter auszubauen. Es gibt bereits viele Initiativen Energiespeicher auszubauen und mit diesem neuen Fokus wird auch konzentrierende Solarthermie mit integrierter Speichertechnologie eine immer attraktivere Option für den US-Bundesstaat.

(English) Lesen Sie den Artikel: social.csptoday.com
04. Januar 2013

Erstes Solarthermisches Kraftwerk in Südamerika

Das Kraftwerk ist das erste Solarthermische (CSP) Kraftwerk in Südamerika. Dank Energiespeicher kann es den ganzen Tag Energie liefern und die Mine Minera El Tesoro mit Strom versorgen. Mit einer Kapazität von 10 MW ist das Kraftwerk – im Vergleich zu anderen in den Medien kursierenden Kapazitäten – vergleichsweise klein, wird von Experten jedoch als symbolische Grundsteinlegung der intensiven Nutzung des unermesslichen erneuerbaren Potentials in Südamerika bewertet. Die ganze Region besitzt unvergleichliche Potentiale, die derzeit noch ungenutzt bleiben. Vor allem die Atacama Wüste bietet die weltweit besten Voraussetzungen zur Nutzung von CSP-Technologien.

(English) Lesen Sie den Artikel: cleantechnica.com
28. Dezember 2012

Konzentrierende Solarthermie in der MENA- Region

Der Nahe Osten und Nordafrika sind prädestiniert konzentrierende Solarthermie (CSP) zu nutzen. Marokko führt die Bewegung derzeit an und hat einen ambitionierten Plan entwickelt, der die ersten 120 – 160 MW schon 2014 am Netz angeschlossen sieht. Trotz höherer Kosten hat CSP, gegenüber der Photovoltaik, den enormen Vorteil der Specicherfähigkeit. CSP Technologien können die lokale Industrie unterstützen – nicht nur hinsichtlich der Schaffung von Arbeitsplätzen beim Bau der Anlagen, sondern auch in der Forschung und Entwicklung. Mit weiterer Entwicklung und dem weiteren planmäßigen Ausbau, könnten die Anlagen der Region bis zu 15% der globalen Kapazität ausmachen.

(English) Artikel lesen auf: social.csptoday.com
19. Dezember 2012

Neue Initiative des US Energieministeriums

Das US Energieministerium (DOE) hat eine innovative neue Fördermöglichkeit für Hersteller konzentrierender Solarthermie (CSP) ausgerufen. Wie bei allen anderen erneuerbaren Energien kann Massenproduktion die Kosten der CSP Kraftwerke weiter senken, analog zu der Entwicklung der Kosten für Windenergie und Photovoltaik. Um diese Kostenreduktion und in der Konsaequenz, Kostenparität zu erreichen sieht die Initiative vor, die Technologie in bereits vorhandene Infrastruktur und fossile Kraftwerke zu integrieren. Schätzungen gehen von 11 - 21 GW aus, die in bereits exisitierende Kraftwerke integriert werden könnten und 3- 6 Millionen US Haushalte mit Elektrizität versorgen könnten.

(English) Lesen Sie mehr über DE-FOA-0000772: eere-exchange.energy.gov
18. Dezember 2012

Neue Stromtrassen in Deutschland

Die Bundesregierung hat den Bau von drei neuen Stromautobahnen durch Deutschland beschlossen. Der strittige Neubau von von Höchstspannungsleitungen mit 2800 Kilometern Länge, um Windstrom von Norddeutschland in den Süden zu transportieren wurde heute vom Bundeskabinett beschlossen. Die Bundesländer haben sich bereiterklärt, die Planung der großen Stromautobahnen an den Bund abzugeben, damit die Netze schneller als bisher gebaut werden können. Ab etwa 2014 sollen die exakten Trassenverläufe festgelegt werden - die Kosten für alle 36 Projekte werden auf zehn Milliarden Euro taxiert.

Artikel lesen auf: faz.net
16. Dezember 2012

Neue HGÜ-Leitung in Finnland geplant

Die Firma ABB hat eine $130 Millionen US$ Ausschreibung der finnischen Regierung gewonnen. Die Hochspannungsgleichstrom Leitung wird das finnische Festland mit der Provinz Aland über eine Länge von 158 km verbinden. Die Leitung wird es der Provinz ermöglichen nicht mehr auf Stromimporte aus Schweden angewiesen zu sein. Zusätzlich kann durch eine solche Leitung der Anteil der erneuerbaren Energien signifikant gesteigert werden und dazu beitragen die fossilen Überkapazitäten weiter zu reduzieren.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
14. Dezember 2012

Weitere 100 MW an das spanische Netz ageschlossen

Der Kraftwerkskomplex Castillia-La Mancha in Ciudad Real, Spanien wurde letzte Woche eröffnet. Der Komplex besteht aus zwei identischen 50 MW Parabolrinnen-Kraftwerken. Ebenso wie andere Solarprojekte in Spanien, hat auch dieses Kraftwerk großen Einfluss auf die lokale Gemeinschaft. In Spitzenzeiten beschäftigte die Baustelle 1.650 Mitarbeiter. Das Kraftwerk hat auch 90 dauerhafte Arbeitsplätze für den Betrieb und die Wartung der Anlage geschaffen. Zusätzlich zu den lokalen wirtschaftlichen Aufschwung hat die lokale, innerspanische Produktion der Kraftwerks-Komponenten die spanische Wirtschaft stärken können. Laut Abengoa, wird die Anlage im Vergleich zu einem konventionellen fosillen Kraftwerk den Ausstoß von 63,000 Tonnen CO2 pro Jahr verhindern.

(Englisch) Pressemitteilung lesen auf: abengoa.com
12. Dezember 2012

Neue Energie Strategie in Jordanien

Nur wenige Details sind bisher bekannt. Die Hinweise lassen aber darauf schließen, dass Jordanien eine radikale neue Energiepolitik beschreiten wird. Im Schatten des iranischen Atomprogramms wurde Jordanien häufig übersehen. Jedoch existierten bereits ausgearbeitete Pläne, in dem Land bis zu fünf Atomkraftwerke zu bauen. In Anbetracht der geographischen Lage des Landes und der damit verbundenen erneuerbaren Ressourcen  entbrannte eine nationale Diskussion über den eingeschlagenen Weg. Die neue Strategie wird technologiebezogene Einspeisetariffe vorlegen und könnte so dazu beitragen, ambitioniertere Ausbauziele für den nationalen Energiemix zu setzen.

(Englisch) Artikel lesen auf: renewableenergyworld.com
12. Dezember 2012

Gerüchte aus China

China ist ein regelmäßiger Gast in der erneuerbaren Nachrichtenecke. Die Eröffnungen immer neuerer und größerer Projekte  finden regelmäßig den Weg in die Nachrichten. Gerüchten zufolge soll die chinesische Regierung darüber nachdenken, das Ziel für Solarinstallationen für das Jahr 2015 auf 40 GW zu erhöhen. Vor 18 Monaten war das ausgerufene Ziel für 2015 noch 5GW – soviel wurde allein in diesem Jahr installiert. Analysten schätzen, dass der Ausbau der solaren Kapazitäten in den nächsten Jahren mit einer Rate von 10 GW per annum voranschreiten wird und noch weiter zunehmen könnte. Wenn die Entwicklung in dem Tempo fortschreitet, könnte China im Jahr 2020 bis zu 100 GW an solarer Kapazitäten aufgebaut haben.

(Englisch) Artikel lesen auf: reneweconomy.com.au
12. Dezember 2012

Gerüchte aus China

China ist ein regelmäßiger Gast in der erneuerbaren Nachrichtenecke. Die Eröffnungen immer neuerer und größerer Projekte  finden regelmäßig den Weg in die Nachrichten. Gerüchten zufolge soll die chinesische Regierung darüber nachdenken, das Ziel für Solarinstallationen für das Jahr 2015 auf 40 GW zu erhöhen. Vor 18 Monaten war das ausgerufene Ziel für 2015 noch 5GW – soviel wurde allein in diesem Jahr installiert. Analysten schätzen, dass der Ausbau der solaren Kapazitäten in den nächsten Jahren mit einer Rate von 10 GW per annum voranschreiten wird und noch weiter zunehmen könnte. Wenn die Entwicklung in dem Tempo fortschreitet, könnte China im Jahr 2020 bis zu 100 GW an solarer Kapazitäten aufgebaut haben.

(Englisch) Artikel lesen auf: reneweconomy.com.au
12. Dezember 2012

Zusätzlicher Nutzen durch Biomasse

Die deutsche Energieagentur (dena) hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass durch die Verwendung von Biomasse in Steinkohle- und Gaskraftwerken, der Anteil erneuerbarer Energien an der gesicherten und bedarfsgerechten Kraftwerksleistung deutlich gesteigert werden könnte. Wird feste oder gasförmige Biomasse in Steinkohle- und Gaskraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eingesetzt, werden Wirkungsgrade von durchschnittlich 79 Prozent erreicht. Feste und gasförmige Biomasse ist weltweit in ausreichenden Mengen für die Mitverbrennung vorhanden. Voraussetzung, so die Energieagentur, ist allerdings, dass die Biomasse nachhaltig gewonnen und genutzt wird.

Pressemitteilung lesen auf: dena.de
10. Dezember 2012

Erneuerbare können 99,9% der Zeit genug Strom generieren

Anders als andere Studien, fokussiert sich dieses Modell nicht darauf die Stromgenerierung dem Bedarf anzupassen, sondern auf Kostenreduktion. Ein Computermodell hat vier Jahre lang 28 Milliarden verschiedene Kombinationen erneuerbarer Energien und deren Speicherung, gegen historische Wetterdaten und Strombedarf getestet. Die Forscher fanden heraus, dass es billiger ist mehr Elektrizität während durchschnittlicher Bedarfsstunden zu generieren und während Spitzenlast wieder ins Netz einzuspeisen, als die Speichermöglichkeiten ausschließlich mit überschüssiger Energie zu füllen.

(Englisch) Artikel lesen auf: udel.edu
10. Dezember 2012

Der Sinneswandel im Golf

Der Gastgeber des diesjährigen Klimagipfels, Qatar, hat nochmals bekräftigt, erhebliche Summen in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Während auf dem Klimagipfel keine Einigung erreicht werden konnte, haben sich die Golfstaaten auf konkrete Handlungsschritte verständigt. Die Länder sind nicht nur die größten Öl- und Gasproduzenten der Welt, sondern bieten auch beste Standortbedingungen für erneuerbare Energien. Qatar will bis zum Jahr 2020 Großkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 1,8 GW aufbauen und bis zum Jahr 2030 den Anteil erneuerbarer Energien auf 30% erweitern. Abu Dhabi hat bereits 15 Milliarden aus bestehenden Fonds alloziert um den Ausbau weiter voranzutreiben. Dubai, das bereits einen vergleichsweise kleinen Teil seiner Elektrizität aus einem konzentrierenden Solarthermie Kraftwerk (CSP) bezieht, will CSP aber weiter, als führende Technologie, mit einem Anteil von 15%, im Jahr 2030 etablieren.

(Englisch) Artikel lesen auf: reneweconomy.com.au
5. Dezember 2012

Britsche Wirtschaft wird von der Windkraft profitieren


Die britische Wirtschaft kann laut der Studie der angesehenen Denkfabrik, Cambridge Econometrics, im großen Stil von einem weiteren Ausbau der Windkraft profitieren. Der Bericht entwickelt zwei Szenarien: In einem wird angenommen, dass Gas das zentrale Element der Energieversorgung ist. In dem zweiten Szenario ist offshore Windkraft die zentrale Energiequelle. Die Ergebnisse zeigen einen jährlichen 20 Milliarden Unterschied der Szenarien. Mit der Windkraft als zentralem Element wird das Bruttoinlandsprodukt bis zu 0.8% höher kalkuliert, während der CO2 Fußabdruck gleichzeitig um bis zu 13% reduziert wird.

(Englisch) Artikel lesen auf: independent.co.uk
4. Dezember 2012

Neues aus Schottland

Ironischerweise hat sich der größte europäische Öl- und Gasförderer dafür entschieden, noch mehr als ohnehin geplant, auf erneuerbare Energien zu setzen. Die schottische Regierung hat erst vor eine paar Monaten das neue Zwischenziel 50% Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 2015 ausgegeben. Der Minister für Klimawandel und die Umwelt hat jetzt angekündigt, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und die Nation weiter zum Ziel für grüne Investitionen zu machen. Er betont die immensen Vorteile die erneuerbare Energien für sein Land bringen können und verweist auf die Stabilität des Sektors in Krisenzeiten. Das nordeuropäische Land hat weit mehr Potential als es selbst verbrauchen kann; die neuesten Ankündigungen sprechen von einem Ausbau der Leitungen, die den Export nach England und eventuell sogar weiter nach Kontinentaleuropa erlauben.

(Englisch) Artikel lesen auf: reneweconomy.com.au
4. Dezember 2012

Der nächste Schritt zum europäischen Super Grid

Deutschland und Norwegen planen Investitionen im Umfang von bis zu 2 Milliarden Euro. Ein Unterseekabel zwischen den beiden Ländern wäre die erste Verbindung der beiden nationalen Netze. Das Projekt soll als Joint Venture zwischen den beiden Ländern gestaltet werden. Die endgültige Entscheidung über die Finanzierung wird voraussichtlich 2014 getroffen, so dass ab dem Jahr 2018 der erste Strom fließen kann. Die Verbindung hat das Potential beide nationalen Netze weiter zu stabilisieren und die Integration der Netze auf europäischer Ebene zu fördern. Ein anderes Seekabel zwischen den Niederlanden und Norwegen ist bereits realisiert. 

(Englisch) Artikel lesen auf: reuters.com
1. Dezember 2012

Ein Mann und seine Vision

Die unbeantwortete Frage ist und bleibt: „Wir importieren Öl und Gas. Was ist falsch daran, Strom zu importieren?“ Son Masayoshi, Gründer der Japan Renewable Energy Foundation (JREF) versteht sich selber als Visionär und Person, die durch die Infragestellung bestehender Machtstrukturen kreatives Chaos fördert. In Asien wird der Elektrizitätsmarkt und alle, mit Elektrizität verbundenen Entscheidungen, ausschließlich von einer Handvoll Firmen dominiert. Sons Vision ist ein Stromnetz, das den Norden Russlands mit Japan, Korea und China verbindet. Später einmal könnte es sogar bis nach Thailand und Indien reichen. Wenn er von diesem Netz spricht, denkt er auch an Wettbewerb. Die Firmen sind durch die große Konkurrenz gezwungen, dem Verbraucher den günstigsten Preis anzubieten. Neben günstigeren Preisen kann ein solches Netz dazu beitragen, die unterschiedlich fluktuierenden erneuerbaren Quellen auszugleichen und dem momentanen Bedarf anzupassen. So könnte der Ausbau erneuerbarer Energien im großen Stil weiter gefördert werden. Als Fußnote ist es außerdem wichtig anzumerken, dass die meisten Spannungen in Ostasien; der territoriale Streit um einzelne Inseln und Grenzverläufe mit (fossilen) Energiereserven zu tun haben. Das neue System kann also nicht nur die Energieproblematik lösen.

(Englisch) Artikel lesen auf: asian-times.com
27. November 2012

DESERTEC spricht mit lokalen Entscheidungsträgern

Am 13. November haben sich der Direktor der DESERTEC Foundation, Ignacio Campino, ein Mitglied des peruanischen Kongresses, der deutsche Botschafter und ein für das Umweltministerium als Berater arbeitender Projekt Manager der GIZ getroffen und die erneuerbare Energienzukunft in dem südamerikanischen Land besprochen. Zum jetzigen Zeitpunkt besitzt Peru wenig Erfahrung im weiteren Ausbau der erneuerbaren, zielt aber darauf ab seiner Bevölkerung durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energiesicherheit und Unabhängigkeit zu garantieren.

(Spanisch) Artikel lesen auf: alemaniaenelperu.pe
26. November 2012

Lokale Produktion von CSP- Anlage kann Preise signifikant reduzieren

Trotz der perfekten geografischen Bedingungen und enormer Sonneneinstrahlung ist das Ausbaupotenzial für konzentrierende Solarthermie (CSP) in Indien immer noch groß. Eine der entscheidenden Hürden sind die Kosten. Die Schätzungen eines indischen Solarproduzenten gehen davon aus, dass lokale Produktion der einzelnen Komponenten die Kosten um 40% reduzieren kann. Bisher waren die indischen Ingenieure von dem Import der einzelnen Bestandteile der Kraftwerke abhängig. Dieser Artikel kommt zu dem Schluss, dass die lokale Produktion in solch großen Märkten, wie beispielsweise Indien, CSP zu der Standard Energie Technologie machen kann.

(Englisch) Artikel lesen auf: csptoday.com
23. November 2012

Erstes Großkraftwerk im Nahen Osten kurz vor der Eröffnung

Das konzentrierende Solarthermiekraftwerk Shams1 in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird in absehbarer Zeit anfangen Elektrizität zu generieren – die Eröffnung ist für das erste Quartal 2013 vorgesehen. Mit einer Gesamtfläche von 2,5km² und einer Gesamtkapazität von 100 MW – genug um 20.000 Haushalte mit Elektrizität zu versorgen wird das Kraftwerk eines der größten weltweit sein. Das erste Großkraftwerk seiner Art im Nahen Osten besteht aus 258.048 Parabolspiegeln und ist ein Joint Venture der Firmen Masdar (60%), Total (20%) und Abengoa (20%)

(Englisch) Artikel lesen auf: gulfnews.com
23. November 2012

IRENA Studie unterstützt die zentralen DESERTEC Ideen

Die International Renewable Energy Agency hat eine Studie veröffentlicht, die die Kosten der erneuerbaren detailiert analysiert. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass erneuerbare Technologien immer konkurrenzfähiger werden, schon heute die effizienteste Möglichkeit für dezentrale Energieversorgung sind und an geeigneten Standorten die beste Option für zentralisierte Netze. Photovoltaik und Wind stehen exemplarisch für den Effekt, der durch breite politische Unterstützung erreicht werden kann. Die Kosten für PV Module sind in den letzten zwei Jahren um 60% gesunken. Dank der großflächigen Installationen und konstant zunehmender Erfahrung und Wissen um die Technologie sind auch die Kosten für Windenergie signifikant zurück gegangen.
Breite Unterstützung für konzentrierende Solarthermie (CSP) kann ähniche Effekte erzielen und dazu beitragen die Technologie noch konkurrenzfähiger zu machen. Schon heute kann Solarthermie an geeigneten Standorten (z.B. Wüsten) einekWh Elektrizität für US$ 0.14-0.18 generieren. Laut der Agentur besitzen Solartürme das größte Potential für weitere Kosteneinsparungen. Der zusätzliche Vorteil der integrierten Energiespeicherung ermöglicht es, fluktuierende erneuerbare Energien ideal zu ergänzen und deren natürlichen Schwankungen auszugleichen.

(Englisch) Artikel lesen auf: irena.org
22. November 2012

3 GW chinesische Solarthermie in den nächsten drei Jahren

Bis zum Jahr 2015 wird China, laut einem Bericht der China Daily, bis zu 3000 MW Kapazitäten konzentrierender Solarthermie (CSP) aufgebaut haben. Die derzeitigen Entwicklungen zeigen den starken Willen, chinesische Abhängigkeit von Energieimporten zu reduzieren und die exzellenten Standortbedingungen auszunutzen. Ein großer Teil der chinesischen Landfläche ist sehr gut für den Ausbau der Solarkraft geeignet. Insbesondere der trockene Westen des Landes, mit hohen Gebirgsplateaus bietet sich für einen großflächigen Ausbau von CSP-Anlagen an. Mit Hilfe von HGÜ-Leitungen kann Energie in die Verbrauchszentren an der Küste transportiert werden.

(Englisch) Artikel lesen auf: chinadaily.com
21. November 2012

IFC untersucht windenergie in Russland

Könnte Russland Energie aus den arktischen Steppen des Nordwestens nach Europa liefern? Die international Finance Organization (IFC), Teil der Weltbank, hat eine Studie in Auftrag gegeben, die genau diese Frage untersucht. Ein Plan mit dem Namen „RUSTEC“, inspiriert von dem DESERTEC- Konzept baut auf der Prämisse auf, dass Windenergie in Regionen wie beispielsweise Murmansk ertragreicher ist, als der Aufbau weiterer Offshore Windparks in Europa. Russland könnte so zum erneuerbaren Energie-Exporteur werden und kostengünstig Windenergie in die europäischen Verbrauchszentren liefern. Diese kann durch HGÜ-Leitungen in das europäische Netz eingespeist werden. Mit den Emissionsreduktionszielen der Europäischen Union sind solche Pläne verlockende Zukunftsaussichten für den russischen Windenergiesektor und eine Umsetzung des DESERTEC- Konzeptes.

(Englisch) Artikel lesen auf: themoscowtimes.com
20. November 2012

Europäisches Netz ist der Schlüssel zur Energiezukunft

Die deutsche Ideenfabrik Agora Energiewende hat 12 Thesen zum Gelingen der deutschen Energiewende vorgelegt. Mit diesem Thesenpapier will Agora zur Diskussion und Auseinandersetzung anregen. Neben anderen zentralen Herausforderungen werden die Stromnetze als Schlüssel zum Gelingen identifiziert. Durch zunehmende Vernetzung können erneuerbare Energien leichter in das Netz integriert und der Bedarf gesichert werden. Neben einer Reform der derzeit existierenden Energiemärkte ist es wichtig, in großen Maßstäben zu denken. Mit einem europäischen Netz wäre es möglich die fluktuierenden Erneuerbaren auzugleichen, Stabilität zu sichern und ausreichend erneuerbare Energien bereitzustellen. Agora argumentiert, dass innerhalb eines pan-europäischen Netzes, bis zu einem bestimmten Punkt möglich ist, auf Speichertechnologien zu verzichten. Neue Speichersysteme würden mit einem europäischen Stromnetz erst wieder ab einem Marktanteil von +70% fluktuierender erneuerbarer Energien ein relevantes Thema.

Thesenpapier lesen auf: agora-energiewende
19. November 2012

Breite europäische Unterstützung für afrikanische Solarkraft

Mehrere europäische Investition-Institute, darunter die Europäischen Investitionsbank (EIB), die französische Entwicklungsbank (AFD) und die KFW Entwicklungsbank haben eine Kooperationsvereinbarung mit der marokkanischen Energieagentur (MASEN) abgeschlossen. Die Kooperation beinhaltet die Gewährung eines 300 Millionen Euro umfassenden Kredites an die nordafrikanische Nation. Das Darlehen ist dazu bestimmt den Ouarzazate Solar Kraftwerkskomplex aufzubauen. Der Komplex wird – fertiggestellt – eine Kapazität von 500 MW erreichen und ausreichend Strom für 1,5 Millionen Menschen generieren. Der Komplex ist der erste unter dem „Solar Plan“ der marokkanischen Regierung und der größte unter dem Mittelmeer Solar Plan, dessen Ziel es bis zum Jahr 2020 ist, 20 GW zusätzlicher solarer Kapazitäten aufzubauen. Das Darlehen zeigt das Vertrauen, dass die europäischen Investoren in die marokkanische Energierevolution haben.

(Englisch) Artikel lesen auf: eib.org
14. November 2012

Wasserknappheit wird erneuerbaren Ausbau in Indien und China weiter fördern

Der Energiebedarf der zwei größten Nationen Indien und China wird in den nächsten 20 kontinuierlich um 70% steigen. Beide Länder leiden bereits heute unter extremer Wasserknappheit und können sich mit ihrer begrenzten Wasser-Verfügbarkeit nicht leisten, den von den USA eingeschlagenen Weg zu verfolgen (die Hälfte des US-Wasserbedarfs ist für die Energieproduktion reserviert – Kohleförderung, Gasförderung und Generierung von Elektrizität). Die chinesische Führung ist sich des Problems offensichtlich bereits bewusst. Auf dem Parteikongress letzte Woche lies Hu Jintao verlauten: „Wir sollten eine Revolution in der Energieproduktion und im Energiekonsum beginnen – Maximalwerte, die nicht überschritten werden dürfen, sollten eingeführt werden.“ Die Internationale Energieagentur schlägt viele Lösungen die sich des Problems annehmen, die namentlich erste ist der weitere Ausbau erneuerbarer Energien.

(Englisch) Artikel lesen auf: reneweconomy.com.au
14. November 2012

Konstanter Ausbau der chinesischen Windkraft

Vier Windparks in der Provinz Heilongijang, mit einer Gesamtkapazität von 198 MW sind an das chinesische Netz angeschlossen. Diese Vier stehen exemplarisch für den konstanten Ausbau des weltweit größten Windenergie-Marktes. Die gesamte installierte Kapazität im letzten Jahr belief sich auf 62 GW. Vor dem Hintergrund des (permanent wachsenden) chinesischen Stromverbrauches gibt es Schätzungen, die davon ausgehen, das bis zum Jahr 250 1000 GW Windkraft in China installiert werden sein. Vor allem im Norden des Landes sind die Voraussetzungen zur Installation von Windkraft hervorragend. Mittels HGÜ-Leitungen kann die gewonnene Energie sehr leicht in die dicht besiedelten Küsten transportiert werden.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
13. November 2012

Erste Asiatischer Solarturm in Betrieb genommen

Nordwestlich von Peking hat der erste chinesische (und asiatische) Solarturm seinen Betrieb aufgenommen. Im Vergleich mit einem ähnlich großem, aber fossil betriebenem Kraftwerk lassen sich mit dem Turm jedes Jahr 2336 Tonnen Kohlenstoffdioxid und 17,5 Tonnen Sulphurdioxid einsparen. Laut der Chinese Academy of Science generiert der Turm sehr zuverlässig und konstant Elektrizität.

(Englisch) Artikel lesen auf: chinadaily.com
9. November 2012

ABB erreicht Durchbruch und ebnet den Weg für HGÜ Netze

Die schweizer Firma ABB hat einen Durchbruch in der Gleichstrom-Unterbrechung verkündet. ABB hat den weltweit ersten Leitungsschutzschalter für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) entwickelt und damit ein 100 Jahre altes Problem der Elektrotechnik gelöst. Dieser Schalter kann Stromleitungen schützen und sogar bei einem Ausfall einer Leitung den Stromfluss aufrechterhalten. Der Schalter kombiniert sehr schnelle Mechanik und Leistungselektronik und ist damit in der Lage Stromflüsse der Leistungs-Größenordnung eines großen Kraftwerks innerhalb von 5 Millisekunden zu unterbrechen. Die Entwicklung eines Gleichstromübertragungsnetzwerkes wird die effiziente Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz ermöglichen und die Netzstabilität sichern. HGÜ ist ein integraler Bestandteil des DESERTEC Konzeptes und ermöglicht es die energiereichsten Standorte der Welt zu nutzen und die gewonnene Energie in die Verbrauchszentren zu transportieren.

(Englisch) Artikel lesen auf: green-energy-news.com
7. November 2012

Baubeginn der ersten Großkraftwerke in Südafrika

Die spanische Firma Abengoa SA wird mit dem Bau der ersten konzentrierenden Solarthermie Großkraftwerke auf afrikanischem Boden beginnen. Abengoa SA hat nicht nur Verträge zur Finanzierung mit südafrikanischen und internationalen Finanzinstitutionen abgeschlossen, sondern darüber hinaus auch schon die Strom-Abnehmerverträge mit der staatlichen Stromgesellschaft Eskom unterzeichnet. Zwei Anlagen werden insgesamt 150 MW Energie generieren. Khi Solar One – Ein Solarturm Projekt – wird, mit einer Kapazität von 50 MW, das bis dato größte Turmkraftwerk im südlichen Afrika werden. Die verbleibenden 100 MW werden durch ein Parabolrinnenkraftwerk gewonnen werden. Um den Wasserverbrauch zu minimieren ist in beiden Anlagen Trockenkühlung geplant. Die Anlagen werden in der Nördlichen Kap- Provinz gebaut.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
7. November 2012

Das erneuerbare Märchen aus Island

Island, die isolierte Insel im Nordatlantik. Aus energetischer Perspektive gesegnet mit unermesslichen erneuerbaren Ressourcen. Die Insel hat etwas geschaffen, für das die meisten Länder vermutlich noch etwas länger brauchen werden: 100% der Elektrizität aus erneuerbaren Quellen (und 80% des totalen Primärenergiebedarfs aus erneuerbaren Quellen). Große Wasserkraftwerke und Geothermie sind die größten erneuerbaren Resourcen der Insel. Obwohl Island eine sehr kleine Nation mit einzigartigen energetischen Voraussetzungen ist, steht die Insel exemplarisch für die konsequente Nutzung der lokal vorhandenen Energien und einer 100% erneuerbaren Elektrifizierung. Darüber hinaus wird sogar der Export der geothermisch gewonnenen Energie nach Großbritannien diskutiert.

(Englisch) Reisebericht lesen auf: reneweconomy.com.au
6. November 2012

Algeriens Zukunft wird erneuerbar

Die staatliche Energiefirma Sonelgaz plant bis zum Jahre 2022 eine erneuerbare Energien Kapazität von 4,2 GW aufzubauen. In der ersten, 2013 beginnenden, Phase sollen zunächst 1,23 GW  Kapazität Photovoltaik aufgebaut werden. Im Anschluss an die erste Phase sollen bis 2022 weitere 2,48 GW Kapazität konzentrierende Solarthermie und  516 MW Windenergie installiert werden. Sonelgaz‘ Pläne sind Teil einer nationalen Strategie deren Plan es ist, bis zum Jahr 2030 22 GW erneuerbare Energien Kapazität aufzubauen. Die Firma betont, dass so viel Technik wie möglich innerhalb des Landes produziert werden soll.

(Englisch) Artikel lesen auf: pv-tech.org
6. November 2012

Sonora, Mexiko, das neue solare Zentrum Nordamerikas

Der mexikanische Bundesstaat Sonora, der die höchste Einstrahlung auf dem Nordamerikanischen Kontinent erfährt will die Photovoltaik fördern. Neben anderen PV Projekten wird ein 75 Millionen US$ Dollar teurer Solarpark mit einer Kapazität von 22 MW entwickelt. Neben diesen Solarparks wird auch die Möglichkeit diskutiert, die ohnehin neu geplanten Stromleitungen, auch für den Export von Solarstrom in US Bundesstaaten zu nutzen. Weiterhin soll ein nationales solares Forschungszentrum aufgebaut werden und weitere Entwicklungsmöglichkeiten in Mexiko untersuchen.

(Englisch) Artikel lesen auf: renewableenergyworld.com
5. November 2012

50% mehr Solarkraft in Deutschland

Die schlechten Nachrichten aus der deutschen Solarbranche schienen in letzter Zeit zu überwiegen. Eine Untersuchung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEV) kommt zu dem Ergebnis, dass Solaranlagen im Vergleich zum Vorjahr 50% mehr zum deutschen Energiemix beigetragen haben. Insgesamt sind mittlerweile gut 31.000 MW an Leistung installiert. Die erneuerbaren Energien in Deutschland tragen mittlerweile ein Viertel (genauer: 26%) zum deutschen Energiemix bei. Diese Zahlen sollten auch der krisengeschüttelten Solarbranche neue Hoffnung geben.

Artikel lesen auf: klimaretter.info
5. November 2012

Deutschland bei PV-Installationen weltweit führend

Die Zahl der Photovoltaik (PV)- Installationen im September wurden veröffentlicht: Ungefähr das Äquivalent eines Standard nuklearen kraftwerkblocks wurde in Deutschland installiert: 980 MW. Diese beeindruckende Monatsbilanz hinzunehmend, wurden dieses Jahr bereits 6 GW PV in Deutschland installiert. Deutschland ist damit das Land mit dem weltweit schnellsten Ausbau von PV. Trotz des geographisch bedingten, suboptimalen Standort werden in Deutschland solare Kapazitäten zehn Mal schneller augebaut als in den USA (Vorhersage für 2012: zirka 3,2 GW).

Artikel lesen auf: bundesnetzagentur.de
1. November 2012

Preise fallen weiter

Der Wind Energiesektor wird immer erfolgreicher. Die Medien berichten immer wieder von Kosten-senkenden Entdeckungen und Verbesserungen, während die Effizienz der Anlagen konstant wächst. Eine weitere von Bloomberg New Energy Finance vorgelegte Studie, die sich mit den finanziellen Aspekten beschäftigt, zeigt, dass zusätzlich zu den bekannten Kosteneinsparungen, auch die laufenden Kosten der Windturbinen immmer geringer werden. In den letzten Vier Jahren haben sich die Betriebs- und Instandhaltungskosten der Turbinen um 38% reduziert.

(Englisch) Artikel lesen auf: bnef.com
1. November 2012

RWE wird konkreter

Zwischen 2014 und 2016 sollen die ersten drei Pilotprojekte in Marokko entstehen, die insgesamt 250 MW Strom erzeugen können. Ein von RWE geleitetes Konsortium plant den Bau eines Windkraftparks und eines Photovoltaik-Kraftwerks. Die Pläne ergänzen die, diese Woche bekannt gewordenen Pläne für Kraftwerke in Marokko. Die Einsparungen die sich für die Verbraucher ergeben, lassen sich im Rahmen dieser Großprojekte nur schwer beziffern. Jedoch kommt eine BMU-Veröffentlichung zu dem Schluss, dass allein im Jahr 2011 in Deutschland durch den Aufbau der erneuerbaren Energiekapazitäten Einsparungen bei dem Import fossiler Brennstoffe im Wert von 6 Milliarden €uro realisiert wurde.

Artikel lesen auf: welt.de
31. Oktober 2012

Schottland will 50%

2011 übertraf Schottland das selbst gesteckte Ziel 31% Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Strommix um 4%. Jetzt hat die Regeriung ein neues Ziel ausgerufen: Im Jahr 2015 soll die Hälfte des nationalen Stromverbrauchs durch erneuerbare Ressourcen gedeckt werden. Die Evaluation der bisherigen Strategie hat ergeben, dass 50% Anteil ein, zwar ambitionierter, jedoch sehr realistischer Zwischenschritt in Richtung einer 100%ig erneuerbaren Energieversorgung im Jahr 2020 sind. Die aktualisierte Strategie eröffnet die wohl bekannten Chancen auf Emissionsreduktionen, Schaffung neuer Arbeitsplätze und Investitionsmöglichkeiten.

(English) Artikel lesen auf: bbc.co.uk
31. Oktober 2012

Quintett will politische Rahmenbedingungen schaffen

Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Marokko wollen die politischen Rahmenbedingungen für den Import von erneuerbaren Energien schaffen. Zu viele rechtliche Unklarheiten im zersplitterten und national geprägten europäischen Energiegeschäft bremsten die Pläne für den Transport von Solarstrom aus Afrika über viele Ländergrenzen hinweg aus. Aber nicht nur für europäische Staaten geht es um die Versorgung mit ‚grünem‘ Wüstenstrom. „Die Kooperation mit Europa ist eine wichtige Achse unserer Energiestrategie", sagte der marokkanische Industrieminister Amara der Süddeutschen Zeitung. Um die Ausbaupläne für Solarkraftwerke weiter voranzutreiben soll noch im November eine Absichtserklärung unterzeichnet werden.

Artikel lesen auf: sueddeutsche.de
26. Oktober 2012

Effizienz; das vernachlässigte Thema der Energiedebatte

Nach dem veröffentlichten Bericht in "Nature Climate Change" erfährt die Energieeffizienz nicht die Aufmerksamkeit die ihr gerecht wird. Um Emissionenseinsparungen zu realisieren und die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels zu reduzieren, muss Energieeffizienz eine der obersten Prioritäten der Energiediskussion sein. Der Bericht analysiert die öffentlichen Ausgaben, Institutionen und Politikinstrumente. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Fokus aller Bemühungen weitgehend auf die Beschaffung und Erzeugung erneuerbarer Energiequellen fokussiert ist. Energieeffizienz der bereits bestehenden Infrastruktur und Geräte wird hingegen stark vernachlässigt. Die Studie betont die Vorteile, die sich aus einer effizienten Nutzung ergeben und argumentiert, dass eine Neuorientierung hin zu mehr Effizienz einer der Schlüssel in der Bekämpfung des Klimawandels ist.

(English) Artikel lesen auf: uea.ac.uk
24. Oktober 2012

Rettet den Planeten – Rettet die EU – Spart Geld

Im Auftrag von Greenpeace und der European Renewable Energy Council (EREC), wurde der „Energy [R]evolution Bericht“ erstellt. Er identifiziert notwendige Schritte in Richtung einer nahezu Kohlenstoff-freien Energieversorgung der Europäischen Union. Der Energieverbrauch wird durch die Steigerung der Energieeffizienz erreicht werden, während Investitionen in erneuerbare Energien erhöht und Subventionen für fossile Brennstoffe auslaufen. Investitionen von 99 Milliarden Euro sind erforderlich, um eine Kohlenstoff-freie Wirtschaft bis zum Jahr 2050 zu realisieren.  Durch diese Investitionen werden zusätzlich zu den Kraftstoffersparnissen von rund 3 Billionen Euro, auch noch Emissionen vermieden und Jobs im erneuerbaren Energien-Sektor geschaffen. Der Bericht identifiziert verbindliche Emissionsreduktionsziele über das Jahr 2020 hinaus als ersten wichtigen politischen Schritt, um eine Kohlenstoff-frei-Wirtschaft zu erreichen.

(English) Artikel lesen auf: trust.org
18. Oktober 2012

MENA Wasserbedarf kann durch Solarthermie gesichert werden

Sowohl das Bevölkerungswachstum (2010: 316 Millionen; 2050: 697 Millionen) und der steigende Wohlstand (Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012: 1,6 Billionen, BIP im Jahr 2050: 19 Billionen) werden dazu führen, dass sich der Wasserverbrauch in der MENA Region verdreifacht. Der derzeitige Verbrauch beträgt 28 km³/Jahr. Dem berechneten Szenario zufolge, steigt der Wasserverbrauch von derzeit 28 km³/Jahr, auf 88 km³/Jahr im Jahr 2050. Die Region kann wenig, bis gar nicht auf ‚konventionelle‘ Wasserversorgung (Regen, Grundwasser) zurückgreifen. Meerwasserentsalzung wird aufgrund dessen eine essentielle Technologie sein um den vorhergesagten Wasserverbrauch zu bedienen. Meerwasserentsalzung ist allerdings eine sehr energieintensive Methode um Trinkwasser zu gewinnen. Die Weltbank identifiziert konzentrierende Solarthermie (CSP) als Schlüsseltechnologie. Durch die CSP-Anlagen kann ausreichend Energie für die Entsalzungsanlagen produziert und gleichzeitig der CO2- Ausstoß der Region begrenzt werden, ohne den Wohlstand zu gefährden.

(English) Bericht lesen auf: wds.worldbank.org
18. Oktober 2012

Solar- und Windenergie im viertgrößten Ölförderland

Der Irak ist die viertgrößte Ölfördernation der Welt; erfährt im eigenen Land allerdings eine chronische Energie-Unterversorgung und Stromausfälle. Das Energieministerium ergreift jetzt die Initiative und hat Aufrufe an 25 Firmen versandt. Die Firmen werden eingeladen in Solarkraft und Windenergie im Land zu investieren. Die Pläne sprechen von einem Investitionsvolumen von $ 1,6 Milliarden USD. Diese Summe soll aufgebracht werden um innerhalb der nächsten drei Jahre 400 MW erneuerbarer Energien in das irakische Stromnetz zu integrieren.

(English) Artikel lesen auf: reuters.com
17. Oktober 2012

Erstes Solarturmkraftwerk in Nordafrika geplant

Das Ministerium für Hochschulwesen und wissenschaftliche Forschung der Demokratischen Volksrepublik Algerien und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der Bundesrepublik Deutschland (BMU) haben ihre Zusammenarbeit beim Bau des ersten algerischen und auch nordafrikanischen Turmkraftwerks vereinbart. 7 MW Leistung sollen in dem, hauptsächlich zu Pilot- und Forschungszwecken erbauten Kraftwerk, generiert werden können. Die Pläne sehen vor, dass das Kraftwerk ausschließlich mit Sonnenenergie, aber auch als Hybridkraftwerk noch zusätzlich mit Gas betrieben werden kann. Der deutsche  Botschafter in Algerien, Götz Lingenthal, erklärte: „Wir freuen uns, in diesem Projekt die Beziehungen zwischen Algerien und Deutschland im Bereich der Umwelttechnologien und erneuerbaren Energien weiter vertiefen zu können.“

Artikel lesen auf: dlr.de
12. Oktober 2012

Könnten spanische CSP-Anlagen zu Biogas wechseln?

Diese Frage erscheint auf den ersten Blick etwas seltsam, aber werfen Sie einen Blick auf die Technik: Laut Medienberichten, will der spanische Gesetzgeber jetzt prüfen in wie fern die steuerliche Ausgangslage für die Verbrennung von Erdgas geändert werden kann. Berichte sprechen von bis zu 15% höheren Abgaben. Es besteht noch Klärungsbedarf welche Quellen für Biogas berechtigt sind, eine Einspeisevergütung zu erhalten. Trotz der noch ausstehenden Entscheidungen erscheint es, als werden hybride CSP-Biogas Kraftwerke die Zukunft der spanischen Energieversorgung sein.

(Englisch) Artikel lesen auf: csptoday.com
10. Oktober 2012

Konzentrierende Solarthermie ist die indische Schlüsseltechnologie

Konzentrierende Solarthermie ist die indische Schlüsseltechnologie
Das ‚National Resource Defense Council‘(NRDC) und das ‚Indian Council on Energy, Environment and Water’(CEEW) haben eine Studie vorgelegt, die konzentrierende Solarthermie (CSP) als Schlüsseltechnologie der indischen Energieversorgung identifiziert. Der indische Subkontinent leidet  immer wieder unter massiven Stromausfällen (der größte Stromausfall im Sommer diesen Jahres betraf 700 Millionen Menschen). Die großen, bereits in der Planung befindlichen CSP Anlagen, werden eine Gesamtkapazität von 500 MW liefern können (Die derzeitige CSP Kapazität beträgt zirka 8,5 MW). Die Studie identifiziert viele Herausforderungen die es zu meistern gilt – die Botschaft bleibt dennoch: CSP wird die Schlüsseltechnologie zur Versorgung des indischen Subkontinents.

(Englisch) zur Studie
10. Oktober 2012

Die Südostasiatische Verbindung

Die vorliegende Arbeit berechnet ein Szenario in dem die Südostasiatischen Länder und der australische Kontinent durch Hochspannungs Gleichstrom Übertragung / HGÜ- Leitungen verbunden sind. Die Vision sieht vor, dass konzentrierende Solarthermie, aufgrund der integrierten Speicherkapazitäten, die dominierende Technologie sein wird um sowohl Australien als auch Südostasien mit Elektrizität zu versorgen. Trotz ihrer Lage in den Tropen ist die Sonneneinstrahlung in den südostasiatischen Ländern nicht ausreichend um die voraussichtliche Elektrizitäts- Bedarfssteigerung von 5% p.a. zu sichern. Die trockenen Wüsten in Zentral- und Nordwest Australien hingegen bieten optimale Bedingungen für die Nutzung der Solarenergie. Die Arbeit geht von HGÜ- Leitungen mit einer Länge von 4500km aus, davon mindestens 500km Tiefseekabel. 

(Englisch) zur Studie
08. Oktober 2012

Größtes Lineares Solarkraftwerk mit Fresnel Technologie in Betrieb genommen

Puerto Errado 2 (PE2) in der spanischen Stadt Calasparra, ist das größte Solarkraftwerk, dass die Fresnel Technologie verwendet. 30 MW werden ausschliesslich durch die Energie der Sonne erzeugt. PE2 kann 50 Millionen kWh Elektrizität erzeugen – genug um 12.000 spanische Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr mindestens 16.000 Tonnen CO2 eingespart werden können. Der Boiler besteht aus 28 Reihen Fresnel Spiegeln – jede Reihe mit einer Länge von 950 m. Die Spiegel, die einen Meter über der Erde installiert sind, reflektieren und konzentrieren das Sonnenlicht auf ein 8 Meter über dem Boden installiertes Absorberrohr. Der durch die Hitze in dem Rohr erzeugte Dampf, treibt zwei 15 MW Turbinen an. Um kostbares Wasser in Spaniens südlichster Provinz zu sparen, verwendet das Kraftwerk einen geschlossenen Kreislauf mit Luftkühlung. So kann das Wasser wieder verwendet werden. Die Reinigung der Spiegel wird von Wasser-sparenden Reinigungsrobotern übernommen.

(Englisch) Artikel lesen auf: social.csptoday.com
06. Oktober 2012

Erste große Windparks in Peru

Das Regierungsprogramm für erneuerbare Energien (RER) ist ein zentraler Teil der peruanischen Entwicklungsstrategie. Die Regierung will das Land nachhaltig entwickeln und sicher für die Zukunft aufstellen. In Cupisnique in der Libertad Region und in Talara, in der Piura Region wird diese Regierungsinitiative vorbildlich umgesetzt. Zwei Windparks mit einer Gesamtkapazität von 114 MW sind in Planung. Die erzeugte Energie wird mit einem 20 jährigem Abnahmevertrag unter dem RER-Programm in das Netz eingespeist werden. Diese zwei Windparks werden die beiden größten, in dem spanisch sprechenden Teil Südamerikas sein. Erneuerbare Energien sind in Südamerika reichhaltig vorhanden, verbleiben aber noch zum größten Teil ungenutzt.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
04. Oktober 2012

Irlands Weg aus der Krise?

In letzter Zeit haben wir öfter über die Schaffung von Arbeitsplätzen durch erneuerbare Energien gesprochen – heute Irland:
Irland hat nicht nur das Potential und die Ressourcen die eigenen Emissionsreduktionsziele zu erreichen, sondern kann auch noch andere EU-Staaten dabei unterstützen ihre Ziele zu erreichen. Der Nebeneffekt? Die Schaffung von bis zu 30.000 Arbeitsplätzen im erneuerbaren Energien Sektor. Die Voraussetzung ist die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen durch die Regierung, so Experten. Der irische Windenergie Verband (IWEA) bescheinigt dem Sektor sogar das Potential, die bisher führenden größten Wirtschaftssektoren Elektronik, Produktion von Pharmazeutika und den Finanzsektor als treibende Wirtschaftskräfte des Landes abzulösen. Das erste Ziel, so der Verband, sollte die Schaffung von 18.000 neuen Arbeitsplätzen in den nächsten acht Jahren sein.

(Englisch) Artikel lesen auf: independent.ie
30. September 2012

Der Einstieg ins deutsche Netz

Das amerikanische Finanz- und Infrastrukturunternehmen Anbaric prüft Presseberichten zufolge einen Einstieg in das deutsche Stromnetz. Das deutsche Netz wird zu großen Teilen von dem niederländischen Betreiber Tennet betrieben. Die Amerikaner wollen umgerechnet rund 3,1 Mrd. Euro investieren. Sollte der Vorstoß erfolgreich sein, könnte sich das Problem fehlender Anschlussskabel für die deutschen Offshore-Windparks bald erledigt haben. Ziel des amerikanischen Unternehmens ist es laut "Welt" ausdrücklich nicht, sich am niederländischen Staatskonzern zu beteiligen. Es gehe vielmehr um eine Beteiligung an einzelnen Leitungsprojekten von Tennet in der deutschen Nordsee.

Artikel lesen auf: n-tv.de
29. September 2012

Kleine solarthermie Einheiten erreichen das globale Kapazitätsäquivalent von 245 Atomkraftwerken

Viele Menschen denken sofort an Photovoltaik (PV) wenn sie Solarenergie hören. Trotz der weltweiten Zunahme der installierten Kapazität bedeutet PV auch immer kleine Erzeugungseinheiten - die global installierte PV Kapazität beläuft sich derzeit auf 50 GW. Im Vergleich dazu sind bereits weitaus größere Kapazitäten der kostengünstigeren solarthermischen Anlagen installiert. Tatsächlich ist die derzeitige installierte Kapazität solarthermischer Anlagen größer als die global installierte Kapazität aller Windkraftanlagen. Im Jahr 2010 waren 195 GW (davon 118 in China) im Jahr 2011 sogar 245 GW Kapazität installiert - dem Äquivalent von 245 Atomkraftwerken. Laut einem Bericht der Internationalen Energie Agentur kann solarthermische Wärme bis zu einem Sechstel des globalen niedrig-Temperatur und Kühlungsbedarfs der Menschheit bis zum Jahr 2050 decken und damit jährlich 800 Megatonnen CO2 Ausstoß verhindern.

(Englisch) Artikel lesen auf: environmentalresearchweb.org
25. September 2012

Marokko vergibt Solarthermie Auftrag an ein Saudi Arabisches / Spanisches Konsortium

Marokkos Agentur für Solar Energie (MASEN) hat ein saudi arabisch / spanisches Konsortium beauftragt ein 160 MW konzentrierendes Solarthermie Kraftwerk zu bauen und zu betreiben. ACWA Power International und die spanischen Ingenieure TSK und Aries haben den Zuschlag erhalten. Das Kraftwerk wird im Süden des Landes in der Nähe der Stadt Quarzazate gebaut werden. Der Wert des Auftrags wird auf $ 1 Milliarden US beziffert. ACWAs Angebot beläuft sich auf 1,62 Dirham ($ 0,19 US) für jede gelieferte kWh des Kraftwerks, dass dank integrierter Wärmespeichertechnologie, selbst nach  Sonnenuntergang weitere vier Stunden Energie wird liefern können. MASEN plant das Kraftwerk bis zum Jahr 2015 mit verschiedenen erneuerbaren Technologien auf eine Kapazität von 500 MW zu erweitern.

(Englisch) Artikel lesen auf: reuters.com
23. September 2012

Ein neues Solar Mekka?

Im Zuge der Diversifizierung der nationalen Energieversorgung hat der Bürgermeister der bekanntesten Stadt des Landes, Mekka, angekündigt 100 MW solare Kapazitäten aufzubauen. Die Stadt empfängt jedes Jahr zirka sechs Millionen muslimische Pilgerer. In keiner anderen der 13 saudi-arabischen Provinzen wird soviel Strom verbraucht wie in Mekka. Das Projekt ist Teil einer größer angelegten Strategie: Das Königreich Saudi Arabien will innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte solare Kapazitäten von bis zu 41 GW aufbauen.Mit einer Einstrahlung zwischen 4,5 und 7 kW pro Quadratmeter am Tag ist Saudi Arabien einer der besten Standorte weltweit für Solarkraft.

(Englisch) Artikel lesen auf: bloomberg.com
21. September 2012

Saudi Arabischer Sonnenaufgang

Die Pläne des Königreiches 41 GW solare Kapazitäten aufzubauen haben viel Aufmerksamkeit auf das Land gelenkt. Was sind die Gründe für diese $100 Milliarden US Pläne? Es wird erwartet, dass die Bevölkerung des Landes bis zum Jahr 2020 auf 37 Millionen wächst – mit einem kontinuierlichen 8%igem jährlichen Anstieg des Energieverbrauchs. Die wachsende Bevölkerung wird mehr Wasser benötigen und verbrauchen. Saudi Arabien ist ein Wüstenstaat ohne Seen und Flüsse und sehr wenig Niederschlag. Wasser ist somit eine überaus knappe und wertvolle Ressource. Um die Bevölkerung mit ausreichend Wasser zu versorgen hat das Land in den letzten 40 Jahren seine Grundwasserreservoire verwendet und Meerwasser entsalzen. Mit einem zunehmenden Wasserverbrauch wird auch die Energie-intensive Meerwasserentsalzung den nationalen Energieverbrauch in die Höhe treiben. Die Schätzungen gehen von 1,5 Millionen Barrel Öl aus, die tagtäglich darauf verwendet werden Meerwasser zu entsalzen. Mit dem Wissen um diese Prognosen und den stetig steigenden Kosten für Öl hat sich die Saudi Arabien dazu entschieden die Energie für die Entsalzungsanlagen aus Solarkraftwerken zu beziehen. Im Jahr 2013 soll die weltweit größte, solar versorgte Entsalzunganlage in Al-Khafji beginnen die Trinkwasserversorgung zu sichern. Bis spätestens 2015 soll eine weitere Anlage mit einer Kapazität von bis zu 300,000m³/Tag folgen.

(Englisch) Artikel lesen auf: social.csptoday.com
21. September 2012

Die neuen Salze

Geschmolzene Salze werden verwendet um Wärme zu speichern – ein integraler Bestandteil der konzentrierenden Solarthermie Technologien. Sie können darüber hinaus auch als Transferflüßigkeit für Wärme dienen. Yara International ASA hat in enger Kooperation mit der Universidad Complutense, Madrid ein neues geschmolzenes Salz entwickelt, dass dank seiner weiteren Temperaturspanne signifikante Kosteneinsparungen erlaubt. Das Salz besitzt eine Schmelztemperatur von nur noch 131°C (im Vergleich zu 220°C). Dieser geringere Schmelzpunkt und die daraus resultierende größere Spanne übersetzen sich direkt in die Transport- und Speicherfähigkeiten. Da die neue Salzgeneration auf Chlorid verzichtet, wird die Korrosion verringert, weniger Wartung und Austausch sind nötig und weitere zusätzliche Kosten werden vermieden.

(Englisch) Artikel lesen auf: social.csptoday.com
21. September 2012

Deutsch-Marokkanische Energiepartnerschaft für DESERTEC

Am 3. Juli wurde in Berlin bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet. Am Freitag, den 21. September wurde nun die neugegründete Energiepartnerschaft feierlich in Rabat eröffnet. Unter Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des marokkanischen Energieministeriums wurden die Eckpunkte der Partnerschaft sowie erste Kooperationsprojekte der beiden Länder vereinbart. Die Partnerschaft drückt sich durch wirtschaftliche Kooperation und enge Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen der Ministerien aus und soll unter anderem dazu beitragen das DESERTEC- Konzept in der EU-MENA- Region umzusetzen.

Artikel lesen auf: bmwi.de
20. September 2012

Großbritannien fördert erneuerbare Wärme

Die Regierung hat heute drei Verhandlungen der Koalition zur erneuerbaren Heizinitiative (RHI) veröffentlicht. Die vorgeschlagene Initiative belohnt Hausbesitzer, die sich eine erneuerbare Heizanlage; einen Biomassekessel, Heizpumpen oder konzentrierende Solarthermie zulegen. Die Besitzer – so ist es vorgesehen – können damit rechnen, dass ihnen die zu erwartende Produktionsmenge der Anlage, sobald diese funktionsfähig ist, von der Regierung ausgezahlt wird. Häufig unterschätzt, wird vor allem in kalten Ländern mehr Energie zur Erzeugung von Wärme verbraucht als für die Produktion von Strom. Die vorgeschlagenen indikativen Vergütungen liegen zwischen 5,2p und 17,3p/kWh – je nach Erzeugungsart. Mit diesem Instrument versucht die Regierung ihre selbst gesteckten Emissionsreduktionsziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

(Englisch) Artikel lesen auf: decc.gov.uk
20. September 2012

Die versteckten Kosten unserer Elektrizität

Die Vereinigten Staaten erlebten erst vor kurzem eine extreme Trockenheit, die gravierende Folgen für die Landwirtschaft und damit auch für die Lebensmittelproduktion mit sich brachte. Das Civil Society Institute hat eine Studie vorgelegt in der detailliert analysiert wird, welche Form der Stromproduktion wie viel Wasser benötigt. Vorrausgesetzt sie verwenden ein geschlossenes System, benötigen Kernkraftwerke ca. 2600 Liter Wasser pro MWh. In einem offenen Kühlungssystem steigt die benötigte Wassermenge auf 95000 l/MWh. Ein Kohlekraftwerk verbraucht ca. 2000 Liter pro MWh. Erneuerbare Energien weisen eine deutlich bessere Bilanz auf. Solarthermische Kraftwerke, die eine Trockenkühlung verwenden, verbrauchen im Gegensatz zu vorher genannten Produktionsmethoden nur einen Bruchteil von ca. 300 l/MWh.

(Englisch) Studie lesen auf: civilsocietyinstitute.org
19. September 2012

Film-Technologie gewinnt den Solar Paces Innovations Award 2012

Die Firma SkyFuel Inc. wurde mit dem Solar Paces Innovation Award 2012 ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt die Firma aufgrund der Entwicklung eines reflektierenden silbernen polymer Films der die Kosten eines Parabolrinnenkraftwerks erheblich zu reduzieren vermag. Der Film kann im Gegensatz zu dem traditionellen Glas nicht zerbrechen; ist flexibel, wiegt weniger und lässt sich einfach transportieren und installieren, ohne dabei an Effizienz einzubüßen.

(Englisch) Artikel lesen auf: marketwatch.com
14. September 2012

Hollande’s ambitionierte Reduktionsziele

Der französische Präsident François Hollande hat eine 40%ige und 60%ige Reduktion der Kohlenstoffdioxid (CO2) Emissionen bis 2030, respektive 2040 als gesamteuropäisches Ziel empfohlen. Damit liegt er  über der derzeitigen Forderung der europäischen Kommission die Emissionen im Vergleich zum Referenzahr 1990 um 20% bis zum Jahr 2020 zu reduzieren.  Die europäische Union kündigte an, sie werde, sofern die reichen Volkswirtschaften ihre eigenen Reduktionsziele entsprechend anpassen, das gesetzte europäische Reduktionsziel für das Jahr 2020 auf 30% erhöhen. Neue Aufträge für Offshore Windenergie und Solar in Frankreich werden die verkündeten Ziele flankieren und sollen noch vor Ende des Jahre ausgeschrieben werden, so Hollande.

(Englisch) Artikel lesen auf: reuters.com
14. September 2012

Hollande’s ambitionierte Reduktionsziele

Der französische Präsident François Hollande hat eine 40%ige und 60%ige Reduktion der Kohlenstoffdioxid (CO2) Emissionen bis 2030, respektive 2040 als gesamteuropäisches Ziel empfohlen. Damit liegt er  über der derzeitigen Forderung der Kommission die Emissionen im Vergleich zum Referenzahr 1990 um 20% bis zum Jahr 2020 zu reduzieren.  Die europäische Union kündigte an, sie werde, sofern die reichen Volkswirtschaften ihre eigenen Reduktionsziele entsprechend anpassen, das gesetzte europäische Reduktionsziel für das Jahr 2020 auf 30% erhöhen. Neue Aufträge für Offshore Windenergie und Solar werden die verkündeten Ziele flankieren und sollen noch vor Ende des Jahre ausgeschrieben werden, so Hollande. 

(Englisch) Artikel lesen auf: reuters.com
13. September 2012

Neue Arbeitsplätze und Investitionen

Vor kurzem zeigte der Green Tech Atlas für Deutschland, dass sich Umweltschutz und Wirtschaftswachstum nicht ausschliessen. Die von der National Wildlife Generation veröffentlichte Studie „Der Wendepunkt für atlantische Offshore Windenergie“ kommt zu dem selben Fazit für die USA. In wirtschaftlich schweren Zeiten und anhaltender Rezession kann die Offshore Windenergie nicht nur Emissionen reduzieren, sondern auch neue Arbeitsplätze und Investitionsmöglichkeiten schaffen. Die Studie spricht von einem vorhandenem Gesamtpotential  von zirka 1300 GW. Allein die Nutzung eines kleinen Teils (52 GW) kann bis zu 14 Millionen Haushalte versorgen, 300.000 Arbeitsplätze schaffen und Investitionen von bis zu $ 200 Milliarden US mit sich bringen.

(Englisch) Studie lesen auf: nwf.org
13. September 2012

Der erste Schritt zum europäischen Offshore Super-Grid

Die aus Irland stammende Mainstream Renewable Power (MRP) hat eine Absichtserklärung mit dem Netzbetreiber des britischen Stromnetzes, dem portugiesischen Übertragungsnetzbetreiber und der chinesischen Firma State Grid unterzeichnet. In der Erklärung verkünden die Unternehmen ein Verbindungskabel zwischen Irland und Großbritannien zu verlegen. Dieses soll ausschließlich den erneuerbaren Energien vorbehalten sein. Die Firma erklärte außerdem, dass ihr bereits ein 5 GW Angebot des britischen Netzbetreibers vorliegt. MRP will auf dem irischen Festland weiter Windparks bauen (der erste wurde vor Kurzem fertiggestellt) und den aus der Windenergie gewonnen Strom auch nach Großbritannien exportieren. MRP verhandelt derzeit mit vielen irischen Landbesitzern um weiteres Land für Windparks zu aquierieren.

(Englisch) Artikel lesen auf: rechargenews.com
12. September 2012

Algeriens 60 Milliarden US$ Energiewende

Algerien ist derzeit der größte afrikanische Erdgasförderer. Die Regierung verkündete das ambitionierte Ziel 40% des Energieverbrauches im Jahre 2030 aus erneuerbaren Quellen zu decken. Das Land ist jetzt auf der Suche nach erfahrenen Partnern um dieses Ziel zu verwirklichen. Unter anderem will die Regierung mit dieser Strategie viele heimishce Arbeitsplätze schaffen.

(Englisch) Artikel lesen auf: bloomberg.com
12. September 2012

Dänemark hat bereits jetzt das selbst gesteckte Solar-Ziel für 2020 erreicht

Dänemark hat das eigene Ziel 200 MW solarer Kapazitäten bis 2020 zu installieren schon jetzt erreicht. Die voraussichtlich im Jahr 2020 installierte Kapazität wird zirka 1 GW betragen und damit fünf Mal so hoch liegen wie ursprünglich geplant. Die derzeitigen Zuwachsraten liegen bei 36 MW installierter Kapazität pro Monat. Die Nachfrage nach Solarmodulen hat seit der permanenten Einführung des net metering 2010 rapide zugenommen. Dieses net metering erlaubt es Besitzern kleiner Anlagen erneuerbarer Energien, die in das Netz eingespeiste Energie direkt mit dem daraus bezogenen Strom zu verrechnen. Der Anteil erneuerbarer Energien an der dänischen Stromversorgung ist bereits heute sehr groß. Somit ist das Netz eine ideale Plattform für die, zur Nutzung erneuerbarer Energien essentiellen, Smart Grid-Technologien

(Englisch) Artikel lesen auf: um.dk
10. September 2012

20 weitere Nile benötigt

Eine Gruppe ehemaliger Präsidenten um Bill Clinton und Nelson Mandela haben einen Bericht erarbeitet, der den Zugang zu Wasser als eines der Hauptprobleme der Zukunft identifiziert. Der Bericht schätzt, dass bereits heute 2 Milliarden Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Wasser besitzen und täglich 4500 Kinder aufgrund dessen sterben. Die Situation wird sich mit Zunahme der Weltbevölkerung auf acht Milliarden bis zum Jahre 2025 weiter verschärfen. Um alle Menschen ausreichend zu ernähren benötigt die Landwirtschaft zusätzliche 1000 km³ Wasser. Die durch menschliche Abgase und die Verbrennung von fossilen Brennstoffen verursachte globale Erwärmung wird das Problem zusätzlich verschärfen. Wasser wir bereits heute als Grund für Konflikt anerkannt. Israelis und Palästinenser streiten um die Nutzung der Grundwasserleitungen und Ägypten befindet sich im Dauerstreit mit anderen Nil-Anrainern über dessen Nutzung. Die Gruppe der Präsidenten wendet sich mit dem Bericht an den UN Sicherheitsrat, der dazu aufgefordert wird, das Wasserproblem anzugehen.

(Englisch) Artikel lesen auf: reuters.com
10. September 2012

3. Dii Jahreskonferenz in Berlin

Zum zweiten Mal prämiert die Dii herausragende wissenschaftliche und journalistische Arbeiten in dem Bereich der erneuerbaren Energien. Zusammen mit dem DESERTEC University Network wird der Best Paper Award und insgesamt fünf Journalist Fellowships vergeben. Beide Ausschreibungen laufen bis zum 8. Oktober. Die Gewinner werden auf der diesjährigen Dii Konferenz im Auswärtigen Amt in Berlin die einzigartige Möglichkeit haben ihre Arbeiten vor geladenen Wissenschaftlern, Experten aus der Industrie und Zivilgesellschaft, Politikern und anderen hochrangigen Interessensvetretern vorzustellen.

Artikel lesen auf: dii-eumena.com
10. September 2012

Installationen von Solarmodulen in den USA nehmen kontinuierlich zu

Der US Market Insight Report des 2. Quartals zeigt, dass das vergangene Quartal das zweitbeste in der Geschichte der Solarbranche war. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Monaten 742 MW installiert. Trotz der nur langsamen Erholung der Konjunktur in den USA, etabliert sich die Solarindustrie durch kontinuierliches Wachstums und schafft permanent neue Arbeitsplätze. Bereits das vierte Quartal in Folge werden in den USA immer mehr Module installiert. Experten rechnen mit weiter ansteigenden Zahlen, so dass die installierte Gesamtkapazität für 2012 insgesamt 3,2 GW betragen wird.

(Englisch) Artikel lesen auf: greentechmedia.com
7. September 2012

Asiatisch-Pazifische Nationen begrenzen Einfuhrzölle für ‘grüne’ Technologien

Der APEC- Gipfel im Oktober diesen Jahres in Wladiwostok könnte für eine Revolution im Handel mit grünen Technologien sorgen. Die Vereinigten Staaten sind federführend in einer Inititiative, die eine grüne Freihandelszone vorsieht. Medienberichten zufolge haben sich die Minister der Mitgliedsstaaten auf eine Liste von 54 verschiedenen Technologien geeinigt, die ab dem Jahre 2015 mit nicht mehr als 5% Einfuhrzöllen belegt werden dürfen. Ein Kriterium aller Technologien muss demzufolge sein, dass sie wirtschaftliches Wachstum generieren ohne der Umwelt zu schaden. Laut den Gipfeldokumenten umfasst diese Liste Technologien die zur Generierung erneuerbarer Energien, wie beispielsweise Wind, Sonne und Biomasse, sowie zur Abfallverwertung und Umweltüberwachung benötigt werden. Die APEC (asiatisch-pazifische Wirtschaftsgemeinschaft) erstreckt sich rund um den Pazifik mit vielen sehr unterschiedlichen Mitgliedern. In den Mitgliedsstaaten der APEC leben 40% der Weltbevölkerung, 54% der Weltwirtschaftsleistung werden hier generiert und 44% des Handels findet innerhalb dieser Zone statt.

(Englisch) Artikel lesen auf: reuters.com
3. September 2012

$ 800 Millionen US Dollar an Krediten für Marokkos erneuerbare Energien von der AfDB

Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat im ersten Halbjahr 2012 Kredite im Wert von $ 800 Millionen US Dollar vergeben. Alle finanzierten Projekte sind Teil des ambitionierten marokkanischen Plans 42% der Energieversorgung des Landes bis zum Jahr 2020 erneuerbar zu gestalten. Das Projekt in Quarzazate wird nach Fertigstellung eine Kapazität von 500 MW besitzen. Im Juni gewährte die AfDB den bis dato größten Kredit überhaupt (359 Millionen €). Der Kredit finanziert einen Plan für den Ausbau der Windkraft und die ländliche Elektrifizierung. Die installierte Windkraft Kapazität wird sich im Rahmen des Programmes um 1070 MW vergrößern und beinahe 80.000 Haushalten in abgelegenen ländlichen Regionen Elektrizität liefern.

(Englisch) Artikel lesen auf: afdb.org
3. September 2012

Ist der Netzausbau für Anleger interessant?

Laut einer Studie der Steinbeiß Hochschule in Berlin, im Auftrag der Commerz-Real ist der Netzausbau für Investoren interessant. Während die Euroschuldenkrise das dominierende Thema bleibt, bieten vor allem Investitionen in die Infrastruktur Stabilität. Die Studie argumentiert, dass Infrastruktur und insbesondere der deutsche Netzausbau  für eine stabile, kontinuierliche und sichere Rendite stehen. Der deutsche Bundestag hat letzte Woche dazu beigetragen, dass sich Investitionen weiter lohnen. Die Entscheidung des Bundestages sieht vor, dass Investoren im Falle eines Netzausfalls und netzbedingter Abschaltung der Offshore Windparks geschützt werden. Die Entscheidung soll Investoren dazu ermutigen in den Netzausbau und erneuerbare Energien zu investieren und damit die Energiewende weiter voran zutreiben.

Artikel lesen auf: manager-magazin.de
30. August 2012

US$ 10 Millionen für CSP Forschung

Im Rahmen der, von der amerikanischen Regierung ausgegeben “Sunshot Initiative” hat die Energiebehörde heute Investitionen von $ 10 US Dollar Millionen über die nächsten 5 jahre verkündet. Die Initiative will CSP Forschung fördern und damit solare Technologien wettbewerbsfähiger machen. Ein Forschungsteam (angeführt von der University of California L.A.) wird flüssige Metalle untersuchen, die  Wärme transportieren und höheren Temperaturen widerstehen könnten. Das zweite Team (angeführt von der University of Arizona) wird geschmolzene Salze als Transport Alternative untersuchen.

(Englisch) Artikel lesen auf: altenergymag.com
29. August 2012

Australien schielt auf globale Führungsrolle

Australien ist das entwickelte Land mit dem emissionsreichsten Energiemix – drei Viertel der installierten Kapazität werden durch Strom aus Kohle gewonnen. Der jetzt veröffentlichte Bericht „Realising the Potential of Solar Power in Australia“ stellt anschaulich dar, welch enormes Potential an erneuerbaren Energien Australien besitzt, wie vergleichsweise einfach sie genutzt und an das Netz angeschlossen werden können. Der Autor der Studie geht sogar soweit, dass er Australien das Potential zuspricht, eine globale Führungsrolle in CSP- Technologien zu zuschreiben. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass es mit einem geringeren Netzausbau möglich wäre bis zu 15 GW an die existierende Netzinfrastruktur anzuschließen.

(Englisch) Artikel lesen auf: renewableenergyworld.com
29. August 2012

Softbank, Mitsui wird Japans größten Solarpark bauen

Nach der traumatischen Nuklearkatastrophe in Fukushima im März 2011 versucht die japanische Regierung die Energieversorgung zu diversifizieren. Das Land ist aber immer noch von Atomkraft abhängig. Mit Programmen für  finanzielle Anreize und der Verpflichtung der Energieversorger Strom aus erneuerbaren Energien einzukaufen, hat die Regierung es geschafft einige Projekte anzustoßen. In der Tottori Präfektur wird nächsten Monat damit begonnen, den größten Solarpark des Landes zu bauen. Die Kapazität des Parkes wird bei über 39,5 MW liegen. Japans drittgrößte Mobiltelefonfirma – Softbank Corp. hat heute angekündigt in erneuerbare Kapazitäten -  hauptsächliche Solarkraftwerke, von bis zu 230 MW -  zu investieren. Andere große Projekte, eines auf der nördlichen Insel Hokkaido (111 MW), eines in der Präfektur Osaka (18,9 MW) und ein Windpark vor der Küste von Kashima (250 MW) sind in der Planungsphase.

(Englisch) Artikel lesen auf: bloomberg.com
28. August 2012

HGÜ-Leitungen werden weltweit ausgebaut

Wegen immer größere Einspeisemengen erneuerbarer Energien und nicht ausreichender Netzkapazitäten werden weltweit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) ausgebaut. Derzeit plant China bis zum Jahr 2015 Investitionen von US$ 269 Mrd. US Dollar für die längsten HGÜ-Leitungen. Diese Leitungen ermöglichen eine, im Vergleich zu Wechselstromleitungen 30% effektivere Übertragung. Andere bedeutende Projekte werden derzeit in Mexiko, Südkorea, Japan und den USA geplant oder befinden sich bereits im Bau. HGÜ-Leitungen erlauben es effizient Strommengen über große Distanzen zu übertragen. Erneuerbare Energien kommen häufig in sehr gering besiedelten Regionen der Welt (z.B. Wüsten) vor und müssen in die energie-intensiven Zentren der einzelnen Länder transportiert werden. HGÜ-Leitungen erlauben es signifikante Strommengen ohne größeren Verlust zu übertragen.

(Englisch) Artikel lesen auf: greentechmedia.com
28. August 2012

Mexiko plant grüne Freihandelszone

Mexiko ist eine Top-Adresse für Investitionen in Lateinamerika, nutzt aber sein vorhandenes Solar-Potential nicht einmal annähernd aus. Die lokale Regierung des nördlichen Bundesstaates Monterrey plant deswegen ein neues Geschäftsmodel, was an eine Art Freihandelszone erinnert. Die lokale Regierung wird Land kaufen und mit der Hilfe ausländischer Investoren einen grünen Technologie-Park aufbauen. Ausländische Firmen werden von der vorhandenen Infrastruktur, einer autaken Stromversorgung, geringen Mieten und steuerlichen Ausnahmeregelungen profitieren. Mit Hilfe dieses Modells will die lokale Regierung ausländische Green-Tech-Firmen, die im lateinamerikanischen Markt Fuß fassen wollen, anlocken.

(Englisch) Artikel lesen auf: news.pv-insider.com
28. August 2012

Was kostet die Energiewende?

Warum wird Strom teurer? In den letzten Tagen wird in Deutschland intensiv über die Energiewende und die damit verbundenen Kosten diskutiert. Laut der Energieversorger sind Produktion und Vertrieb für ca. 35% des Privatkundenstrompreises verantwortlich. Die Netzentgelte machen ca. 20% aus; 18% entstehen durch die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien und 27% des Privatkundenstrompreises sind Steuern und Abgaben (Konzessionsabgabe, Strom- und Mehrwertsteuer). Die in Deutschland existierenden, direkten und indirekten Subventionen für Stromproduzenten wurden erdacht, um sowohl die Wirtschaft zu stärken, als auch die stetig zunehmende Menge erneuerbaren Energien in das Netz zu integrieren. Jedem privaten Verbraucher, der sich gegen die hohen Strompreise wehren möchte, bleibt nur, seinen Stromtarif zu überprüfen und in energiesparende Geräte zu investieren.

Artikel lesen auf: n.tv.de
27. August 2012

Die wahren Kosten der konventionellen Energieträger

Die Greenpeace Studie „Was Strom wirklich kostet“ verdeutlicht sehr anschaulich zwei zentrale Punkte: Zum einen werden die Kosten der einzelnen Energieträger in Deutschland intransparent berechnet und durch verschiedene Methoden verzerrt wiedergegeben. Zum anderen ergibt sich, dass, wenn die Kosten in voller Transparenz aufgeschlüsselt werden – wie es bei den erneuerbaren Energien bereits der Fall ist, erneuerbare Energien bereits heute wettbewerbsfähig sind. Die AutorInnen der Studie kommen so zu dem Schluss, dass wenn alle externen Kosten und Subventionen differenziert gelistet würden (anstatt sie über allgemeine Steuern zu finanzieren), der reale Strompreis aufgrund der teureren konventionellen Energieträger nicht bei 26 ct/KWh, sondern bei 37 ct/KWh liegen würde.

Artikel lesen auf: greenpeace-energy.de
27. August 2012

Indien kann Energiewende beschleunigen

Aus Indiens Zivilgesellschaft und Industrie melden sich Stimmen, die sagen, dass Indien nicht das volle Potential seiner erneuerbaren Energieressourcen ausschöpft. Viele abgelegene Dörfer sind vom zentralen Netz des Landes abgeschnitten und werden solar versorgt. Obwohl schon einige neue Kapazitäten installiert wurden, fehlt der letzte Wille zu einer wirklichen Energierevolution. Obwohl bereits 1GW PV Kapazität installiert wurde, kauft die Regierung derzeit Land für 34 Kohlekraftwerke und verabschiedet weitere, wenig ambitiöse und starre PV-Ausbau-Pläne. Experten raten Indien sich von dieser Ambiguität zu verabschieden, und statt dessen beispielsweise einzelne Städte vom zentralen Netz zu kappen und ausschließlich mit dem reichlich vorhandenem Solarstrom zu versorgen.  

(Englisch) Artikel lesen auf: trust.org
27. August 2012

Immer mehr Photovoltaik-Module in den USA installiert

In den USA sind Installationen von Photovoltaik-Modulen im ersten Halbjahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2011 um unglaubliche 120% gestiegen. Insgesamt wurde 2012 bisher eine Kapazität von 1,7 GW installiert. Vorhersagen gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahres 4,3 GW neu installiert werden. Mit diesen beeindruckenden Zahlen führen die USA, als drittgrößter Solarmarkt das weltweite Wachstum im PV bereich  an. Weltweit wurden bis jetzt ca. 13 GW PV auf Dächern installiert. Diese Zahlen verdeutlichen zweierlei: Zum einen wurde der US Markt nicht von subventionierten chinesischen Modulen künstlich am Leben gehalten, sondern es existiert eine stetig wachsende Nachfrage nach PV-Modulen. Zum anderen ist die US Solarindustrie sehr robust und aufgrund der hohen Nachfrage sind keine negativen Auswirkungen auf solare Arbeitsplätze zu verzeichnen.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
24. August 2012

Australische Firma plant weltweit kleine CSP Kraftwerke

Die australische Firma Solator lanciert gerade verschiedene kleine CSP-Projekte in Australien, Europa und Südamerika. Die australische Regierung hat Solator gerade einen AS$ 3.8 Millionen Kredit bewilligt. Dieser Kredit wird in ein Vorzeigeprojekt mit Graphit-Speichertechnologie investiert. Einzigartig (und kreditwürdig) macht das Projekt, dass es torusförmig angeordnete, gekrümmte Spiegel verwendet. Diese Technologie kann höhere Effizienzgrade von bis zu 25% erreichen. Kombiniert mit der Speichertechnologie besitzen die kleineren Module das Potential, das teilweise auf Dieselgeneratoren angewiesene Netz der Stadt Morowa, WA nachhaltig zu stabilisieren. Diese innovative Technologie wird bald auch in zwei Projekten in Zypern und drei anderen Projekten in Chile zu finden sein. Sogar Oman hat Interesse bekundet.

(Englisch) Artikel lesen auf: rechargenews.com
21. August 2012

Finanzinvestoren für britishes Gezeitenkraftwerk gesucht

Die britische Regierung prüft derzeit Pläne die Gezeitenkräfte des Severn-Flusses zu nutzen. Der neue revidierte Plan, der aus London stammenden Hafren Power Ltd. ein solches Gezeitenkraftwerk zu bauen, sieht vor, dass die Turbinen sowohl bei Ebbe als auch bei Flut Elektrizität generieren. Die Anlage besteht aus 1064 Turbinen mit jeweils neun Meter Durchmesser und wird eine Gesamtlänge von 18 km messen. Derzeit sucht Hafren Power Ltd. nach unabhängigen Investoren, die in der Lage sind das Investitionsvolumen von US$ 39 Mrd. zu stemmen. Fertiggestellt kann das Projekt bis zu 16,4 TWh produzieren und somit 5% der britischen Energieversorgung sicherstellen.

(Englisch) Artikel lesen auf: renewableenergyworld.com
21. August 2012

Neue Solarziegeln-Technologie besitzt großes Potential

Auf dem 244. nationalen Treffen der American Chemical Society wurden Forschungsergebnisse präsentiert, die zeigen, dass es mit Hilfe solarer Ziegeln möglich ist, einen signifikanten Beitrag zur US amerikanischen Energieversorgung beizutragen. Solarziegeln sind schon heute auf vielen Dächern zu finden, doch eine neue Technologie kommt jetzt auch ohne seltene Erden aus. Das führt dazu, dass diese neuen Zellen nicht nur billiger, sondern auch nachhaltiger werden. Anstelle der seltenen Erden verwenden die neuen Zellen Kupfer-Oxid und Zinkphosphid und erreichten bei ersten Tests rekordverdächtige Werte sowohl für den Stromfluss,als auch für die Spannung. Die Produktionskosten für Elektrizität werden durch die hohe Effizienz der neuen Zellen nahezu auf das selbe Level wie bei Kohlekraftwerken gesenkt. Solare Ziegel können wie übliche Ziegel auf Dächern installiert werden.

(Englisch) Artikel lesen auf: sciencedaily.com
21. August 2012

Energiebörse in Leipzig will zukünftig auch mit Ökostrom handeln

Die Leipziger Energiebörse (EEX) möchte ein „Grünstrompaket“ auf den Markt bringen. Die Börse reagiert damit auf die große Nachfrage nach unterschiedlichen Formen erneuerbarer Energien im ersten Halbjahr 2012. Außerdem will die Börse den Erdgas- und den CO2 Markt ausbauen. Die EEX verzeichnete einen deutlichen Zuwachs am Terminmarkt- und Erdgashandel, was auf den Zuwachs und die schwankende Einspeisung von erneuerbaren Energien zurück zu führen ist.

Artikel lesen auf: wiwo.de
17. August 2012

DOE Wind Report: Unsicherheiten setzt US Wind-Industrie unter Druck

Trotz der veröffentlichten Zahlen, die nahelegen, dass die Windenergie sich auf dem US-Energiemarkt etabliert hat, warnt der neuste Bericht des Department of Energy (DOE) vor politischen Unsicherheiten denen die Industrie ausgesetzt ist, wenn der „Production Tax Credit“ (PTC), ein staatlich kontrolliertes Instrument um finanzielle Anreize für Investitionen zu schaffen, Ende des Jahres ausläuft. In den Staaten in denen es mehr als genug Windenergie gibt, ist Windkraft auf dem Markt auch ohne Subventionen nahezu wetbewerbsfähig.
Der Wind Markt in den USA wächst nicht nur konstant, sondern auch mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit. $14 Mrd. US Dollar wurden im Jahr 2011 investiert um mehr als 6800 MW an das Stromnetz anzuschließen. Die Zahlen für das Jahr 2012 werden als noch höher eingeschätzt. Windenergie liefert in sechs Staaten bereits mehr als 10% der Gesamtenergie (in zweien sogar über 20%) und fast drei Prozent der nationalen Gesamtenergie. Die Produktion der Windräder findet hauptsächlich innerhalb der USA statt. Die mit dem auslaufenden PTC verbundenen Unsicherheiten bringen somit nicht nur den, für die Umwelt relevanten Ausbau der Windenergie in Gefahr, sondern sorgen auch die Beschäftigten von über 500 Firmen.

(Englisch) Artikel lesen auf: awea.org
17. August 2012

Halbzeit beim Bau des weltgrößten Solarthermiekraftwerks

Das größte Solarthermiekraftwerk (CSP) der Welt wird zurzeit in Kalifornien gebaut. Das Ivanpah Solar Electric Generating System beschäftigt 2100 Arbeiter, wird - unter anderem - aus über 173 000 Heliostaten bestehen und $2,2 Mrd. USD kosten. Nach Fertigstellung wird das Großprojekt eine Leistung von 392 MW haben und 400 000 t  CO2 Emissionen einsparen. Das Kraftwerk, das in der Mojave Wüste in Kalifornien gebaut wird, und Teil von Präsident Obama’s “Sunshot-Initiative” ist, soll auf einen Schlag die in den USA installierte CPS-Kapazität verdoppeln. Mehr als 50% der Anlage wurde vor Kurzem fertiggestellt. Somit liegt es im zeitlich vorgesehenen Rahmen und wird voraussichtlich 2013 voll in Betrieb genommen werden können.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
16. August 2012

Studie zu Erneuerbaren Energien in Ägypten

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik hat eine neue Studie veröffentlicht, die die Aussichten für erneuerbare Energien in Ägypten untersucht. Die Studie “Der Aufbau heimischer Kapazitäten für Erneuerbare Energien - Am Fallbeispiel Ägypten” von Georgeta Vidican beschreibt welche institutionellen und politischen Hürden überwunden werden müssen, um Ägypten zu einem Vorreiter in dem Feld der erneuerbaren Energien in der MENA Region zu verhelfen und gleichzeitig lokale Unternehmen und die Bildung zu unterstützen.

(Englisch) Artikel lesen auf: die-gdi.de
15. August 2012

Fraunhofer-Institut will Windkraftanlagen verbessern

Die Windallianz hat das Frauenhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) beauftragt Entwicklungsthemen und Förderungsmöglichkeiten für die Windbranche zu ermitteln. Das Institut wird sich nun unter anderem mit der Optimierung der Fertigung von Rotorblättern beschäftigen, die zurzeit noch 25-30% der Gesamtkosten einer Windanlage ausmachen.

Artikel lesen auf: focus.de
15. August 2012

Mit dem Twike durch Marokko und die Alpen

Inspiriert vom DESERTEC Konzept reiste Silvia Brutschin, Freiburger Geografin, mit ihrem Twike (dreirädriges Elektromobil) 2500 Km durch Marokko. Durch ihre Reise machte sie Werbung für Elektromobilität und trat in Kontakt mit vielen marokkanischen Politikern. Nun nimmt sie auch an der internationalen Rallye für Elektromobile (E-Miglia) durch die Alpen teil.

Artikel lesen auf: badische-zeitung.de
9. August 2012

Wird Argentinien sich für Wüstenstrom öffnen?

Fernando Ezequiel ‚Pino‘ Solanas, ein argentinischer Politiker, möchte in den nächsten 10 Jahren 4 GW aus Solarthermie gewinnen. Solarenergie gibt es in Argentiniens Wüsten im Überfluss. Dennoch leidet das Land zurzeit unter einer Energiekrise: 90% des gesamten Energiebedarfs kommt aus fossilen Brennstoffen. Diese sind zum größsten Teil importiert und die Kosten haben sich alleine im letzten Jahr auf $9.8 US Dollar verdoppelt. Bis Ende 2012 sollen weitere $6,4 Mrd. US Dollar dazu kommen. Das bestehende Programm zu Unterstützung der erneuerbaren Energien bietet $120 pro MWh Einspeisetarif für Windkraft und $200 pro MWh für Photovoltaik, doch es gibt keine Förderung für Solarthermie.
Solanas Vorschlag ist einen Einspeisetarif in Höhe von $200 US Dollar pro MWh für solarthermische Produktion einzuführen, um so diese Technologie in den nächsten 10 Jahren auf 10% der Gesamtenergieproduktion auszubauen. Dieser Tarif würde Parabol-, Fresnel- und Turmtechnologien begünstigen.

(Englisch) Artikel lesen auf: social.csptoday.com
9. August 2012

Erneuerbare Energien werden wichtigste Stromquelle in 2013

Berechnungen des Internationalen Wirtschaftforums Regenerative Energien (IWR) zufolge, könnten erneuerbare Energien im nächsten Jahr die Stromquelle Nummer eins sein. Während sie mit voraussichtlich rund 140 Milliarden kWh in diesem Jahr noch hinter Braunkohle liegen, sorgen der Ausbau von Photovoltaik und Bioenergie, sowie die zunehmende Offshore-produktion für exzellente Zukunftsprognosen. Da bereits im ersten Halbjahr 2012 25%  Stromanteil aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde, glaubt Norbert Allnoch, Direktor des IWRs, dass das Ziel der Bundesregierung, den Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 35% aus zu bauen, leicht zu erreichen ist. 

Artikel lesen auf: wirtschaft.t-online.de
8. August 2012

KfW gibt 100 Mrd. Euro für die Energiewende

„Wir planen, in den nächsten fünf Jahren insgesamt Darlehen über 100 Mrd. EUR für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz auszureichen“ sagte KfW Vorstandsvorsitzender Ulrich Schroeder. Die Bank bewilligte bereits über 12.1 Mrd. Euro für Umweltprojekte im ersten Halbjahres 2012 und plant dieselbe Summe für das nächste Halbjahr ein. Dieses Geld wird besonders für Investitionen in Offshore Windanlagen und den Ausbau des Stromnetzes benötigt -  wichtige Schritte der Energiewende. Der Netzausbau allein soll insgesamt 30 Mrd. Euro in den nächsten 10 Jahre kosten.

(Englisch) Artikel lesen auf: reuters.com
6. August 2012

Ein Kooperationsabkommen zwischen der EU und MENA?

Auf dem letzten Deutschen Marshall Fund Treffen hat Michael Köhler, Kabinettsvorsitzender von EU Energie-Kommissar Günther Oettinger von Erwägungen der EU über die Einrichtung eines mediterranen Energiegemeinschaftsabkommen berichtet. Ein solches Abkommen könnte einen stabilen Regulierungs- und Investitionsrahmen für die Entwicklung von neuen, nordafrikanischen Energiequellen für einen Export nach Europa schaffen. Es müsste aber auch Elemente der Arbeitsplatzschaffung, Berufsausbildung und Unterstützung des Regulierungsprozesses und der Infrastruktur enthalten. Außerdem würden EU-Gelder oder EU-Garantien gebraucht, damit das Wirtschaftswachstum der MENA-Region und die Handelsbeziehungen gestärkt werden. Dies könnte die dortigen Länder stabilisieren. Eine Einrichtung ähnlich der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung wäre eine Möglichkeit Projekte im Rahmen des DESERTEC Konzepts, Helios oder Megrid zu finanzieren.

(Englisch) Artikel lesen auf: blog.gmfus.org
6. August 2012

MIT Studenten wärmen afrikanische Krankenhäuser mit Sonnenenergie

Entgegen der allgemein verbreiteten Annahme gibt es viele abgelegene Krankenhäuser und Schulen in Afrika, die unter kalten Temperaturen und  damit noch mehr unter Strommangel leiden. Eine start-up Firma mehrerer MIT Studenten probiert nun eine neue Sonnenenergie-Technologie aus, die wie eine umgekehrte Klimaanlage funktioniert. Kalte Luft und heiße Flüssigkeit wird in Strom umgewandelt. Ein erster Prototyp wurde bereits in einem Krankenhaus in einem kleinen Dorf im Süden Afrikas installiert. Die Vorteile dieser neuen Technologie über die oft genutzten Dieselgeneratoren und Photovoltaikanlagen sind die niedrigen Instandhaltungskosten: Nur jedes halbe Jahr müssen die Spiegel geputzt werden.

(Englisch) Artikel lesen auf: pddnet.com
3. August 2012

105 Meter hoher Solarturm und ein Wasserfall für die olympischen Spiele in Rio 2016

Das nächste olympische Dorf in Rio de Janeiro könnte von einem Solarturm Strom bekommen, der direkt  mit einem Wasserfall verbunden ist. Überschüssige Energie aus Sonnenkollektoren könnte dafür genutzt werden, Meerwasser den Turm hinauf zu pumpen. Nachts könnte das Wasser auch durch eine Turbine fließen und so Strom erzeugen. Ein gläserner Skywalk auf dem Turm und Shops unter dem Wasserfall sind ebenfalls geplant. Dies ist vielleicht nicht tauglich für die Massenproduktion aber eine brauchbare Demonstration der Innovationen in “Green Building“  und erneuerbaren Energien.

(Englisch) Artikel lesen auf: environmentalleader.com
3. August 2012

DESERTEC Austria setzt auf lokale Unterstützung für eine Energiewende

Seit April gibt es den ersten Unterstützerverein für DESERTEC: DESERTEC Austria. Der Verein unterstützt das Konzept erneuerbaren Strom für die Welt dort zu gewinnen, wo es die meisten Ressourcen gibt. So fördert DESERTEC Austria nicht nur die Verbreitung der Idee von Wüstenstrom, sondern sieht auch im eigenen Land viel Handlungsspielraum. „Das Projekt soll […] der Energiewende in Österreich regional und lokal zum Durchbruch verhelfen“, so Johannes Zickler, Präsident von DESERTEC Austria. Förderung von Photovoltaik, Wärmedämmung und Carsharing seien nur einige Möglichkeiten für Städte wie Salzburg.

Artikel lesen auf: salzburg.com
1. August 2012

Solarthermie beginnt in Indien

Lauren-Jyoti plant den Bau einer 50 MW Solarthermieanlage im indischen Rajasthan. Die Firma hat nun eine 1,5 Millionen US Dollar Auftrag an Rockwell Automation und deren Global Solutions Team vergeben, ein verteiltes Steuerungssystem mit Solarfeldkontrollfeldern herzustellen und eine Lösung zu finden, die es dem Kraftwerk ermöglicht, neue Industiestandarts für Solarthermie aufzustellen. Das Kraftwerk wird eines der ersten solarthermischen Großkraftwerke in Indien und ist eines von sechs Projekten der Regierung in der ersten Phase der National Solar Mission, die Solarenergie in Indien auf 20.000 MW bis 2020 auszubauen. 

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
1. August 2012

Australiens günstigster Strom bis 2030 kann erneuerbar sein

Laut des neusten Reports des Büros für Ressourcen und Energie-ökonomie (BREE) kann Australien bis 2030 die niedrigesten Stromerzeugungskosten durch Solar Photovoltaik und onshore Windenergie erreichen. Der Report berechnete die mittleren Kosten für 40 energie-produzierende Technologien bis 2050. Obwohl der Report die Potentiale für Wind und PV-Energie bestätigte, gibt er auch eine unbegründigt gute Aussicht für die Kosten von Atomenergie und ebenso pessimistische Einschätzungen der Kosten für Solarthermie.

(Englisch) rtikel lesen auf: reneweconomy.com.au
30. Juli 2012

E.ON steht voll hinter DESERTEC

E.ON betont, dass der Konzern voll hinter dem DESERTEC Konzept steht. Als Gründungsmitglied der Initiative und überzeugter Verfechter der Idee, erneuerbare Energie aus der MENA Region zu gewinnen, wird E.ON weiter an der Umsetzung des DESERTEC Konzeptes mitarbeiten, sagte Mike Winkel, Vorsitzender der Geschäftsführung von E.ON Climate & Renewables.

Artikel lesen auf: welt.de
25. Juli 2012

Virtuelle Kraftwerke verbessern das Stromnetz

Eine Studie der Universität Southampton hat die Nutzung von virtuellen Kraftwerken (VPP) für die Produktionsvorhersage von kleinen und dezentralen Energieressourcen (DER) untersucht. Mit der wachsenden Menge an Windfarmen und Solaranlagen wurde es zusehends schwieriger die Stromnetzaktivität vorherzusagen, da kleine DERs oft unsichtbar für das Stromnetz oder gar nicht angeschlossen sind, wenn sie die Produktionsziele nicht erfüllen. Virtuelle Kraftwerke machen die Integration dieser kleinen Anlagen möglich, indem sie viele DERs zusammenfassen und so eine ähnliche Größe und Verlässlichkeit wie konventionelle Kraftwerke erreichen.  Die Studie fordert nun den Einsatz von intelligenter und multi-agent Software, um VPPs mit einem Zahlungssystem zu schaffen. Diese Methode würde DERs effektiver und günstiger in das Netz anbinden, als es die aktuellen Einspeisungstarife tun.

(Englisch) Artikel lesen auf: sciencedaily.com
25. Juli 2012

Australien soll globale Führung in Solarthermie anstreben

Laut des neuesten Reports des Think Tank Beyond Zero Emissions müssten alle Nationen ihre Treibhausgasemissionen auf nahezu Null herunterfahren, um ein sicheres Klima für die Zukunft zu gewährleisten. Die Forscher fordern, dass Australien dabei die führende Position einnimmt, indem es zwei Arten von Maßnahmen ergreift. Erstens sollte Australien ein Vorbild bei der Verringerung der Nutzung von fossilen Brennstoffen werden und diese zusehends durch erneuerbare Energien ersetzen. Zweitens sollte das Land auch in erneuerbare Energien, insbesondere in Solarthermie (CSP), investieren. Ein solches Programm müsse den Aufbau von mehr als 40 GW CSP in den nächsten zehn Jahren, Einspeisungstarife und über 3 Mrd. US Dollar an Entwicklungsförderung pro Jahr beinhalten. Die Forscher erwarten, dass so die Kosten für CSP fallen werden und die Technologie bezahlbarer für andere Länder wird und sie wettbewerbsfähig mit fossilen Brennstoffen macht. 

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
25. Juli 2012

USA stärkt erneuerbare Energie auf staatlichen Grundstücken

17 Zonen im öffentlichen Besitz sind nun Primärgebiete für Solarentwicklung. In den Staaten California, New Mexico, Nevada, Arizona und Utah wurden insgesamt 115.000 Hektar für die Energiegewinnung von rund 23,7 GW vorgesehen. Bereits fertige Umweltverträglichkeitserklärungen für diese Gebiete werden den Planungsprozess für Solaranlagen erleichtern. Ebenso hat das US Innenministerium eine schnellere Bearbeitung, bessere Minderungsstrategien und ökonomische Anreize versprochen. Zusätzlich wurde ein Prozess für Vorschläge für Projekte auf weiteren 7,6 Millionen Hektar eingeführt. Laut Helen O’Shea vom "Rat zum Schutz natürlicher Ressourcen", ist dies die erste nationale Strategie, öffentliche Ländereien für solche Projekte frei zu geben.

(Englisch) Artikel lesen auf: bloomberg.com
24. Juli 2012

Siemens plant mit hochkonzentrierender PV

Hochkonzentrierende Photovoltaik (HCPV) ist eine neue Modultechnologie, die sehr kleine Solarzellen mit konzentrierender Optik verbindet und so bis zu 41% Effizienz erreicht, was zweimal so viel ist, wie bei konventionellem monokristallinen Silikon. Der Entwickler Semprius und Siemens, Teilhaber bei Semprius, entwickeln jetzt ein HCVP Konzept im industriellen Maßstab. Siemens wird sich hierbei hauptsächlich um das System und die Tracker kümmern. Die ersten Installationen werden für das Jahr 2013 erwartet und der Bau einer Anlage könnte nach 2017 beginnen. Karsten Heusser, CPV Businessmanager von Siemens erwartet, dass dies eine „ulta-hochkonzentrierende CPV Farm der Zukunft“ werden wird. Die Vorteile von HCPV sind niedrige Kosten und hohe Effizienz. Durch den parallel-druck Prozess werden die Produktionskosten für die Zellen gering gehalten und durch den konzentrierenden Effekt der Linsen, die nötige Menge an Halbleitern verringert. Siemens berechnete, dass diese Technologie im Vergleich zu konventioneller Silikonphotovoltaik eine 25-50% höhere Kapazität und viermal weniger temperaturbedingte Effizienzverluste haben wird. Dies ist eine bedeutende Innovation, besonders für den Einsatz in sonnenreichen Ländern, wie in der MENA Region.

(Englisch) Artikel lesen auf: rechargenews.com
24. Juli 2012

China wird 50 GW Ziel für Solarenergie bis 2020 übertreffen

Ein Dokument, das von der chinesischen Regierung veröffentlicht wurde, enthält das Ziel für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf 21 GW bis 2015. Dies ist Teil des Plans, „strategische Zukunftsindustrien“, wie die IT und die erneuerbare Energien Industrie, zu fördern.  Experten denken, das Ziel für 2015 sei keine Herausforderung für das Land und auch die geplanten 50 GW bis 2020 seien nur eine moderate Prognose. Ein Problem, das China bewältigen muss, ist jedoch die begrenzte Kapazität des Stromnetzes. Die meisten großflächigen Solaranlagen sind im Nordwesten des Landes, wo die Netze nicht für große Mengen fluktuierenden Stroms geeignet sind.

(Englisch) Artikel lesen auf: rechargenews.com
24. Juli 2012

Islamische Banken glauben an Erneuerbare Energien

Mit der letzten Finanzkrise ist die Finanzierung von Projekten für erneuerbare Energie noch wichtiger geworden. Islamische kreditgebende Institute investieren zunehmend in solche Projekte. Aber auch Projekte für nachhaltige Wasserversorgung gewinnen das Interesse islamischer Banken. Unter anderen hat die britische islamische Investment Bank "Gatehouse Bank Plc." Investitionen im Angebot, die gezielt zukunftsfähige Firmen unterstützen, die Technologien, Produkte und Service für die Wasserindustrie anbieten. Auf ähnliche Weise bietet der „Green Sukuk“ Investitionen gegen den Klimawandel und die Green Sukuk Working Group leistet finanzielle Hilfe für die umweltfreundliche Entwicklung der MENA Region.

(Englisch) Artikel lesen auf: nl-aid.org
23. Juli 2012

US Projekte wechseln Von Parabolrinnen zu Photovoltaik und Turmtechnologie

Nachdem die Solarfirma Solar Millenium insolvent gegangen ist, könnten nun zwei ihrer Projekte von kalifornischen Firmen übernommen werden. Während sich BrightSource für das Palen Solar Projekt interessiert, könnte das Blythe Projekt an die Firma NextEra aus Florida gehen. Beide Projekte waren als Parabolrinnenkraftwerke geplant, doch mit den zunehmenden Vorteilen anderer Solartechnologien könnte sich dies nun ändern. Das Palenprojekt wird voraussichtlich mit einem Solarturm verwirklicht werden und NextExtra könnte sich statt für Solarthermie für Photovoltaik entscheiden.

(Englisch) Artikel lesen auf: kcet.org
20. Juli 2012

Die Vorteile von Solarthermie in Marokko

Der 9 Mrd. US Dollar schwere marokkanische Solarenergieplan zielt auf eine Kapazität von 2GW bis 2020. Die erste Phase des Projektes ist der Bau eines 160 MW Parabolrinnenkraftwerks in Ouarzazate, das bis 2015 auf 500 MW ausgebaut werden soll. Dr.-Ing. Hani El Nokraschy, Stellvertretender Vorsitzender des DESERTEC Aufsichtsrats, erklärt, dass eine äußerst vorteilhafte Nebenwirkung von Solarthermie die Nutzung der überschüssigen Abwärme für die Entsalzung von Meerwasser sein könnte. Diese zusätzliche Quelle für Trinkwasser würde Marokkos bedrohlicher Wasserknappheit entgegenwirken. Obwohl das erste Solarthermieprojekt einzig auf Parabolrinnentechnologie beruhen wird, schlägt Dr. Nokraschy einen Wechsel für die folgende Phase vor. Parabolrinnen stünden aufgrund ihrer Temperaturbegrenzung, komplizierter Herstellung und giftiger Wärmeträger am Ende ihrer Entwicklung. Die Fresnel-Technologie besitze dagegen einige Vorteile: Da sie nur flache Spiegel benötigt, kann sie leichter vor Ort hergestellt werden und der schattige Grund unter der Anlage kann bepflanzt werden, was den Bewässerungsbedarf der Pflanzen senkt.   

(Englisch) Artikel lesen auf: social.csptoday.com
20. Juli 2012

Ökostrom-Genossenschaften für viele kleine Energiewenden

Wie im Örtchen Grafenwöhr in der Oberpfalz gibt es immer mehr Ökostrom-Genossenschaften in Deutschland, die unabhängig von den großen Stromversorgern ihre Orte mit erneuerbarer Energie versorgen. Während Grafenwöhr bis 2030 energieautark sein will, speisen andere Genossenschaften ihren selbst produzierten Strom ins Netz ein und verdienen an der staatlich garantierten Einspeisevergütung. Seit 2005 sind rund 500 Energiegenossenschaften gegründet worden und sie haben bis jetzt fast 800 Mio. Euro in Solaranlagen investiert. Auch wenn Großversorger wie Eon noch keine Sorge über diese Entwicklung ausdrücken, bemerken die Genossen bereits, wie sie zunehmend als Konkurrenten wahrgenommen werden.

Artikel lesen auf: m.ftd.de
8. Juli 2012

Keine Materialknappheit bei Solarthermie erwartet

Die Chalmers University of Technology hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass solarthermische Anlagen nicht von Materialknappheit betroffen werden. Im Gegensatz zu anderen Technologien für erneuerbare Energie, die auf Materialien wie Seltene Erden oder Indium angewiesen sind, brauchen Solarthermiekraftwerke solche raren Materialien nicht. Laut der Studie könnte Silber, das für die Herstellung der Spiegel benötigt wird, eine der wenigen knappen Rohstoffe sein. Ein Mangel an Silber könnte aber verhindert werden, wenn die Spiegelhersteller bald nach geeigneten Ersatzstoffen, wie Aluminium suchen. Der Autor der Studie Dr. Erik Pihl erwartet, dass die Technologie zukünftig noch effizienter und so der Bedarf an Material verringert wird. 

(Englisch) Artikel lesen auf: planetsave.com
5. Juli 2012

China Investiert in Chilenisches Solarthermiekraftwerk

Das chinesische Energieunternehmen SkySolar und die chinesische Entwicklungsbank wollen 900 Mio. US Dollar in ein 300 MW Solarthermiekraftwerk in Chile investieren. Der Baubeginn dieser Anlage, die eine der größten Solarkraftwerke in Chile sein wird, soll bereits dieses Jahr sein. Das Projekt wurde bekannt gemacht, nachdem der Chinesische Premier Wen Jiabao letzten Monat Südamerika besucht hatte und beide Länder sich darauf einigten, ihre Zusammenarbeit zu verstärken.  

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
4. Juli 2012

Leoni wird Partner für Dii

Der Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni tritt dem DESERTEC Firmennetzwerk Dii bei. Die Firma ist ein wichtiger Arbeitgeber in Tunesien und seit kurzem auch in Nordafrika. Sie produziert Kabel unter anderem für Solarthermieanlagen und ist so ein wertvolles neues Mitglied für Dii. 

Artikel lesen auf: focus.de
3. Juli 2012

Energiepartnerschaft zwischen Marokko und Deutschland

Wirtschaftsminister Phillip Rösler und der marokkanische Minister für Energie und Umwelt, Fouad Douiri, unterzeichneten eine Erklärung, die die Zusammenarbeit beider Länder im Ausbau der erneuerbaren Energien begründet. Bundesminister Rösler betonte, dass Marokko ideale Voraussetzungen für die Umsetzung von Wind- und Sonnenenergieanlagen im Rahmen des DESERTEC Konzeptes böte und durch gemeinsame Projekte von der großen Erfahrung deutscher Technologieunternehmen profitieren würde. Marokko plant bis 2020 den Anteil an erneuerbarer Energie am Primärenergiebedarf von zurzeit 5% auf 42% zu erhöhen.

Artikel lesen auf: bmwi.de
3. Juli 2012

Innovative Solarthermie als Konkurrenz zu Photovoltaik

Die NREL Studie über die Zukunft der Erneuerbaren Energien hat herausgefunden, dass in den USA Solarenergie die üppigste Quelle für erneuerbare Energien ist. Das technische Potential von Photovoltaik (80.000 GW), Solarthermie (37.000 GW) und dezentralisierter Photovoltaik (700 GW) sind wichtig, um den zukünftigen Strombedarf der USA zum Teil zu decken. Obwohl viele Firmen in der Solartermiebranche auf großflächige Projekte setzen, baut ESolar Solarthermiemodule, um eine bessere Anpassungsfähigkeit der Kraftwerke zu erreichen. Zudem wird ESolar demnächst Salzspeicher integrieren, die die Stromgestehungskosten weiter senken werden. Laut ESolar Präsident John Van Scoter sollen diese Anlagen mit den besten Photovoltaikkraftwerken konkurrieren können.   

(Englisch) Artikel lesen auf: greentechmedia.com
3. Juli 2012

Industry Choice Award geht an SolarReserve

Die Nordamerikanische Firma SolarReserve erhielt auf dem 6. CSP Today USA Gipfel den Industry Choice Award für ihre Innovation in der Branche der Solarthermie (CSP). Durch integrierte Energiespeicher kann die markführende Solartechnologie von SolarReserve rund um die Uhr Strom liefern. Dies will die Firma erstmalig in ihrem Solarkraftwerk in Nevada einsetzen, wo so mehrere hundert umweltfreundliche Stellen geschaffen werden.

(Englisch) Artikel lesen auf: altenergymag.com
2. Juli 2012

Neue Filter für effizientere Meerwasserentsalzung

Meerwasserentsalzung ist eine viel versprechende Antwort auf die weltweite Wasserknappheit und eines der Elemente des DESERTEC-Konzepts. Jetzt haben Forscher des MITs eine neue Möglichkeit gefunden, diesen Prozess günstiger und effektiver zu machen. Sie benutzen eine andere Art von Filter: ein Graphenbogen, der so dick wie ein Atom und mit präzisen Löchern perforiert ist. Auf Grund dieser Eigenschaften wird wesentlich weniger Energie benötigt und somit die Kosten für Meerwasserentsalzung gesenkt. Bis jetzt wurden zwar nur Computeranimationen erstellt, doch die ersten Prototypen sollen bereits diesen Sommer gebaut werden.

(Englisch) Artikel lesen auf: web.mit.edu
27. Juni 2012

50% der nötigen Investitionen in HGÜ Leitungen werden bis 2020 fehlen

Eine Studie von Pike Research untersuchte die globalen Marktchancen für HGÜ Leitungssysteme und liefert eine Vorhersage über deren Bau und die voraussichtlichen Ausgaben. Das alarmierende Ergebnis zeigt, dass weltweit etwa 50% der Förderungsmittel für HGÜ-Leitungen fehlen werden. Pike Research geht davon aus, dass die gesamte Investitionsmenge im Zeitraum von 2012 bis 2020 zwischen $110 Mrd. US Dollar und $120 Mrd. US Dollar liegen wird. Um die Kosten aller geplanten HGÜ-Leitungen zu decken, werden jedoch etwa $217 Mrd. US Dollar nötig sein.  

(Englisch) Artikel lesen auf: energie-fokus.de
26. Juni 2012

Studie kann Leistung von Kühlsystemen für Solarthermieanlagen verbessern

Solarthermiekraftwerke (CSP) benötigen, wie viele andere Technologien, Kühlsysteme um zu funktionieren. Die Komplexität solcher Phasenwechselprozesse bleibt eine Herausforderung für die Forschung. Doch nun haben Forscher des MIT herausgefunden, dass wenn man Oberflächen im Micromaßstab anraut, sich deren Wärmeübertragung bei weitem verbessert. Diese Methode erreicht vergleichbare Ergebnisse wie geläufige Technologien, die auf wesentlich komplexere Weise die Wärmeübertragung verbessern. Die Erkenntnisse dieser wichtigen Studie können eine positive Auswirkung auf die Kühlsysteme für CSP Kraftwerke haben. 

(Englisch) Artikel lesen auf: web.mit.edu
25. Juni 2012

Japan setzt auf erneuerbare Energien

Als Folge von Fukushima verabschiedete sich Japan von der Atomenergie und verlor mit der Abschaltung von 54 Kernkraftwerken rund 30% seiner Erzeugungskapazität. In Anbetracht der steigenden Öl- und Gaspreise setzt Japan nun auf erneuerbare Energien und beschloss die weltweit höchste Solarstromvergütung von umgerechnet 42 € Cent pro Kilowattstunde. Trotz guter geographischer Voraussetzungen könnte der erhoffte Boom in Japan einige Zeit brauchen, da das Land bis jetzt nur geringfügig Strom aus erneuerbaren Energien gewinnt und somit hohe Investitionen in Erzeugungs- und Speicheranlagen benötigt. Zudem besteht kein einheitliches landesweites Stromnetz, was den Umstieg auf erneuerbare Energien weiter erschwert.

Artikel lesen auf: energie-fokus.de
25. Juni 2012

Neue Studie zur Profitabilität des DESERTEC Konzeptes

“Desert Power 2050”, eine Studie der Dii, untersucht, wie die MENA-Region und Europa ihre Zukunft mit erschwinglichem und sauberem Strom sichern können. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Verwirklichung des DESERTEC Konzeptes 20% des europäischen Strombedarfs gedeckt und so 95% CO2-Einsparungen im Strombereich ermöglicht werden können. Aber auch die MENA Region kann enorm profitieren. Der Nahe Osten und Nordafrika können ihren Strombedarf zuverlässig aus erneuerbarer Energie  gewinnen und jährlich bis zu 63 Milliarden Euro aus Stromexporten einnehmen. Die entscheidenden Hürden, die nun zu nehmen sind, sind laut Dii-Geschäftsführerin Aglaia Wieland der Netzausbau über nationale Grenzen hinaus und die Schaffung eines regulatorischen Rahmens.

Artikel lesen auf: solarcontact.com
6. Juni 2012

Vereinte Nationen vergeben Umweltpreis an Masdar

Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, leitender Geschäftsführer von Masdar, einer vielseitigen Firma aus dem Bereich der erneuerbaren Energien mit Sitz in Abu Dhabi hat den Champions of the Earth Award der Vereinten Nationen erhalten. Der Preis ehrt Menschen deren Taten und Führung weitreichende und positive Auswirkungen auf unsere Umwelt haben. Die Firma aus dem Bereich der erneuerbaren Energien investiert in umweltfreundliche Technologien, entwickelt und treibt nachhaltige Projekte im Nahen Osten voran und baut eine Stadt deren Aufbau strengsten Nachhaltigkeitsstandards entspricht. Die Firma investiert durch das Masdar Institute of Science and Technology  auch in Bildung und Forschung.

(Englisch) Artikel lesen auf: khaleejtimes.com
5. Juni 2012

HGÜ Leitungen: Die Praktikable Lösung?

Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) Leitungen werden immer beliebter und etablieren sich langsam als die praktikabelste Lösung um sauberen Strom aus erneuerbaren Energiequellen über lange Strecken zu transportieren. Die DESERTEC Foundation impliziert die Anwendung dieser Technologie als Teil ihres Konzepts seit ihrer Gründung, und das Norstec Projekt – welches sich auf die erneuerbaren Ressourcen in der
Nordsee konzentriert – folgt diesem Beispiel. Seit neuestem verhandelt der britische Energieminister Charles Hendry mit der isländisch-staatlichen Energiefirma Landsvirkjun über eine mögliche unterseeische HGÜ Verbindung zwischen den beiden Ländern – sie soll sauberen Strom von Island nach Großbritannien liefern.

(Englisch) Artikel lesen auf: ipsnews.net
5. Juni 2012

Sachverständige raten zu umweltschonendem Wachstum

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat in seinem diesjährigen 700 Seiten Gutachten mit dem Titel "Verantwortung in einer begrenzten Welt" konkrete Vorschläge zur drastischen Reduzierung des Verbrauchs von Ressourcen und Energie geliefert. Unter anderem schlagen die Gutachter vor besonders im Bereich des Recycling aktiver zu werden und den Mehrwertsteuersatz auf tierische Produkte abzuschaffen um umweltschädliche Überproduktion bei der Viehzucht und die daraus resultierenden Treibhausgase einzudämmen. Professor Martin Faulstich von der Technischen Universität München, Vorsitzender des SRU, sagte "Wir sind nicht grundsätzlich gegen Wachstum" - er fügte des Weiteren hinzu es sei allerdings wichtig die ökologischen Grenzen dabei im Auge zu behalten. Der Titel des Gutachtens so wie auch sein Inhalt erinnern sehr an den Report "Die Grenzen des Wachstums" in denen der Club of Rome bereits vor 40 Jahren warnte, dass die Ressourcen der Erde erschöpfbar sind.

Artikel lesen auf: welt.de
4. Juni 2012

Grüne wollen Iran Solarprogramm anbieten

Um den Bau einer Atombombe im Iran zu verhindern, wollen die Grünen der iranischen Regierung alternativ ein Solarprogramm anbieten. Hans-Josef Fell, der für Energie zuständig ist, und der Außenpolitik-Experte der Partei, Omid Nouripour, haben ein Strategiepapier verfasst in dem sie vorschlagen Deutschland und die EU könnten dem Iran massive Unterstützung beim Ausbau der erneuerbaren Energien offerieren. Solarthermische Kraftwerke, Photovoltaik, Windenergie und andere grüne Kraftwerke könnten schneller und kostengünstiger die Stromausbauwünsche des Iran erfüllen als Atomkraft. „Das Argument, dass die Entwicklung des Iran nur mit Atomenergie möglich sei, ist falsch und leicht wiederlegbar“, schreiben Fell und Nouripour.

Artikel lesen auf: fr-online.de
3. Juni 2012

Neuer DESERTEC Vorstand richtet Fokus auf Südamerika

Laut Dr. Thiemo Gropp, dem Vorstand der DESERTEC Foundation, konnte die Stiftung in den letzten Jahren zu einem globalen Netzwerk heranwachsen und bereits einiges bewegen – vor allem in Asien und Südamerika. Pläne zum Ausbau der erneuerbaren Energien in der chilenischen Atacama-Wüste, die optimale Rahmenbedingungen bietet, werden zukünftig vermehrt vom DESERTEC Führungsteam unterstützt werden. Dr. Ignacio Campino, ein gebürtiger Chilene und bis vor kurzem Vorstandsbeauftragter für Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei der Deutschen Telekom, wird nun zweiter Vorstand der DESERTEC Foundation. Zu Beginn seiner Tätigkeiten plant er vor allem das DESERTEC Konzept in seiner Heimat stärker voranzubringen.

Artikel lesen auf: welt.de
1. Juni 2012

Solarlite für solarthermisches Kraftwerk in Thailand ausgezeichnet

Die in Mecklenburg–Vorpommern sitzende Solarlite GmbH hat den National Energy Globe Award erhalten. Der Preis wurde am 31. Mai  2012 vom österreichischen Handelsattaché Drazen Miletic überreicht. Solarlite hat im thailändischen Kanachanaburi im November 2011 das erste kommerzielle Parabolrinnen-Kraftwerk gebaut, dass mit einer neuen Direktverdampfungstechnologie funktioniert. Dieses innovative Verfahren ermöglicht eine kosteneffektive und klimaschonende Erzeugung von Strom. Der Energy Globe Award ist der heute weltweit bedeutendste Umweltpreis an dem jedes Jahr über 100 Staaten mit über 1000 Projekten zum Thema Nachhaltigkeit teilnehmen.

Artikel lesen auf: pressebox.de
31. Mai 2012

Die Vereinten Nationen sehen die Möglichkeit für Jobs im zweistelligen Millionenbetrag

Laut einer neuen Studie des UN Umweltprogramms könnte der Wandel zu einer umweltbewussten Politik und einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zwischen 15 und 60 Millionen Arbeitsplätze auf der ganzen Welt schaffen. Der Report berechnete den Nettogewinn an Jobs für die Weltwirtschaft und zog dabei auch mögliche Arbeitsplatzverluste in Betracht. Zusätzlich könnte die richtige Politik für eine nachhaltige Entwicklung dazu beitragen Millionen von Menschen aus der Armut heraus helfen und auch den Arbeitseinstieg für Frauen erleichtern.  

(Englisch) Artikel lesen auf: motherjones.com
29. Mai 2012

Neue Ziele für Erneuerbare Energien für Europa bis 2030?

EU-Kommissar für Energie Günther Oettinger beurteilt die aktuellen EU-Ziele 20% erneuerbare Energien bis 2020 zu erreichen, als erfolgreiches Mittel,  welches die Mitgliedsstaaten in die richtige Richtung bewegt hat. Allerdings sind diese Pläne nur auf Länderebene relevant. Für die Zukunft hofft Oettinger auf Pläne und Subventionen die zu einer besseren Abstimmung der internen Marktstrategie führen und Anreiz für bilaterale oder trilaterale Entwicklungen sind. Dies könnte durch neue Ziele für 2030 erreicht werden, die eine Lastenverteilung und Ziele für alle Mitglieder beinhalten. 

(Englisch) Artikel lesen auf: europeanenergyreview.eu
29. Mai 2012

„Solarkraftwerke in Namibia könnte ganzen Süden Afrikas versorgen“

Im Rahmen ihres Praxissemesters bei der DESERTEC Foundation schrieb Anneke Schippl ihre Bachelorarbeit über die besten Standorte für Solarkraftwerke in Afrika und deren Potential bestehenden Energieimporte zu ersetzen. Das DESERTEC Konzept, so Dr. Frank Schlüsser, Annekes Professor, sei „vor dem Hintergrund der Energiewende und des Klimawandels dringend notwendig und realistisch“. Er erwähnte auch Anneke Schippls Arbeit habe ein kleines Stück dazu beigetragen, dieses Konzept zu verwirklichen.

Artikel lesen auf: jade-hs.de
29. Mai 2012

„Nordafrika könnte eine Modellregion für die ganze Welt werden“

Politologin Karen Smith-Stegen spricht im Interview über die Herausforderungen für erneuerbare Energien. Sowohl die hohen Subventionen für fossile und nukleare Energiequellen, als auch deren starke Lobby, machen es schwer für erneuerbare Energien. Der Erfolg von Plänen für ein europäisches Energienetzwerk und Projekten wie DESERTEC  hänge stark vom öffentlichen Willen ab. Mögliche Zweifel an der Unabhängigkeit von erneuerbaren Energien und der Sicherheit des DESERTEC Konzepts werden von der Professorin relativiert. Die DESERTEC Infrastruktur entspreche nicht den typischen Kriterien für Terroranschläge und Abhängigkeiten vom Export wichtiger Materialien, wie z.B. sogenannter seltene Erden, seien wesentlich geringer als bei Fossilien Energien. Zusätzlich würde der Ausbau der erneuerbaren Energien in der MENA Region viele neue Arbeitsplätze schaffen und dort zu einer positiven sozialökonomischen und politischen Entwicklung beisteuern.

Artikel lesen auf: derstandard.at
29. Mai 2012

25,5 MW Solarthermie-Projekt auf Zypern

Infinia Corp, ein U.S.-amerikanischer Entwickler von Energiesystemen der sich auf Anlagen zum konvertieren von Solarenergie in Strom spezialisiert hat, gab bekannt, eine Ausschreibung für ein 143 Millionen U.S.-Dollar Projekt auf Zypern gewonnen zu haben. Laut  David Townley, Infinias Vize Präsident für Geschäftsentwicklung, wird die Firma sogenannte Stirlingmotoren für eine Solarthermieanlage mit einer Gesamtleistung von 25,5 MW liefern. Die Motorenmodule nehmen wenig Raum ein und verbrauchen kein Wasser, deshalb sind sie besonders gut für den Einsatz auf Zypern geeignet.

(Englisch) Artikel lesen auf: bloomberg.com
29. Mai 2012

Deutsche Solarbranche bleibt Optimistisch

Deutschlands Solarindustrie steht vor einem gewaltigen Umbruch. Der Bundestag beschloss Ende März eine drastische Kürzung der Fördersätze für nahezu alle neu errichteten Solarstromanlagen, die  Einspeisevergütung sinkt und in der Photovoltaikbranche schwinden die Arbeitsplätze. Dennoch bleibt die deutsche Solarbranche optimistisch. Nach Einschätzung des Branchenverbands BSW-Solar gibt es mit weiteren Anstrengungen gute Chancen, weiterhin eine Führungsrolle bei den Erneuerbaren Energien zu übernehmen und auch für die Solarindustrie ein attraktiver Standort zu bleiben. Ähnlich sieht das auch eine aktuelle Marktanalyse der Unternehmungsberatung McKinsey: "Die derzeitigen Probleme sind Wachstumsschmerzen, kein Todeskampf.”

Artikel lesen auf: welt.de
29. Mai 2012

Arabischer Frühling Gut für Erneuerbare Energien Industrie

AREVA Solars Vize Präsident für Global Sales Jayesh Goyal sagte in einem Interview, dass die Unruhen in der MENA Region - in gewisser Weise - der erneuerbaren Energien Industrie geholfen haben. Goyal erwähnte, dass es ein größeres „Bewusstsein für die Notwendigkeit von gezielter Förder- Jugendpolitik“ gäbe, und Regierungen sich auf fortlaufende Proteste einstellen müssten wenn sie nicht entsprechend handeln. „Es spornt die Regierungen an politische Grundlagen und bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, was sich wiederum positiv auf die erneuerbare Energien Industrie auswirkt“ fügte Goyal hinzu.

(Englisch) Artikel lesen auf: ae-africa.com
29. Mai 2012

Konzentrierende Photovoltaik (CPV) erreicht Wirkungsgrad von 30% und mehr

Die neuste Solartechnik CPV ist dabei immer wettbewerbsfähiger zu werden, vor allem durch den im Vergleich zu anderen Photovoltaiktechnologien hohen Wirkungsgrad. Erste kommerzielle CPV-Parks entstehen momentan in Südafrika und den USA. Die US-Firma Semprius, bei der Siemens beteiligt ist, erreichte nun eine Rekordeffizienz von 34%. Sowohl Siemens als auch Semprius hoffen in Rahmen von DESERTEC größere Projekte mit CPV verwirklichen zu können.

Artikel lesen auf: ee-news.ch
29. Mai 2012

Delegation der Chinesischen Regierung besucht Spanisches Solarthermiekraftwerk

Am 26. Mai 2012 besuchte Wu Bangguo - Vorsitzender des chinesischen Nationalen Volkskongresses - das Solarthermiekraftwerk Gemasolar in Andalusien. Da das Kraftwerk von Terresol Energy Flüssigsalzspeicher einsetzt, kann es den Strom bis zu 15 Stunden lang in das Netz einspeisen, selbst wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Der Präsident von Torresol Energy Enrique Sendagorta sagte: “Wir danken der chinesischen Delegation, dass sie sich die Zeit genommen hat unser Gemasolar Kraftwerk zu besuchen. Diese innovative Anlage, einzigartig in der Welt, ist der Anfang einer Zukunft in der solartermische Kraftwerke mit anderen erneuerbaren Energien konkurrieren können.”

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
28. Mai 2012

Bessere Solarpolitik von Nöten

Fünf solarthermische (CSP) Kraftwerke sind in den US-Staaten Nevada, Arizona und Kalifornien in Planung. Nun müssen sich die Investoren dieser Industrie für eine bessere Solarpolitik der betroffenen Staaten einsetzen. Sowohl die Gründung der CSP Allianz als auch die anstehende 6. CSP Konferenz können gute Voraussetzungen für eine günstige Zukunft der Industrie schaffen.  

(Englisch) Artikel lesen auf: ecoseed.org
28. Mai 2012

Neues Solarthermiekraftwerk in Villena (Spanien)

Ein neues Solarthermiekraftwerk wird seit heute in Villena, in der Nähe von Alicante, gebaut. Das 50 MW Kraftwerk soll jährlich 110000 MWh produzieren und bis zu 750 neue Arbeitsplätze schaffen. 

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
26. Mai 2012

Chinesisch-Spanische Zusammenarbeit in Erneuerbaren Energien

Der Vorsitzende des chinesischen Nationalen Volkskongresses, Wu Bangguo, besuchte am Donnerstag den spanischen Premierminister Mariano Rajoy. Beide Politiker verständigten sich über eine bilaterale Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Erneuerbare Energien. China will von Spaniens Erfahrung im Stromerzeugungsmanagement lernen und die neuesten Technologien in ihrem Land einführen. Im Gegenzug bedankte sich Rajoy für die chinesische Zusage Spanien im Falle finanzieller Probleme und die Eurozone in ihrer Krise zu unterstützen.  

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
26. Mai 2012

Deutschlands Solaranlangen produzieren einen Rekordwert von 22 GW pro Stunde

Am letzten Wochenende haben die deutschen Solaranlangen ein Rekordhoch produziert und konnten so am Samstag fast 50% des landesweiten Strombedarfs zur Mittagszeit decken. Deutschland war das erste Land das 22 GW pro Stunde durch Solarenergie produzieren konnte, was hauptsächlich durch die erhöhte Kapazität in diesem Jahr und das sonnige Wetter der letzten Tage bedingt wurde. Mangels Speicherbarkeit steht diese Kapazität leider nur tags zur Verfügung und wird derzeit in Deutschland nachts durch fossile Brennstoffe ersetzt.

(Englisch) Artikel lesen auf: uk.reuters.com
25. Mai 2012

2500 Kilometer mit Solarkraft

Als Testflug für ihre Weltumrundung fliegt das schweizer Solarflugzeug „Solar Impulse“ von der Schweiz bis nach Marokko. Am 24. Mai ist das Flugzeug nach Madrid aufgebrochen, um von dort am Pfingstmontag nach Afrika weiter zu fliegen.

Artikel lesen auf: spiegel.de
24. Mai 2012

Club of Rome, WWF und World Watch raten zu schnellem Umsteuern

Der Club of Rome, der WWF und World Watch kamen in ihren Studien zu ähnlichen Ergebnissen. Eine „grüne“ Ökonomie ist notwendig, um die Lebensgrundlage der Menschen zu retten. Die Menschheit verbraucht schon jetzt 1,5-mal mehr Ressourcen, als die Erde jährlich regenerieren kann. Max Schön, Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), warnt vor den steigenden Kosten des Klimawandels. Die Experten haben jedoch Hoffnungen, aufgrund zunehmender Investitionen in erneuerbare Energien und hoher Erwartungen an die Klimakonferenz Rio20 im Juni 2012.

Artikel lesen auf: nachhaltigkeitsrat.de
23. Mai 2012

Der deutsche Energiewandel in der Diskusion

Der Kongress „Sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien“ in Stuttgart beschäftigte sich mit der Frage, wie die Energiewende erneuerbare Energien zu akzeptablen Preisen voranbringen kann. Das DESERTEC Konzept solle dabei bereits 2020 eine zentrale Rolle spielen.

Artikel lesen auf: stuttgarter-zeitung.de
23. Mai 2012

Afrikanische EB unterstützt Solarprojekt in Ouarzazate

Die Afrikanische Entwicklungsbank hat der Marokkanischen Agentur für Solarenergie (MASEN) finanzielle Unterstützung in Höhe von 336 Millionen US$ für den Bau einer CSP Anlage im marokkanischen Ouarzazate zugesagt. MASEN Präsident Mustapha Bakkoury sagte: „Die erste Phase von Ouarzazate ist ein wichtiger Meilenstein  für den Erfolg des marokkanischen Solarprogramms.“

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
22. Mai 2012

Kostengünstige Solarthermie-Lösung für indische Industrie

Die indische Firma Maharishi Solar Technology hat die Einführung ihrer Parabolrinnen-Technologie bekanntgegeben, die aus einer strategischen Kooperation mit der spanischen Firma Abengoa Solar entstanden ist. Pradeep Khanna - CEO von Maharishi Solar Technology – sagte: “Es handelt sich hier um eine zeiterprobte Technologie, die kostenintensive Brennstoffe ersetzt und so der indischen Industrie Einsparungen in Millionenhöhe ermöglicht.“

(Englisch) Artikel lesen auf: renewableenergymagazine.com
21. Mai 2012

Einsicht bei RWE: Photovoltaic lohnt sich doch

Die Aussicht, dass die Modulkosten von Photovoltaik in Zukunft sogar noch weiter sinken werden, veranlasst den deutschen Energiekonzern RWE nun doch in Solarkraftwerke zu investieren. Nach Jahrelangen Zweifeln an der Wirtschaftlichkeit von Fotovoltaik, hat der Konzern nun erste Großanlagen im Rahmen des Wüstenstromprojekts Desertec und Fotovoltaik Kraftwerke in Südeuropa in Planung. Zusätzlich beginnt RWE mit Engagement für Offshore Anlangen in der Nordsee.

Artikel lesen auf: ftd.de
16. Mai 2012

Enorme Ausbaupotentiale für erneuerbare Energien in MENA

Jochen Flasbarth - Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) - betonte in seiner Eröffnungsrede der Middle East and North African Renewable Energy Conference (MENAREC) die enormen Ausbaupotentiale für erneuerbare Energien im Nahen Osten und Nordafrika. Laut UBA gibt es vor allem in den wind- und sonnenreichen Ländern Nordafrikas Ausbaupotentiale die so groß sind, dass neben einer vorrangigen Energieversorgung dieser Länder eine Zusammenarbeit bei der Energieversorgung Europas möglich sei.

Artikel lesen auf: raiffeisen.com
11. Mai 2012

Wachsender Enthusiasmus für pan-europäisches Super Grid

Ob es sich nun um das Voranschreiten des DESERTEC Projektes in Nordafrika, offizielle Gespräche zwischen Island und dem Vereinigten Königreich über den möglichen Transport von geothermischer Energie via HGÜ Leitungen, oder die „Norstec“ Initiative für den Bau eines Offshore-Winparks in der Nordsee dreht – der wachsende Enthusiasmus für die Realisierung eines pan-europäischen Super Grid wird immer deutlicher.

(Englisch) Artikel lesen auf: ibtimes.co.uk
11. Mai 2012

109 Milliarden US$ für 41GW Solarkraft in Saudi Arabien

Eine Studie zur Einschätzung der Effizienz und Rentabilität des saudischen Energiemix empfiehlt dem Königreich die Herstellung von 41GW Solarkraft bis zum Jahr 2032. Hierbei sollen 25GW durch Solarthermie, und 16GW durch Photovoltaik gewonnen werden – das Budget zum Ankurbeln der saudischen Solarindustrie beläuft sich auf 109 Milliarden US$. Khalid al-Sulaiman, Vizepräsident für erneuerbare Energien beim Herausgeber der Studie KACARE, sagte Reuters: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass Saudi Arabien sich noch dieses Jahr für einen diversifizierten Energiemix entscheiden wird.“

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
10. Mai 2012

Solarkessel als eine Innovationsstrategie für DESERTEC

DESERTEC Foundation Mitgründer Dr. Ulrich Hueck (ulrich.hueck(at)desertec.org) hat ein "Solarkessel"-Konzept für die Weiterentwicklung solarthermischer Kraftwerke verfasst. Das Ziel des Konzepts ist eine Kostensenkung und die Verbesserung des Wirkungsgrades dieser Technologie, eine Projektentwicklung in kleinen Schritten sowie eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung. Die Veröffentlichung (2 MB) umfasst eine anschauliche Präsentation, einen ausführlichen Text mit einer technischen Herleitung für den Solarkessel (Englisch), sowie einen kurzen Text, der strategische Überlegungen und eine leicht lesbare Beschreibung der technischen Hintergründe enthält. Der nächste Schritt wird die Erstellung einer Machbarkeitsstudie sein.

02. Mai 2012

Weltweit grösstes Fresnel-Solarkraftwerk liefert sauberen Strom

Der schweizerische Energieversorger EBL hat das bisher grösste Fresnel-Solarkraftwerk Tubo Sol PE2 im spanischen Calasparra gebaut, und verkündet ergreulicher Weise diesen ersten Erfolg. Das solarthermische Kraftwerk hat eine Gesamtleistung von bis zu 30 MW – genug um ca. 15.000 Haushalte in einem Land wie der Schweiz oder Spanien mit sauberem Strom zu versorgen. Tobias Andrist, Gesamtprojektleiter der EBL, sagte: „Das Ziel ist, Strom so billig zu produzieren, um auf Fördergelder verzichten zu können.“

Artikel lesen auf: tagesanzeiger.ch
02. Mai 2012

Neue Maßstäbe für Solarkollektoren

Die Renewable Energy Division von 3M und Gossamer Space Frames enthüllten kürzlich eine neue Technologie für Parabolrinnen. Die Large Aperture Trough 73 (LAT 73) wurde entwickelt um die Kosten für Solarthermie-Anlagen bedeutend zu senken und tut dieses um über 25 Prozent – ein bahnbrechendes Resultat das auf dem Weltmarkt für Solarkollektoren neue Maßstäbe setzt. Glenn Reynolds, Präsident and Gründungsmitglied von Gossamer Space Frames sagte: „Viele in unserem Industriesektor hielten einen weiteren Aufschwung im Bereich der Solarthermie für äusserst unwahrscheinlich, wir sind hocherfreut ihnen das Gegenteil zu beweisen.“

(Englisch) Artikel lesen auf: news.3m.com
24. April 2012

Statt neuer Trassen: Bestehende Strommasten aufrüsten

Die Netzbetreiber Amprion und Transnet BW testeten erfolgreich den Einsatz einer neuen Technik. Demnach könnten alte Stromtrassen einfach aufgerüstet werden, anstatt neue Leitungen zu bauen - wogegen es vielerorts heftige Proteste von betroffenen Bürgern gibt. Die Netzbetreiber setzen auf die sogenannte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).

Artikel lesen auf: strom-magazin.de
20. April 2012

Munich Re versichert Leistungsgarantien für Solarthermie-Kraftwerke

Munich Re gab bekannt, in Zukunft auch Leistungsgarantien für solarthermische Kraftwerke zu versichern. Ein äusserst positives Zeichen – vor allem wenn es darum geht, das Vertrauen von Investoren zu gewinnen. Die Versicherungslösung der Munich Re bezieht sich vor allem auf die Spiegel der Kraftwerke des amerikanischen Cleantech-Unternehmens SkyFuel.

Artikel lesen auf: cleanthinking.de
15. April 2012

Mexico plant 35 % erneuerbare Energien bis 2024

Mexiko steht kurz davor ein Gesetz zum Klimawandel zu verabschieden das unter anderem folgende Auswirkungen haben soll: eine 30 % Reduzierung der Treibhausgase bis 2020, ein Hervorheben des Landes als lukrativen Investitionsstandort für saubere Energien, und vor allem eine 35 % Steigerung der Gewinnung von erneuerbaren Energien durch Mexikos üppige Wind- und Solarkraft Resourcen bis 2024.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
12. April 2012

Wissenschaftler befürworten Supergrid in Europa

Ein intelligentes Supergrid könnte wesentlich dazu beitragen, Europas Energiebedarf komplett über erneuerbare Energien zu decken. Josef Lutz, Professor für Leistungselektronik an der TU Chemnitz, hält ein solches europäisches Supergrid für erneuerbare Energien für machbar: "Die Technik der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung - kurz HGÜ - ist dafür sehr gut geeignet." Jörg Dorn, Entwicklungsleiter für Power Transmission Solutions bei Siemens, berichtet von einem Beispiel in China, wo eine solche HGÜ-Leitung mit 800 kV und 6,4 GW von Xiangjiaba im Nordosten der chinesischen Provinz Yunnan bis zum Ballungszentrum Schanghai über eine Entfernung von mehr als 2.000 km in Betrieb gegangen.

Artikel lesen auf: golem.de
12. April 2012

AREVA Solar baut größtes Solarthermiekraftwerk in Asien

Der indische Stromversorger Reliance Power ltd. hat der kalifornischen AREVA Solar den Auftrag für den Bau einer Solarthermieanlage mit einer Gesamtleistung von 250MW erteilt. Die Anlage wird aus zwei Einheiten mit je 125MW Leistung bestehen und soll bereits im Mai 2013 kommerziell in Betrieb genommen werden. Sie wird wesentlich zum Ziel der indischen Regierung beitragen, bis zum Jahr 2022 ca. 20.000MW Solarstrom zu produzieren, um somit CO2 Ausstöße von bis zu 557.000 Tonnen zu vermeiden. Reliance Power Direktor J P Chalasani sagte: „Relieance Power ist stolz Indiens Marktführer im Bereich der sauberen Energie zu werden. Die heutige Bekanntgabe ist erst der Anfang.“

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
11. April 2012

Deutliche Zunahme bei Wind- und Solarstrom

Stürmisches Wetter, hohe Sonneneinstrahlung und eine Zunahme von neuen Anlagen führten im ersten Quartal zu deutlichen Steigerungen bei Wind- und Solarstrom in Deutschland. 2011 hatte Solarstrom am Strommix einen Anteil von drei Prozent, Wind kam bereits auf acht Prozent. Die Solarstromproduktion stieg nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft im ersten Quartal 2012 um 40 Prozent und die Windstromproduktion um 35 Prozent. Damit die Umsetzung der Energiewende gelingt, wird es vor allem auf den weiteren Ausbau der Windenergieanlagen an Land und vor den Küsten ankommen. Wind werde auch in Zukunft die wichtigste erneuerbare Energiequelle in Deutschland sein. Am Speicher- und Netzausbau wird sich daher der Erfolg der Energiewende entscheiden.

Artikel lesen auf: sueddeutsche.de
10. April 2012

CO2-freie Zementproduktion durch Solarthermie

Forscher an der U.S.-amerikanischen George Washington University veröffentlichten kürzlich eine Studie, in der sie ein wegweisendes Verfahren vorgestellt haben bei dem Zement ohne CO2 Ausstoß hergestellt wird. Weiterhin ist der Zement verhältnismäßig kostengünstig. Nach Kohlekraftwerken ist die Herstellung von Zement der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen. Momentan werden weltweit ca. 3 Billionen Tonnen Zement pro Jahr verbraucht. Die Nutzung von Solarthermie ermöglicht eine CO2-freie Zementproduktion und ein Gesamtersparnis von US$298 pro Tonne. Stuart Licht, einer der Herausgeber der Studie, sagte: „Solarkraft ermöglicht die CO2-freie Herstellung von Wirtschaftsgütern, bei unserem Verfahren ist die Energieeffizienz sogar größer als die der Photovoltaik.“

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
04. April 2012

"Desertec und Helios schließen sich nicht aus"

EU-Energiekommissar Günther Oettinger unterstützt die Pläne des griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos, die Wirtschaft seines Landes durch den Export von Strom aus gigantischen Solaranlagen nach Europa anzukurbeln. Bei der Vorstellung des Solarenergieprogramms „Helios“ in Athen sagte Oettinger des Weiteren: „Desertec und Helios schließen sich nicht aus. Desertec ist eine Vision für 2050, Helios soll bereits in den nächsten zehn Jahren voll anlaufen.“ Athen hat berechnet, dass in etwa zehn Jahren bis zu zehn Gigawatt Strom produziert werden könnten.

Artikel lesen auf: fr-online.de
02. April 2012

Shams 1: Solarstrom aus der Wüste

Im Emirat Abu Dhabi entsteht derzeit eine der größten Solarthermieanlagen weltweit. Die Shams Power Company ist ein gemeinsames Projekt von Masdar Power, Abengoa Solar und Total - sie setzt nun als erste Firma für umgerechnet 450 Millionen Euro eine Solarthermieanlage (CSP-Anlage) mitten in die Arabische Wüste. Deutsche Firmen - allen voran Glasbearbeiter und Maschinenbauer -  liefern die Schlüsselkomponenten. Wüstentypische Wasserknappheit  erfordert den Einsatz der etwas teureren Trockenkühlung, allerdings wird dadurch der Wasserverbrauch des Kraftwerks um den Faktor 20 reduziert.  Shams 1 wird eine Leistung von 100 Megawatt (MW) haben und somit rund 20 000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen.

Artikel lesen auf: ee-news.ch
27. März 2012

“Salkhit” - erstes Windkraftwerk der Mongolei am Netz in 2012

Die Mongolei wird noch dieses Jahr das erste Windkraftwerk “Salkhit” mit einer Gesamtkapazität von 50MW an ihr Stromnetz anschliessen. B. Byambasaikhan - Direktor der Newcom LLC die einen Anteil von 75 Prozent an dem Projekt hält - merkte an Salkhit sei „der erste wichtige Schritt der Mongolei zum Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien in Asien zu werden.“ Das Windkraftwerk wird 5 Prozent des Energiebedarfs der Mongolei abdecken und gleichzeitig die CO₂ Emissionen um circa 164,000 metrische Tonnen pro Jahr reduzieren. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) ist einer der Hauptförderer des 47 Millionen US$ Projekts.

(Englisch) Artikel lesen auf: bcmongolia.org
27. März 2012

Genehmigung für Solartürme im U.S. Bundestaat Colorado

Die kalifornische Firma SolarReserve hat eine Genehmigung für die Konstruktion einer 200 MW Solarthermieanlage im U.S. Bundestaat Colorado erhalten. Das Solarthermiekraftwerk wird aus zwei 200m hohen Turm-Einheiten bestehen, wovon jede Einheit eine Gesamtkapazität von 100 MW aufweisen wird. Das Projekt soll in zwei Phasen gebaut werden, wobei die erste Einheit im Juni 2014, und die zweite Einheit im Juni 2015 in Betrieb genommen werden sollen. Die Anlage soll an das bereits existierende 230kV Stromnetz angeschlossen werden und so den vor Ort produzierten Strom direkt an die jeweiligen Abnehmer liefern.

(Englisch) Artikel lesen auf: alamosanews.com
26. März 2012

Dänemark setzt sich höhere Umweltziele und verpflichtet sich zu 50% Windkraft

Die dänische Regierung hat eine noch ambitioniertere Zielsetzung für erneuerbare Energien und die Kohlenstoffreduktion für das Jahr 2020 verabschiedet und bezeichnet den neuen Plan als „grünste, umfangreichste und langfristigste Energievereinbarung“. Im Rahmen dieser Vereinbarung verpflichtet sich Dänemark, die Treibhausgasemissionen um 34% bis 2020 gegenüber 1990 zu reduzieren und den Energieverbrauch gegenüber 2006 um mehr als 12% zu verringern. Außerdem sollen 35% des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden, die Hälfte des Strombedarfs soll von Windparks geliefert werden. Die Vereinbarung wird dazu beitragen, dass Dänemark das Ziel erreichen wird, 100% seiner Energie durch erneuerbare Energien bis 2050 abzudecken. Der Plan soll weiterhin dazu beitragen, dass die Abhängigkeit des Landes von volatilen Preisen für fossile Energieträger verringert wird und somit die Verbraucher vor steigenden Energiekosten geschützt werden.

Artikel lesen auf: businessgreen.com
25. März 2012

Baubeginn des größten afrikanischen Windparks in Kenia im Juni

Im Juni wird mit dem Bau des nach seiner Fertigstellung größten afrikanischen Windparks im Norden von Kenia begonnen. In der Nähe des Lake Turkana werden insgesamt 365 Windkraftanlagen errichtet. Nach sieben Jahren des Forschens und der Finanzierungsverhandlungen soll im Juni mit dem Bau des 585 Mio. € Projekts begonnen werden. Eine 428 Kilometer lange Leitung wird gebaut, um den Windpark an das nationale Stromnetz anzuschließen. Mit der Erzeugung der ersten 50 MW wird Mitte 2014 gerechnet. Seine volle Kapazität von 300 MW soll der Windpark voraussichtlich Anfang des Jahres 2015 erreichen. Das Konsortium des kenianischen Projekts hat sich darauf verständigt, den produzierten Strom über 20 Jahre zu einem Preis von 7,52€ Cent/kWh an die Firma Kenya Power abzugeben. Damit würde die Windernergie, zusammen mit der Geothermie, den günstigsten Energiepreis in Kenia stellen.

Artikel lesen auf: omglobe.com
22. März 2012

China plant 3 GW Strom aus solarthermischen Kraftwerken bis 2020

China möchte 1 GW Strom bis zum Jahr 2015 und eine Leistung von 3 GW bis zum Jahr 2020 aus solarthermischer Stromerzeugung gewinnen, da China’s ‘National Development and Reform Commission‘ (übersetzt: Nationale Entwicklungs- und Reformkommission) Strom aus solarthermischen Kraftwerken eine hohe Priorität eingeräumt hat. In den nächsten fünf Jahren werden Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung, ausreichend Platz und Wasserressourcen genutzt, um Solarthermie-Projekte zu testen und die industrielle Entwicklung zu fördern.

Artikel lesen auf: evwind.es
21. März 2012

Asiatisches Superstromnetz: JREF will DESERTEC Know-how nutzen

Einer chinesischen Zeitung zufolge möchte die Japan Renewable Energy Foundation (JREF) bei der Umsetzung eines Asiatischen Superstromnetzes von der Erfahrung der DESERTEC Foundation in der MENA-Region profitieren. Neben der Kooperationsvereinbarung mit der DESERTEC Foundation hat die japanische gemeinnützige Organisation eine Vereinbarung zu Kooperation mit dem mongolischen National Centre for Renewable Energy unterzeichnet, um gemeinsam die großen Wind- und Sonnenenergiepotenziale der mongolischen Gobi-Wüstenregion auszuschöpfen. Um die Machbarkeit eines asiatischen Superstromnetzes zu demonstrieren, hat die JREF mit dem Bau eines Projekts begonnen, bei dem die Länder Busan, Südkorea und Kyushu und Japan über eine mehr als 250 km lange Hochspannungs-Übertragungsleitung verbunden werden sollen.

Artikel lesen auf: newenergy.org.cn
20. März 2012

Griechische Solarindustrie kommt in Bewegung

Bei einem Treffen diesen Monats zwischen dem griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos und dem Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, stellte letzterer in Aussicht mit Hilfe von 12 Mrd. € nicht ausgegebener EU-Strukturfonds die griechischen Solarprojekte anzustoßen. Mit dieser Art von Unterstützung könnte Griechenland die Grundlage für Projekte wie den Helios-Solarpark legen, kurzfristig eine Leistung aus Solarprojekten von 2 GW und bis 2020 eine Leistung von 10 GW erzielen. Energieminister George Papaconstantinou meinte, dass Griechenland mit dem Export von Solarstrom in den europäischen Markt ab 2015 beginnen könnte. Die tatsächliche Umsetzung von Solarprojekten bleibt eine Herausforderung auf Grund der fehlenden lokalen finanziellen Mittel, Ängste ausländischer Investoren, und der Kapazität des Stromnetzes zwischen Griechenland und dem europäischen Markt.

(Englisch) Artikel lesen auf: forbes.com
18. März 2012

Verbesserte Materialien könnten CSP-Strom billiger und Energiespeicherung effizienter machen

Die „SunShot Initiative“ des US-amerikanischen Energieministeriums zielt darauf ab die Kosten von Solaranlagen um 75% auf 6 Cent pro kWh zu senken. Halotechnics ist eine junge solarthermische Firma, die durch die Entwicklung neuer Wärmespeichermaterialien zum Erreichen dieses Ziels beitragen könnte. Die neuen Wärmespeichermaterialien könnten solarthermische Kraftwerke effizienter machen und gleichzeitig die Kosten für die Speicherung von Solarenergie reduzieren. Die Materialien enthalten neue Mischungen von Salzen sowie neue Materialien aus Glas. Sie könnten dazu beitragen, dass solarthermischer Kraftwerke früher konkurrenzfähig mit fossilen Brennstoffen  sind. Die neuen Materialien ermöglichen den Betrieb der solarthermischen Anlagen bei höheren Temperaturen, wodurch die Kraftwerke effizienter werden und 25% weniger Fläche für die Spiegel benötigen.

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
16. März 2012

Solarstrom in Spanien zum Börsenpreis

Spanien ist mittlerweile vollständig aus der Einspeiseförderung für Solarstrom aus Neuanlagen ausgestiegen, weshalb der freie Markt die einzige Möglichkeit für die Verwirklichung von solaren Großprojekten ist. Laut der Züricher Ingenieursfirma Jendra Power macht der massive Preisverfall bei der Photovoltaik den Solarstrom zukünftig in einstrahlungsreichen Regionen wie Südspanien auch ohne politische Förderung wettbewerbsfähig. Sollte Jendra Power einen Investor für ihre Idee finden, wäre das die erste große Solarstromanlage in Europa, die sich ohne finanzielle Unterstützung von Staat und Stromverbrauchern rechnen würde.

Artikel lesen auf: vdi-nachrichten.com
15. März 2012

Asiatisches Super-Stromnetz für erneuerbare Energien

Die Japan Renewable Energy Foundation (JREF) hat kürzlich die Zusammenarbeit mit der Desertec Foundation angekündigt, um Wissen über die Versorgung Asiens mit erneuerbaren Energien auszutauschen. Das Ziel der im Zuge der Fukushima-Katastrophe entstandenen Forschungs-Organisation JREF, ist die Schaffung eines asiatischen Super-Stromnetzes durch die Vernetzung der nationalen Stromnetze von Japan, der Mongolei, Russland, China und Korea, über Hochspannungs-Übertragungsleitungen. Somit kann in der Mongolei erzeugte Solar-und Windenergie zu den großen Städten in Japan, Korea und China geliefert werden. Die Wüste Gobi, die einen Großteil der südlichen Mongolei einnimt, soll die weltweit drittgrößte Quelle von Solarenergie sein.

(Englisch) Artikel lesen auf: reneweconomy.com.au
14. März 2012

Tunesien ruft Europa zu Investitionen auf

Ein Jahr nach der demokratischen Revolution ruft Tunesiens Ministerpräsident Hamadi Jebali Europa zur wirtschaftlichen Unterstützung des Landes in Form von Investitionen auf. Merkel bot der Regierung in Tunis weitere Hilfen und eine lebendige Zusammenarbeit über konkrete Projekte an. Jelabi machte deutlich, dass tunesische Ingenieure und Studenten auch bei Vorhaben der erneuerbaren Energien wie dem Sonnenstromprojekt Desertec mitarbeiten könnten.

Artikel lesen auf: europeonline-magazine.eu
14. März 2012

Neuer Bericht enthüllt Rekord-Installationen in der U.S. Solarenergie

Der Bericht umfasst die Kapazitäten von Photovoltaik (PV) und solarthermischen Kraftwerken (CSP) in den Vereinigten Staaten und zeigt, dass die Rekordzahl von 1.855 Megawatt PV-Leistung im Jahr 2011 installiert wurde, was mehr als einer Verdoppelung des bisherigen Rekordstandes von 887 MW im Jahr 2010 entspricht. Damit ist die installierte PV-Kapazität um 109 Prozent im Jahr 2011 gewachsen. GTM Research und der Solar Energy Industries Association schätzen, dass der US-Solarmarkt im Jahr 2011 den Gesamtwert von 8,4 Mrd. US$ übertroffen hat. 2011 wurden keine neuen solarthermischen Kraftwerke, dafür aber insgesamt 10 konzentrierende Photovoltaik-Projekte in Betrieb genommen. Ende des Jahres 2011 wird die kumulierte Kapazität von PV und CSP in den USA fast eine Million Haushalte mit Strom versorgen. Die Solarindustrie ist das zweite Jahr in Folge der am schnellsten wachsende Industriezweig in Amerika.

(Englisch) Artikel lesen auf: evwind.es
07. März 2012

Griechen werben in Wien für 20 Milliarden Euro-Projekt Helios

Helios, ein 20 Milliarden € Solarstrom-Projekt in Griechenland, wird am 23. März in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien vorgestellt. Ziel des Projektes ist es, bis zu zehn Gigawatt Photovoltaik-Leistung zu installieren und den auf diese Weise erzeugten Solarstrom in andere EU-Staaten zu exportieren. Die Einnahmen aus dem Solarprojekt sollen zur Reduzierung der griechischen Schulden eingesetzt werden. Weiterhin ist der Bau einer transeuropäischen Energie-Infrastruktur notwendig, um den erzeugten Solarstrom ohne große Verluste zu transportieren.

Artikel lesen auf: wirtschaftsblatt.at
07. März 2012

Schottischer Stromversorgungsbericht veröffentlicht

Ein kürzlich erschienener Bericht der schottischen Regierung zeigt, dass das Land in der Lage ist bis 2030 auf einen CO2-freien Strommix umzusteigen, der dabei gleichzeitig sicher und bezahlbar ist. Schottland benötigt dafür keine neuen Kernkraftwerke. Der Bericht zeigt, dass eine kohlenstoffarme Energiepolitik der Umwelt zugutekommen wird, Arbeitsplätze schafft, und sogar das Potenzial hat, die Stromrechnungskosten der Verbraucher zu senken.

(Englisch) Artikel lesen auf: cleantechnica.com
06. März2012

Unternehmen der Solarthermie-Branche kündigen Allianz an

Drei der führenden CSP-Unternehmen, Abengoa, BrightSource Energy und Torresol Energy kündigten kürzlich in den Vereinigten Staaten die Zusammenarbeit in Form einer Allianz an. Das Ziel der neuen Organisation ist die Aufklärung von US-Regulierungsbehörden, Versorgungsunternehmen und Netzbetreibern über die einzigartigen Vorteile von solarthermischen Kraftwerken und thermischen Energiespeichern als Schlüsselelemente für einen zuverlässigen, CO2-armen Energiemix und für wirtschaftliches Wachstum. Die Ankündigung der CSP-Allianz folgt auf die Gründung der „World Solar Thermal Electricity Association“ (STELAWorld), welche einen Zusammenschluss von europäischen, australischen und südafrikanischen Solarthermie-Verbänden darstellt.

(Englisch) Artikel lesen auf: marketwatch.com
06. März2012

Lösung für die Fluktuation von erneuerbaren Energien: Massive Energiespeicherung

Eine neue Publikation des IEEE widmet sich der Fluktuation erneuerbarer Energien, die manchmal auch als die Achillesferse der erneuerbaren Energien bezeichnet wird, denn die schwankende Energieerzeugung limitiert oftmals den Einsatz von erneuerbaren Energien. Die Professoren Pickard und Abbott zeigen in ihrer Arbeit auf, wie erneuerbare Energien zuverlässig und regelbar gemacht werden können, insbesondere durch den Einsatz riesiger Speicheranlagen. Solarthermische Kraftwerke bieten sich auf Grund ihrer Größe und Speichermöglichkeiten als Grundlastkraftwerke an.

(Englisch) Artikel lesen auf: ieeexplore.ieee.org