Konzept

Studien

 

Die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC) wurde mit dem Ziel gegründet, die Energieversorgung EU-MENA's mit erneuerbaren Energien durch eine Kooperation dieser Länder schnell und kostengünstig sicherzustellen. Dabei sieht TREC die Einspeisung von Wüstenstrom in das europäische Stromnetz als zusätzliche Maßnahme zur Nutzung europäischer erneuerbarer Energieressourcen, um die Reduzierung von CO2-Emissionen zu beschleunigen und um die europäische Energiesicherheit zu erhöhen. Für die Menschen im Nahen Osten und in Nord-Afrika (MENA) würde dies neben Eigenversorgung mit Elektrizität auch Arbeitsplätze, Einkommen, eine Verbesserung der Infrastruktur und CO2-freie unerschöpfliche Energie für die Meereswasserentsalzung bedeuten.

 

TREC war beteiligt an der Durchführung von drei Studien, die unter anderem die in MENA verfügbaren Ressourcen an erneuerbaren Energien, den erwarteten Bedarf an Strom und Wasser in EU-MENA bis 2050 und den Aufbau eines Stromverbundes zwischen der EU und MENA (EU-MENA-Connection) untersucht haben. Diese Studien wurden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Auftrag gegeben und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitet. Sie wurden in den Jahren 2004 bis 2006 durchgeführt und tragen die Bezeichnungen ‘MED-CSP’’ und ‘TRANS-CSP’. Eine ‘AQUA-CSP’ Studie über den Bedarf, das Potential und die Auswirkungen von solarer Meereswasserentsalzung in MENA wurde Ende 2007 fertiggestellt.

 

Die auf Satellitendaten gestützten Studien des DLR ergaben, dass Solarthermische Kraftwerke auf einem Gebiet von weniger als 0,3 Prozent der Wüstenfläche MENA's genügend Strom und entsalztes Wasser für den steigenden Bedarf dieser Länder sowie für Europa erzeugen können. Stromerzeugung durch Windkraft ist besonders in Marokko und am Roten Meer attraktiv. Solar- und Windstrom kann mittels HGÜ-Leitungen (Hochspannungs-Gleichstromübertragung) in diesen Ländern verteilt und mit geringen Verlusten (10-15%) bis nach Europa übertragen werden. Die Union für das Mittelmeer, bei der fast alle MENA-Staaten mitmachen, ist an einer solchen Kooperation sehr interessiert.

Greenpeace Studie

Globaler Ausblick solarthermische Kraftwerke

 

Greenpeace International hat kürzlich seine Studie "Sauberer Strom aus den Wüsten - Globaler Ausblick auf die Entwicklung solarthermischer Kraftwerke 2009" veröffentlicht, die aufzeigt, dass das DESERTEC Konzept weltweit umsetzbar ist.

Zu Greenpeace

Wuppertal Institut

Arbeitsplatzeffekte durch das DESERTEC Konzept

Ökonomische Chancen für die deutsche Industrie resultierend aus einer weltweiten Verbreitung von CSP (Concentrated Solar Power) – Technologien

 

Studie im Auftrag von Greenpeace Deutschland, der Deutschen Gesellschaft Club of Rome und der DESERTEC Foundation

 

(...) Deutsche Unternehmen haben bei der Konzeption, Planung und dem Bau von CSP-Kraftwerken weltweit eine prominente Stellung inne. Firmen wie MAN Ferrostaal und Solar Millennium sind international gut positionierte Generalunternehmer, die die Planung, den Bau und den Betrieb von CSP-Kraftwerken koordinieren. Komponentenzulieferer wie Schott Solar (Receiver), Flabeg (Spiegel) oder Siemens (Turbinen) gehören zu den weltweit führenden Technologieanbietern. Allerdings herrscht auf dem internationalen CSP-Markt zunehmende Konkurrenz. Bei den im Bau befindlichen und geplanten Anlagen sind insbesondere spanische Unternehmen wie Abengoa Solar, Solel, Aries oder Iberdrola, stark vertreten. In den USA spielt der Technologieanbieter BrightSource Energy eine prominente Rolle. Um an einem weltweiten Ausbau der CSP-Technologie partizipieren zu können, müssten deutsche Unternehmen ihre Produktionskapazitäten deutlich erweitern. (...)

Zur vollständigen Studie

The WhiteBook as PDF

Laden Sie sich Ihr Exemplar des DESERTEC WhiteBooks herunter

Download starten

The RedPaper as PDF

Laden Sie sich Ihr Exemplar des DESERTEC RedPapers herunter

Arabisch

Deutsch

Englisch

Französisch